Drei Altersklassensiege für Günzburger Triathleten beim Zusser Triathlon

Auch bei der 3. Auflage des „Scharzbräu Nullinger Triathlons“ in Zusmarshausen waren am vergangen Sonntag wieder mehrere Wettkämpfer vom Triathlonverein Günzburg vertreten. Die Streckenlängen bei der Sprintdistanz über 550 m Schwimmen, 21 km Radfahren und 5 km Laufen waren zwar deutlich kürzer als bei der gewöhnlich zu absolvierenden „Olympischen Distanz“, dafür gibt es bei dieser Variante des Triathlons kein Taktieren und es wird von Anfang bis Ende Vollgas gegeben.

 Mit Sicherheit lag es nicht allein am „Kaiserwetter“, daß dieses Jahr ein neuer Teilnehmerrekord von der ausrichtenden Abteilung des TSV Zusmarshausen gefeiert werden konnte. 186 Schwimmer stürzten sich pünktlich um 09.30 h in das braun gefärbte Wasser des Rothsees. Obwohl hier Thomas Rollnik und Andre Laubhan bereits mehr als 2 bzw. 3 Minuten Rückstand zu den besten Schwimmern hatten, nahmen die beiden auf der welligen, 4mal zu absolvienden Radstrecke die Verfolgung zu diesen auf und konnten mit den besten Radsplits ganz weit nach vorne fahren. Auch beim abschließenden Lauf machten die beiden noch Plätze gut und landeten auf hervorragenden 3. und 4. Plätzen der Gesamtwertung. Rollnik (AK 30) und Laubhan (AK 35) gewannen damit auch ziemlich klar die Altersklassenwertungen. Schlechte Arme, dafür umso bessere Beine brachten auch Josef Bäurle an diesem Tag ganz weit nach vorne. Trotz wiederum äußerst mäßiger Schwimmleistung schaffte er es insbesondere durch eine starke Radleistung und einen engagierten Lauf in einer Zeit von 1.12.32 Std. zum Sieg von 13 Teilnehmern in der AK 55 (Gesamtplatz 30) – gerade mal 13 Sekunden vor dem nachfolgenden Altersklassenkonkurrenten. Nur wenige Sekunden dahinter konnte Marco Pech als 33. Finisher einen gelungenen Sporttag und seinen ansteigenden Trainingszustand feiern. Trotz äußerst geringem Rad- und Lauftraining platzierte sich Miguel Saldivia mit einer Gesamtzeit von 1.21.37 Std. noch unter den ersten 100. Wettkämpfern. Mit jeweils rund 2 Minuten Abstand folgten danach Thomas Barner als 118. und Manuela Hofbauer-Strmecki als 128. Gesamtplatzierte. Manuela schaffte damit als Zweite der AK 45 (von 6) sogar den Sprung aufs Podium. Andrea Schwinn unterbot bei ihrem ersten Triathlon in diesem Jahr knapp die 1.30 Std.-Grenze (Gesamt 151.) und war mit ihrer Leistung äußerst zufrieden. Josef Meier, der dieses Jahr noch seinen 70. Geburtstag feiert und an einer Schulterverletzung laboriert, konnte als Gesamt 173. auch noch etliche deutlich jüngere Konkurrenten hinter sich lassen. Timo Schmitz aus Öttingen dominierte den Triathlon mit einem eindeutigen Start-Ziel-Sieg in neuer Streckenrekordzeit von 1.00.46 Std.   

Triathlon Günzburg Gewinnt Mixed Wertung beim Landkreislauf 2018!

 

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte und in der Geschichte des Lankreislaufes gewinnt der Triathlon Verein Günzburg die Wertung in der Mixed-Wertung. 138 Teams waren am Samstag angetreten um die stärkste Mannschaft aus dem Landkreis zu finden. Allein 66 Mannschaften waren es in der Mixed Klasse darunter auch zwei des Triathlon Vereins Günzburg.

 

Heiß waren nicht nur die Temperaturen im Mindeltal in Balzhausen sondern auch alle Athleten die um 17 Uhr ins Rennen starteten. Noch im Vorjahr freute sich unser Verein über den dritten Rang beim LKL. Einige orakelten schon Tage vorher, dass das Mixed 1 Team das Zeug zum Sieger hat. Mit dieser „Stallorder“ gingen dann Thomas Gatterer, Carina Saiko, Joachim Saiko, Carsten Einfeld, Franz Brummer, Susi Schader-Schmid, Andy Häufle und Martin Müller an den Start. Tom übernahm von Anfang an die Führung und alle Triathleten kämpften beherzt um den ersten Platz. Martin als Schlussläufer musste aber bis zur Ziellinie verbissen um den ersten Landkreisklaufsieg der Vereinsgeschichte kämpfen. Die zweitplatzierten Offinger, eine reine Läufermannschaft, wollten sich trotz zwei Minuten Rückstand beim letzten Wechsel auf ihren superstarken Schlussläufer nicht geschlagen geben und holten Meter für Meter auf. Im Ziel waren es dann nur 11 Sekunden die uns den Sieg brachten, yes! Bei 2:05:27 Std. stoppte die Uhr, unterm Strich war das Platz 1 in der Mixed Wertung und die 4 schnellste Zeit aller Landkreismannschaften.

 

Auch die zweite Triathlon Günzburg Mannschaft war voll motiviert und heiß auf eine gute Platzierung. Mit Marco Pech, Josef Bäurle, Anita Schedel, Josef Meier, Sabrina Klotz, Michael Wehrle, Thomas Barner und Josef Bäurle waren auch hier starke Mädels und Jungs am Start. Ein hervorragender Platz 13 stand am Ende für Sie auf der Ergebnisliste. Zu erwähnen ist auch noch das  einige Wechsel und kurzfristige Änderungen der Läufer vorgenommen werden mussten da krankheitsbedingt einige Vereinskameraden ausgefallen waren. Martin konnte aber alle Ausfälle mit Vereinsmitglieder abdecken. Fast die Hälfte unserer Starter waren zudem bei anderen Läuferteams „unter Vertrag“ und absolvierten die Strecke gleich zweimal. Umso schöner, dass beide Teams sich so gut und stark verkauft hatten! An dieser Stelle auch mal ein riesen Lob an Matin unseren Sportlichen Leiter der dieses Jahr wirklich eine super Arbeit macht und alle Events perfekt vorbereitet und organisiert hat. Auch an Carina ein dickes Danke für die Top Verpflegung und die Vorbereitung unseres Base Camps in Balzhausen! Danke auch an Carsten Einfeld der uns auf der Siegehrung vertreten hat und natürlich an alle Läuferinnen und Läufer für einen super Wettkampf und eine klasse Atmosphäre an der Strecke! Ihr wart Klasse!!!!!!

 

Neuer Vereinsmeister der Günzburger Triathleten beim Jubiläums Triathlon in Königsbrunn

 

zum 30. Mal startete am 08.07. der  Triathlon in Königsbrunn. Mit Teilnehmerrekord und über 460 Startern ging es pünktlich um 9 Uhr mit dem Sprint und Volkstriathlon los kurz darauf das große Feld über die Olympische Distanz. Mit dabei waren 19 Günzburger Athleten die unteranderem ihre Vereinsmeisterbei den Damen, Männern und Ü55 suchten.

 

Auf der Sprint Distanz 500/20/5 km gingen für die Günzburger, Roberth Roh und Christian Hartleff an den Start. Roh erreichte als 42 und Hartleff als 64 von 121 Startern das Ziel.

 

Da auch der letzte von vier Landesliga süd Wettkämpfen an diesem Sonntag ausgetragen wurde, war das Tragen von Neoprenanzügen nicht erlaubt.  1500 Meter Schwimmen, 44 km Radfahren und 10,8 Km Laufen standen bei heißen Temperaturen auf dem Programm.

 

Wie gewohnt stieg Martin Müller als erster Günzburger, gesamt 17ter, aus dem Wasser und eröffnete mit knapp 2 Minuten Vorsprung die Jagd auf den Vereinsmeistertitel. Danach ging es Schlag auf Schlag und die Günzburger Sportler stiegen fast im Sekundentakt aus dem Wasser. Wie eng es am Ende um den Vereinsmeistertitel werden sollte war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

 

Bei den Damen beendete Carina Saiko als erste Ihres Vereins das Schwimmen, als gesamt 18te, gefolgt von Manuela Hofbauer-Stremecki als 25 aller Damen.

 

Gut platziert im Gesamtfeld machten sich der noch amtierende Vereinsmeister Franz Brummer mit Carsten König, Carsten Einfeld und Uli Höhn auf die Verfolgung. 44 Km Rad bei Hitze, Wind und einigen Steigungen machten die Radstrecke zu einer ordentlichen Herausvorderung für jeden Athleten.

 

Die beiden stärksten Radfahrer aus dem Team Günzburg Thomas Rollnik und Andre´Laubhan waren zu diesem Zeitpunkt noch im Wasser. Rollnik der noch als 112ter aus dem Wasser stieg hatte auf dem Rad einen bärenstarken Tag erwischt und wechselte mit der fünftbesten Radzeit aller Teilnehmer auf die Laufstrecke.  Noch hatte Brummer einen knappen Vorsprung doch der schmolz von Kilometer zu Kilometer.

 

Mit 2:24:29 h und einem starken 23 Platz in der Gesamtwertung, einem Podiumsplatz in der AK 30 und dem verdienten Vereinsmeistertitel überquerte Thomas Rollnik die Ziellinie knapp gefolgt von Franz Brummer in 2:25:24.

 

Bei den Damen konnte sich Carina Saiko nach 2:57:49 h als Vereinsmeisterin behaupten, erkämpfte sich ebenfalls den 3 Rang in Ihrer AK W 40 und wurde 18 gesamt.

 

Den dritten noch zu vergebene Vereinstitel Ü 55, erkämpfte sich Josef Bäuerle in Zeit von 2:46:57 als gesamt 153ter.

 

Für Günzburg am Start waren weiter König Carsten 34. 2:27:12h, Laubhahn Andre´ 44. 2:29:21h, Müller Martin 70. 2:33:40h, Einfeld Carsten 73. 2:34:19, Häufle Andreas 95. 2:37:22, Höhn Uli 107. 2:38:40, Gatterer Thomas 115. 2:39:46, Schwend Jürgen 152. 2:46:57, Bäurle Josef 153. 2:46:57, Pech Marco 160. 2:48:00, Blösch Markus 168. 2:49:25, Saiko Joachim 184. 2:50:31 Barner Thomas 217. 3:15:55 Hofbauer-Stremecki Manuela 29. In der Damenwertung 3:15:55

Landesliga-Team beendet Saison auf starkem 4. Gesamtplatz

 

völlig überraschend für den Verein und die Mannschaft haben sich die Triathleten des Günzburg Vereins in der Landes Liga Süd einen vierten Platz in der Gesamtwertung erkämpft. 19 Mannschaften waren in diesem stark besetzten Feld angetreten. In allen Bayrischen Ligen waren deutlich weniger Mannschaften am Start.

Wie vielfältig Triathlon sein kann konnten die 8 Mitglieder Martin Müller, Franz Brummer, Carsten König, Joachim Saiko, Andre Laubhan, Uli Höhn, Thomas Gatterer und Andreas Häufle erfahren. Vier Wettkämpfe in vier unterschiedlichen Formaten waren zu bewältigen. Schon beim ersten Start, dem Teamwettkampf, hier muss das Team geschlossen Schwimmen, Radfahren und Laufen, in Oberschleisheim (Brummer, König, Müller, Laubhan) konnten die vier Günzburger Starter als Team überzeugen und erkämpften sich den 5. Rang. Zwei Wochen später in Bad Tölz (Brummer, Müller, Saiko, Höhn) über die Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe, Windschaten fahren ist normal verboten und wird bestraft, (750-20-5) den 9. Platz. Weitere 2 Wochen danach in Ottobeuren (Brummer, Müller, Saiko, Blösch) ebenfalls Sprint (450-20-5) aber mit Windschattenverbot Rang 9 und am 08.07. in Königsbrunn (Brummer, König, Häufle, Gatterer) mit einem unerwarteten 5ten Platz über die Olympische Disatanz (1500-44-10,8).

Die vier Top Ten Platzierungen bedeuteten am Ende Platz 4 in der Gesamtwertung.

 

Landesliga-Süd-Wettkampf in Ottobeuren

Wieder eine Top 10 Platzierung der Günzburg Triathleten in Ottobeuren , am vergangenen Samstag fand in Ottobeuren der dritte von vier Landesliga Süd Wettkämpfen statt. Um 10 Uhr erfolgte bei sehr guten Bedingungen aber heißen Temperaturen der Startschuss am Baggersee in. Im Gegensatz zu den restlichen Wettkämpfen an diesem Tag, mussten die Ligastarter ohne Neoprenanzug ins 20,2 °C kühle Nass. Martin Müller konnte seine gute Schwimmform auch an diesem Samstag unter Beweis stellen und verließ das Wasser nach 6:59 Minuten, Franz Brummer kletterte als zweiter Günzburg mit 7:21 Minuten aus dem Wasser, weitere 37 Sekunden später mit 7:58 Joachim Saiko. Markus Blösch komplettierte das Günzburger Quartett nach 8:35 Minuten. 

Die anspruchsvolle Radstrecke verlangte bei heißen 30 Grad, zwei giftigen Anstiegen und schnellen Abfahrten den Athleten einiges ab. Franz Brummer legte hier den Grundstein für seine Spitzenplatzierung und machte Platz um Platz gut. Müller, Saiko und Blösch verteidigten Ihre Platzierungen vom schwimmen und kamen gut platziert am Ottobeurer Marktplatz in die Wechselzone. 

Auch die Laufrunde war dank der Hitze und der zwei kurzen aber giftigen Anstiegen hart und Kräftezehrend. Brummer konnte hier nochmal voll überzeugen und belegte einen hervorragenden 7. Rang im Gesamtklassement. Martin Müller erkämpfte sich den tollen 36 , Joachim Saiko schaffte trotz einer Stop-and-Go Strafe , er hatte in der Wechselzone einige Meter zu früh den Helm geöffnet, den 50. Platz und Markus Blösch bei seinem ersten Liga Einsatz einen respektablen 56. Rang. Unterm Strich waren alle Günzburg Starter sehr zufrieden mit ihren Leistungen.

 

Josef Bäurle beim Chiemsee-Triathlon 2018

Eine Woche nach dem bestandenem Härtetest beim Lauinger Triathlon über die Mitteldistanz startete Josef Bäurle beim Chiemsee-Triathlon. Bei der 7. Auflage waren sowohl auf der Olympischen Distanz wie auch auf der Mitteldistanz Spitzentriathleten aus ganz Deutschland am Start. So hatten auf der längeren Triathlonstrecke verschiedene Profi-Triathleten gemeldet, u.a. Roman Deisenhofer, Jan Raphael, Horst Reichel und Markus Fachbach. Auf der Kurzdistanz über 1500 m Schwimmen, 41 km Radfahren und 10 km Laufen sollten zudem die Besten bei der Bay. Polizeimeisterschaft ermittelt werden.

 

Wie meist, kam Josef Bäurle erst sehr spät als 260. von 440 Teilnehmern aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel begann die Aufholjagd auf dem Rad. Die Strecke führte ins wunderschöne Hinterland des Chiemsees und war mit rund 400 Höhenmetern nicht zu anspruchsvoll zu fahren. Obwohl sich die Verriegelung der Sattelstütze am Rad löste und deutlich ins Sattelrohr rutschte, konnte Josef erheblich aufholen. Nach dem Wechsel zum Laufen lag er um Platz 100 und mußte auf der 2mal zu laufenden Strecke, die mit mehreren Anstiegen gespickt war, doch noch etliche jüngere Triathleten vorbei ziehen lassen. Als 128. Gesamtplatzierter erreichte er mit einer Zeit von 2.34.48 Std. das Ziel in Chieming. Ein unerwarteter dritter Platz in der AK 55 (von 13) hatte die Plackerei gerechtfertigt. Gewinner der Kurzdistanz war mit einer Zeit von knapp über 2 Stunden der erst 21jährige Marc Eggeling aus Koblenz, der bereits in mehreren hochklassigen Rennen auf seine Fähigkeiten aufmerksam gemacht hatte. Daß die bayerische Polizei sehr wohl gut trainiert ist, zeigte die Ergebnisliste: Unter den ersten 12 Gesamtplatzierten befanden sich 5 Polizisten.

 

Viele Podestplätze und Meistertitel der Günzburger Triathleten in Lauingen

mit 24 Sportlern war der Triathlon Verein Günzburg beim13. VR-Triathlon in Lauingen am Start. Über 500 Starter waren am 17.06.2018 aufdie unterschiedlichen Distanzen gestartet und suchten auf der längsten, derMitteldistanz, den Bayrischen und Schwäbischen Meister.Nachdem um9:00 Uhr der Startschuss fiel, positionierten sich König und Einfeld von Anfanganin der ersten und zweiten Führungsgruppe des Schwimmens und verließen denAuwaldsee alszehnter und dreizehnter der 107 männlichen Aktiven. Mit der zweitschnellstenRadzeit von 1:52:15 Stunden kämpfte sich Laubhan eindrucksvoll heran und hatteam Ende des Radkurses zu den Top 15 aufgeschlossen. Auf der Laufstreckeverteidigten alle Günzburger ihre Spitzenpositionen und gaben sie bis zum Zielnicht mehr ab.Nach 2,1 Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern Radfahren und 20 Kilometern Laufenwar Andre Laubhan (Altersklasse 35) mit 4:00:15 als erster Günzburger imZiel und errang die erste Bronzemedaille, an diesem Tag, für denVerein.Mit zwei Minuten Rückstand (4:02:02 Stunden) auf Laubhan holte in derAltersklasse 45 Carsten König den Meistertitel und Carsten Einfeld(Altersklasse 50) den Vizemeister mit der Zeit von 04:11:10 Stunden.Josef Bäurle (Altersklasse 55) holte sich die Bronzemdaille mit 4:31:58Stundenund in der Altersklasse 65 kam Dieter Herrmann-Soder zu Meisterehren. Denis Cepcik erreichte in der Altersklasse 45 den zehnten Platz und JürgenSchwend in der Alterklasse 40 den sechsten Platz. Auf derOlympischen Kurzstrecke konnte sich Thomas Rollnik über einen sechsten Platz ineiner sehr stark besetzten AK 30 freuen, Andreas Häufle über Rang 10 in der AK30, Dezort Michael errang Platz 4 in der AK 50, Marco Pech Rang 14 AK 30 undTobias Dobner Rang 12 der AK 40.Einen Platzauf dem Podest der AK 60 über die olypische Distanz sicherte sich Josef Egger mitRang 2.

Die Staffel auf der Olympischen Kurzdistanz mit Martin Müller (Schwimmen

Platz 1), Joachim Saiko (Rad Platz 2)

und Bernhard Schneider (Laufen Platz 4) belegte einen erfreulichen

dritten Platz.

Bei den Damen stand in der W AK 35 Peter Julia ganz oben auf dem Podest und

Monika Soder freute sich noch über Platz drei der W AK 50.

 

Auch auf der Sprint Distanz freuten sich

die Günzburger Triathleten über gute Platzierungen und vor allem über den 1.

Platz in der AK70 von Josef Maier. Rainer Falkner gelang Rang 7 in der AK 35

und Thomas Barner finishte als 15er der AK 45 und rundete das hervorragende

Gesamtergebnis ab.

 

Liga-Team mit tollem Ergebnis in Bad Tölz

 

Günzburger Triathleten verkaufen sich gut in der Landesliga Süd und klettern auf Rang 4 der Tabelle, ein fünfter Platz beim Auftaktrennen in Oberschleissheim war für die junge Günzburger Mannschaft des Triathlon Vereins Günzburg eine kleine Überraschung. Am letzten Sonntag in Bad Tölz stand der Zweite von vier Wettkämpfen an. 750 Meter Schwimmen, 20 Km Radfahren (mit Windschattenfreigabe) und 5 Km Laufen waren die Herausforderungen des Tages. Bei diesem Format sind gute Schwimmer klar im Vorteil, Martin Müller kletterte bei seiner Paradedisziplin als Erster der vier Günzburger Starter aus dem Kirchsee, Franz Brummer stieg als gesamt 30ter aus dem Wasser. So gut platziert erwischten sie auf dem Rad eine starke Gruppe und hatten den Vorteil des Windschattenfahrens voll ausschöpfen können. Uli Höhn beendete die erste Aufgabe als 42ter im Gesamtfeld gefolgt von Joachim Saiko, der als 50ter den Kirchsee verließ. Höhn und Saiko mussten die 20 km Radstrecke fast ohne Windschattenfahrten bewältigen, konnten aber als Verfolger Boden gut machen. Die 5 km Laufstrecke war zum Abschuss bei heiß-schwülem Wetter für alle Athleten zäh und forderte den Startern alles ab. Leicht bergauf ging es bis zum Wendepunkt bei Km 2,5 und dann zurück ins Ziel. Die vier Günzburger Triathleten belegten in der Mannschaftswertung einen hervorragenden 8. Platz und kletterten in der Tabelle auf den unerwarteten 4 Platz von insgesamt 19 Teams. Die Einzelwertungen der Günzburger Starter:  Brummer Franz 17. , Müller Martin 29., Saiko Joachim 47., Uli Höhn 51.

 

Gelungener Saison Auftakt für Armin Mayer und Joachim Saiko beim Regensburg Marathon am 13.05.2018

 

bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen ging Armin Mayer beim Bischofshof – Halb Marathon um 9:30 an die Startlinie um sich auch bei der 5. Bayrischen Polizeimeisterschaft mit seinen Kollegen zu messen. JoJo Saiko startete zur selben Zeit zu seinem 5. Marathon. Über 6000 Läufer waren auf allen Distanzen, ¼ Marathon, Halbmarathon, 3/4 Marathon und der 42 km Strecke am Start und versprachen ein Lauferlebnis der besonderen Art.

 

Der Halb- und Marathonkurs führte durch die schöne Altstadt mit einigen Kilometern Kopfsteinpflaster raus in ein Industriegebiet und durch die Altstadt zurück zum Start. Beim Marathon mussten Runden absolviert werden.

 

Aus den anfänglichen warmen Temperaturen wurden schnell 28 Grad was vielen Läufern schwer zu schaffen machte. Armin konnte sich trotz Problem in der Zeit 01:31:11 im gesamt Feld den 109 ( Gesamtstarter 2575) Platz, in der AK den 7 und bei der Polizeimeisterschaft sogar den dritten Platz sichern.

 

Jo Jo ging es bis Kilometer 39 hervorragend, doch auch er hatte dann mit den Temperaturen und der Flüssigkeits- Aufnahme zu kämpfen,  verfehlte sein selbst gestecktes Ziel um vier Minuten und landete mit 3:34:11 und belegte Gesamt Platz 72 (Gesamtstarter 578) und in der AK 45 den 10 Platz.

 

 

 

Burgauer Team-Challenge XIV am 19.05.2018 in Burgau

 

Eine erfolgreiche Veranstaltung für die Günzburger Triathleten war die Burgauer Team-Challenge am 19.05.2018. Die Günzburger waren mit sechs Teams angetreten, somit das stärkste Team und alle samt auf dem Treppchen der Altersklassen.

Pünktlich zum Startschuss begann es zu regnen aber die drohende Absage des Wettkampfs blieb aus. Unbeeindruckt vom Wetter lieferte sich das kleine aber stark besetzte Starterfeld in den 45 Minuten Wettkampfdauer heiße Duelle. 1111 Meter pro Runde musste jedes Team abwechselnd absolvieren. Je schneller der Partner lief umso weniger Erholung zwischen den Läufen und umso mehr Runden mussten absolviert werden.

In der Ak M75 wurden Andre Laubhan und Martin Müller mit 12 Runden Dritter und Andy Häufle mit Stefan Fiegel Fünfter.

In der Altersklasse M76 erliefen sich mit 10 Runden Tobias Dobler / Jürgen Schwend Rang drei.

Als Sieger der Altersklasse M 101 freuten sich Armin Mayer und Josef Bäurle mit 11 Runden riesig über den ersten Platz.

Über Rang zwei in der AK MX76 freuten sich Carina und JoJo Saiko mit 11 gelaufenen Runden.

Als Erste mit 11 Runden der AK MX 101 durften Susanne Schader Schmid und Carsten Einfeld aufs Podium.

Bayerische Meisterschaften im Duathlon 2018

In Planegg-Krailling, dem Klassiker im Kurzduathlon, wurden am
6. Mai 2018 wieder die Bayerischen Meisterschaft ausgetragen.
130 Starter umfasste das männliche Teilnehmerfeld,
vom Triathlon Verein Günzburg waren Carsten Einfeld und Carsten König vertreten.
Krailling ist für seine Wetterextreme berüchtigt, die den Sportlern einiges abverlangen - 
aber wer in Krailling startet ist kein Weichei. 2017 Regen und Temperaturen um die 8 Grad
und heuer Sonnenschein, Temperaturen um die 20 Grad und starker Wind.
Kurzduathlon in Krailling bedeutet 10,4k Laufen, 42k Radfahren und abschließenden 5,2k Laufen. 
Mit einer Zeit von 2:10:26h belegte Carsten König den 30. Gesamtrang und bei der
Bayerische Meisterschaft der SEN2 (AK45) männlich Platz 6.
Gesamtrang 40 belegte Carsten Einfeld mit der Zeit von 2:17:27h und in der
Bayerische Meisterschaft der SEN3 (AK50) männlich Platz 6.
Der starke Wind führte dieses Jahr zu 13 Zeitstrafen und einer Disqualifikation
d.h. jeder Zehnte ist verbotenerweise im Windschatten gefahren.

Ergebnislisten und Bilder zum 4. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon mit 2. AOK Kinder- und Jugendtriathlon 2018

Bei SportShot.de findet ihr Eure Athletenbilder

Hier kommt Ihr zu den Ergebnislisten.

 

Hier kommt Ihr zur Bildergalerie  der Günzburger Zeitung.

Danke an alle Athleten, Helfer und Sponsoren

Das Organisationsteam und der ganze Triathlon-Verein-Günzburg bedankt sich bei allen teilnehmenden Athleten, allen Helfern inklusive Feuerwehr und DLRG, Rettungskräften und unseren tollen Sponsoren für das tolle Triathlonfest!

Mountainbike Rennen Königsbrunn 2018- Josef Bäurle schafft es bis in den Finallauf!

Bereits im Jahre 2015 hatte Josef Bäurle zusammen mit Martin Müller und Thomas Gatterer beim Mountainbike-Rennen in Königsbrunn teilgenommen. Damals hatte er sich etwas überraschend von den rund 100 Teilnehmern, aufgeteilt in zwei Startgruppen, ins Finale der Besten 30 gekämpft. Dieses ehrgeizige Ziel hatte sich Josef auch bei der vierten Auflage der Veranstaltung vorgenommen.

Beim Abfahren der 2,3 km langen Strecke zeigte sich, daß die Veranstalter den Streckenverlauf deutlich erschwert hatten. Dieser war jetzt erheblich technischer zu fahren. Insbesondere eine Kiesdurchfahrt - die das Tempo deutlich bremste - mit anschließender steiler Rampe sowie zwei  seitlich steil abfallende Querungen eines Hanges mit 180 Grad Wendungen stellten eine nicht unerhebliche Herausforderung an Josef, der eher selten mit dem MTB unterwegs. Nachdem 65 (meist jüngere) Teilnehmer gemeldet waren, wurde auch dieses Mal wieder in zwei Startgruppen gestartet. Nach spätestens 40 min. sollte das Rennen abgewunken werden. Die dann noch auf der Strecke befindlichen Radfahrer konnten die Runde jedoch noch zu Ende fahren. 

Bereits beim ersten Lauf zeigte sich ein sehr hohes Niveau der Teilnehmer. Es war klar, daß es mit dem ehrgeizigen Ziel, auch dieses Mal wieder die Endrunde zu erreichen, knapp werden würde. Nach hartem Kampf reichte es aber für Josef als 16. seiner Startgruppe (von 31) dennoch ins Finale. 

Als Ältester der 30 Finalteilnehmer wollte er auf keinen Fall Letzter werden. Nach dem Startschuß wurde sofort ein enorm hohes Tempo gefahren. In der letzten von 4 Runden griff Josef am vorletzten Anstieg nochmals an und konnte seinen Widersacher mit letztem Einsatz hinter sich lassen und wurde mit 2 Sekunden Vorsprung Vorletzter. Ziel erreicht!!

Volkslauf in Altenmünster 2018

 

Sommerliche Temperaturen, strahlender Sonnenschein und viele ambitionierte Läuferinnen und Läufer versprachen einen attraktiven Wettkampf am vergangenen Sonntagmorgen in Altenmünster. Vier Strecken standen zur Auswahl, 5, 10, 15  und 21 km waren von den Athleten zu bewältigen. Auch die Günzburger Triathleten mischten sich ins Starterfeld und waren auf fast allen Streckenlängen angetreten.

 

Gleich nach dem Start ging es die ersten Kilometer mal mehr, mal weniger steil bergauf was so manchem Starter bei den hohen Temperaturen schnell an seine Grenzen brachte. Vor allem die Teilnehmer mit Hunden, die waren als Teampartner erlaubt, mussten ihre vierbeinigen Begleiter öfters eine Pause gönnen. Alle Strecken waren stellenweise sehr anspruchsvoll zu Laufen und mit einigen Höhenmetern versehen, auf der Halbmarathonstrecke kamen stattliche 360 Höhenmeter zusammen. Das forderte den Sportlerinnen und Sportlern alles ab.

 

Rainer Falkner spurtete auf der 5450 Meter Strecke ungefährdet in 24:47 Minuten auf den ersten Platz (gesamt 23 Finisher).

 

Auf der 10,5 km Strecke sicherte sich Carina Saiko in 49,09 Minuten beiden Damen den hervorragenden 2ten Platz und Josef Bäuerle bei den Herren Rang 11 in 52:05 Minuten (gesamt 44 Finisher).

 

Beim Halbmarathon starteten Andy Häufele und Joachim Saiko um Ihre Frühform zu testen. Nach den 21 Kilometern finishte Andy Häufele in 1:36:50 Stunden 12 Sekunden vor Joachim Saiko in 01:37:02 Stunden. Dies waren Platz 7 und 9 bei den Herren (gesamt 46 Finisher).

 

Streckenbesichtigungen zum 4. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon am 07.04.2018

Am 07.04.2018 haben Teilnehmer des 4. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon wieder die Gelegenheit unsere Rad- und Laufstrecke zu besichtigen. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Waldbad Günzburg.

Kinder- und Jugendliche haben in dieser Zeit die Möglichkeit an einem spielerischen Lauftraining teilzunehmen.

Anmeldung zum 4. Günzburger-Alkolholfrei-Cross-Triathlon mit 2. AOK Kinder- und Jugendtriathlon ist geöffnet!

Hier geht's zur Ausschreibung und zur Anmeldung!

Günzburger Triathleten beim Winterlauf in Senden auf Erfolgskurs

Bei strahlendem Sonnenschein aber frostigen Temperaturen waren am Samstag drei Günzburger Triathleten beim 24 Sendener Winterlauf am Start. Auf der ca 10 oder 5 km mit einem moderatem Anstieg versehenen Laufstrecke im Stadtpark mußten beim Hauptlauf 4 und beim Hobbylauf 2 Runden absolviert werden. Auf Grund der eisigen Temperaturen und der Grippewelle waren bei beiden Bewerben gerade mal 64 Läufer am Start. So mußte Josef Meier als einziger Teilnehmer in der AK 70 nur gegen die Uhr kämpfen und überquerte die Ziellinie beim Hauptlauf in 65 Minuten. Rainer Klingler benötige für die gleiche Distanz in der AK 55 52 Minuten und belegte den 4. Rang Josef Egger benötigte für die 5000 Meter 29 Minuten und belegte den 3. Platz in der AK 60.


 

 

Beinahe ins Wasser gefallen

 

 

 

Am vergangenen Samstag startete die 21. Auflage des Dreikönigslaufes in Lauingen. Am Freitag stand das Wasser der Donau noch so hoch, dass die Veranstaltung beinahe doch ins Wasser gefallen wäre. Das Bangen der Veranstalter wurde schließlich am Samstag mit einem Teilnehmerrekord belohnt. Unter den über 400 Startern waren auch 13 Triathleten des Triathlon Vereins Günzburg. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sollte ein guter Tag für die Günzburger werden.

 

Über die 5000m belegte Thomas Gatterer den 15. Platz im Gesamtfeld (2. AK) in 21:30min, Michael Rück den 23. Platz (3. AK) in 22:53min und Uli Höhn, der seinen Sohn bei dessen ersten Wettkampf begleitete den 43. Platz (7.AK) in 27:18min. Insgesamt kamen 144 Athleten ins Ziel.

 

Über die 10000m konnte Carina Saiko die beste Platzierung der Günzburger einlaufen. Mit 47:58min konnte sich der 2. Vorstand der Günzburger Triathleten den 6. Platz in der Gesamtwertung der Damen sichern und damit den Sieg in ihrer AK. Im Schlussspurt mit Christian Schmid konnte sich Andreas Häufle in einem Wimpernschlagfinale den 3. Platz in deren AK sichern. Mit 40:34min.  reichte das zu 17. Platz in der Gesamtwertung. Christian Schmid in 40:35min. belegte den 18. Platz und den 4. Platz in der Altersgruppe. Eine sehr starke Zeit der Beiden. Keine 4 Minuten später lief Joachim Saiko in 44:18min über die Ziellinie und erreichte den 35. Platz (4.AK). Mit 47:49min folgte Josef Bäurle, was den 70. Platz (6.AK) brachte. Carsten König belegte den 118. Platz (16.AK)in 54:52min. Mit Josef Meiers 130. Platz (2.AK) in 57:26 und Rainer Klinglers 131. Platz (16.AK) in 57:31min setzte sich das sehr gute Günzburger Ergebins fort. Insgesamt kamen 197 Athleten ins Ziel.

 

Die Königsdisziplin an diesem Tag war der Halbmarathon (21,1km). Auch hier gabs eine Medaille in der Altersklasse. Andre Laubhahn belegte nach 01:19,09h den 11. Platz (3. AK) und rundete so das Spitzenergebnis der Günzburger Triathleten ab. Es kamen insgesamt 94 Athleten ins Ziel. Carsten Einfeld musste verletzungsbedingt ausscheiden. Gute Besserung.

Cross Triathlon Kulmbach

am 19.11.17 stellten sich vier Athleten auch wieder der Herausforderung Cross Triathlon. Das Wetter lies bereits bei der Anreise am Vortag nichts Gutes erwarten. Dennoch präsentiert sich der Renntag besser als erwartet. Zwar hat es in der Nacht geregnet, sodass die Radstrecke umgelegt wurde, dafür war´s trocken. Für Carina und Martin lief das  Schwimmen sehr gut, Tom war zufrieden. Jo-Jo, sichtlich noch von einer Erkältung geschwächt blieb hinter seinen Leistungen und Erwartungen zurück. Schließlich, nach langer Überlegung und Hadern mit sich selber, hat er die einzig richtige Entscheidung getroffen und ist schweren Herzens ausgestiegen.

Die Radstrecke war nicht einfach, nach den Regenfällen in der Nacht. Tiefe Matschschneisen zogen sich durch den Single-Trail. Martin ging als erster Günzburger auf die Radstrecke. Auf Gesamtrang 7 hatte er etwa eine Minute Vorsprung auf Tom. Hart und technisch durchaus anspruchsvoll war die Radstrecke für uns alle. Mit der Radleistung waren alle 3 zufrieden. So kamen Martin und Tom (ist nicht von dem Martin weg gekommen) gemeinsam in der Wechselzone an. Carina lag da bereits auf Platz 3 der Damenwertung. Auf der Laufstrecke waren ebenfalls vier Runden zu absolvieren, die die beiden Günzburger Jungs gemeinsam absolvierten. Keinem gelang es, so richtig weg zu laufen. Carina (2. AK) kämpfte, leider alleine, um Platz 3 bei den Damen, was sie während dem Rennen gar nicht registriert hatte. Erst im Ziel (so eine Sch... mach ich nie wieder), hat sie erfahren, dass sie Platz 3. der Damengesamtwertung erkämpft hatte. Thomas Gatterer (5. AK) konnte sich in der letzten Runde etwa 200m von Martin Müller absetzen und belegte den 16. Rang in der Gesamtwertung, Martin (2. AK) wurde 18. Mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden ;) Danke an Ruth, Mia, Levi, Pia für´s anfeuern und Jo-Jo, für den technischen Dienst an der Radeln. Großer Kampf, Großer Sport, Große Gefühle 

Sehr gute Laufergebnisse zum Saisonabschluss

 

Der Oktober bot für ein paar Günzburger Triathleten auch dieses Jahr die Möglichkeit, die im Frühjahr und Sommer erworbene Ausdauerkondition bei mehreren Laufwettbewerben zu testen und die Wettkampfsaison langsam ausklingen zu lassen.

 

So hatten sich beim 4. Bona-Inklusionslauf am 15.10.17 immerhin 4 Günzburger an der Startlinie in der Dillinger Altstadt eingefunden. Vermutlich auch wegen des tollen Wetters konnte der Teilnehmerrekord erneut deutlich auf über 500 Läufer auf den verschiedenen Streckenlängen gesteigert werden. Andreas Häufele erreichte über die 5 km-Strecke in einer Zeit von 19.04 min. einen unerwarteten 4. Gesamtplatz von 146 teilnehmenden Männern. Trotz dieser herausragenden Platzierung reichte es in der Hauptklasse nur zum zweiten Platz, geschlagen nur vom Gesamtsieger.

 

Josef Bäurle, Andre Laubhan und Daniela Unger starteten über die neu eingerichtete 10 km-Strecke durch das Stadtgebiet von Dillingen. Leider mußte Laubhan wegen starker gesundheitlicher Probleme den Lauf abbrechen. Bäurle konnte seine Laufleistung in den letzten Wochen stabilisieren und erreichte in einer für ihn sehr befriedigenden Zeit von 46.40 min. das Ziel und den 2. Platz von 6 in der AK 55 bedeutete (Gesamt47. von 103 Männern). Daniela Unger, die diesmal für einen Dillinger Verein startete, konnte diese Ergebnisse deutlich toppen und gewann die Frauenwertung (35 Teilnehmerinnen) in einer Spitzenzeit von 42.01 min. 

 

Auch beim 28. Steinheimer Geologenlauf, bei dem sich traditionell sehr starke Läufer einfinden, waren am 05.11.17 vier Günzburger Athleten am Start. Monika Soder und Michael Rück hatten sich für die 5-km Laufstrecke angemeldet. Carsten Einfeld und Josef Bäurle wollten zusammen mit 276 Konkurrenten die anspruchsvolle 10 km Laufstrecke mit zwei längeren Anstiegen in Angriff nehmen. Leider fing es pünktlich zum Start zum Regnen an, der die Motivation der rund 400 Läufer beim gemeinsamen Start nicht abschwächen konnte. Soder erkämpfte sich in einer Zeit von 24.42 min. den 2. Platz (von 14) in der AK 50  und immerhin den 40. Gesamtplatz von 112 Teilnehmern. Rück war trotz seines nur eine Woche zurück liegenden Startes beim Frankfurt Marathon nur wenige Sekunden langsamer als letztes Jahr und kam nach 22.55 min. als Gesamt27. ins Ziel. Als Vierter von 12 schrabbte er in der AK 50 nur knapp am Podium vorbei.

 

Eine gute Laufform konnte Einfeld nachweisen, der nach 43.23 min. als 55. Gesamtplatzierter einlief und den 7. Platz von 39 in der stark besetzten AK 50 erreichte. Josef Bäurle verbesserte seine Gesamtzeit gegenüber den beiden letzten Jahren um fast eine Minute und erreichte nach 46.24 min. das Ziel. Als 5. von 21. Teilnehmern in der AK 55 und 88. Gesamtplatzierter war er damit mehr als zufrieden.

 

!!! Wichtige Info !!!

 

4. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon und 2. AOK Kinder - und Jugendtriathlon starten am 

                                       05.05.2018

 

wir freuen uns wieder auf zahlreiche Starter, treue Fans und natürliche zahlreiche freiwillige Helfer.          Großer Sport, Große Leistung, Große Gefühle

 

Rennrad-Saisonabschluss-Tour 2017

Bildergalarie Run-Swim-Run 2017. Freibad-Saison-Abschluss

 

Günzburger Triathleten und der SG Reisensburg gemeinsam beim 35. Immenstädter Triathlon

 

Bei besten Bedingungen gingen die über 2000 Starter ab 7.45 Uhr ins Alpseewasser. Gleich in der ersten Startwelle ging Andre Laubhan (TRI GZ) auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke des Allgäu Classic Triathlons. Distanzen von 84 km Radfahren und 20 km Laufen musste Laubhan danach noch absolvieren. Insgesamt waren auf bei der Mitteldistanz  597 Teilnehmer. Auf die olympische Distanz wagten sich Andi Häufle, Thomas Barner und Carina Saiko, und als Staffel waren Heiko Grathwohl, Daniela Fälschle und Heike Krahn vom SG Reisensburg gemeldet. Auf der 42 km langen Radstrecke mussten die Athleten 600 Höhenmeter bezwingen. Highlight hier war natürlich der Kalvarienberg in Immenstadt. Bei dieser Distanz waren gesamt 672 Teilnehmer und 39 Staffeln auf der Strecke. Auf der Sprintdistanz starteten mit 325 weiteren Athleten auch Günther Theer (TRI GZ), Manuela Hofbauer-Strmecki (TRI GZ), Thomas Brander (SG Reisensburg) und Berhard Mayer (SG Reisensburg). Nach 0,5 km Schwimmen, 27 km Radfahren ging es über den legendären Kuhsteig, der von allen 2000 Athlenten bewältigt werden musste, auf die 5 km lange Laufstrecke und zurück ins Ziel am Alpsee.

 

Die Ergebnisse:

 

Andre Laubhan 116. Gesamt 28. AK 30 mit 4:52 Std., Andi Häufle 130 Gesamt 29. AK 25 mit 2:47 Std., Thomas Barner 371 Gesamt  44. AK 45 mit 3:15 Std., Carina Saiko 42.Gesamt  8. AK35 mit 3:04 Std., Günther Theer 127 Gesamt  5. AK 60 mit 1:52 Std., Manuela Hofbauer-Strmecki  56. Gesamt 4. AK 45 mit 1:57 Std., Thomas Brandner 119. Gesamt 10. AK 50 mit 1:51 Std. und Bernhard Mayer 109 Gesamt 7. AK 50 mit 1:49 Stunden. Die Reisensburger Staffel wurde Platz 28 mit 3:26 Std.

 

 

Freiburg, Mühlacker, Schongau, Füssen

 

Vier Städte, vier Wettkämpfe und vier Erfolgserlebnisse. Beim Freiburg - Triathlon bezwang Bernd Herrmann seine erste olympische Distanz in hervorragenden 02:28 h und sicherte sich damit den 15. Platz in der AK 50.

 

Beim Volksbank Triathlon in Mühlacker startete Andre Laubhan ebenfalls über die olympische Distanz und konnte in seiner AK sogar den 3. Platz und im Gesamtfeld den 7. Platz in 02:21:06 h erkämpfen.

 

In Schongau, beim 6. ARGI+ Triathlon erkämpfte sich unser sportlicher Leiter, Martin Müller, im Rahmen der bayerischen Meisterschaft über die olympische Distanz den 2:22:21 h einen 66. Gesamtplatz.

 

Michael Rück starte im schönen Füssen über die Halbmarathon-Distanz und beendete diese zufrieden in 01:53:25 h und damit auf Platz 17 in der AK 50.

 

 

Triathlon Wettkampfsaison ist in vollem Gange 

10 Athleten des Triathlon Verein Günzburg starteten am Sonntag 19.7. beim Nullinger Volkstriathlon (500 m Schwimmen/ 20 km Rad / 5 km Lauf) in Zusmarshausen.

Der rund um den Rothsee verlaufende Streckenführung bietet ideale Voraussetzungen für einen entspannten Start und erlaubt es den Zuschauern die Athleten in allen drei Disziplinen hautnah beobachten zu können. 

Im Feld der knapp 200 Starter konnten sich die Günzburger Triathleten gut behaupten.

Besonders abräumen konnten die Damen des Vereins. Monika Soder-Herrmann finishte als 2. beste Frau den Triathlon (1:16:43, 1. AK 50), Carina Saiko 3. (1:17:48, 2. AK 35) und Susanne Sienel 6. (1:20:49, 1. AK 45) in der Gesamtwertung.

Häufele Andi einer der Youngster im Verein und gerade in Vorbereitung auf seine erste olympische Distanz verfehlte in der AK25 als 4. in seiner Altersklasse (1:11:43, Gesamt 19.) knapp das Podest.

Die andern Herren waren ebenfalls gut dabei.

Laubhan Andre 5. AK 30 (1:11:47, Gesamt  21)

Rollnik Thomas 7. AK 30 (1:13:56, Gesamt 31)

Mayer Armin 2. AK 50 (1:14:05, Gesamt 32)

Saiko Joachim  5. AK 45 (1:15:02, Gesamt 40)

Reinhard Bernhard  7. AK 45 (1:16:43, Gesamt 49)

Barner Thomas 11. AK 45 (1:21:24, Gesamt 74)

 

Ebenfalls für uns unterwegs, Markus Blösch und Andreas Mayer in Karlsfeld über die olympische Distanz. Markus 02:38:16 h (167. Gesamt, 25. AK) Andreas 02:39:35 h (178. Gesamt, 23. AK)

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten.

 

 

Zwei Langdistanz Finish bei zwei Großveranstaltungen

 

Challenge Roth Teilnahme 2017 – Michael Dezort / Triathlon Günzburg

 

Auch dieses Jahr war Michael Dezort vom Triathlon Verein Günzburg bei der Challenge in Roth am Start vertreten. Nach dem guten Ergebnis im letzten Jahr war eine Verbesserung der Zeit das erklärte Ziel wenngleich die Wetterprognosen für den Wettkampftag (Sonnig mit bis zu 32 Grad) durchaus Respekt einflößend waren. Der Rennmorgen überraschte dann doch mit wolkenbedecktem Himmel und mit 1:06:45h für die 3,8km Schwimmen und einem schnelleren Wechsel als im Vorjahr ging Dezort bei noch moderaten Temperaturen fast 5 Minuten früher als 2016 aufs Rad. Trotz der teilweise schwierigen Windbedingungen gelang mit 5:31:55 ein Radsplit fast in Vorjahreszeit. Nach erneut schnellem Wechsel begann der abschließende Marathon trotz veränderter und schwerer Laufstrecke mit vielen Steigungen vielversprechend. Bis Kilometer 22 lag die anvisierte Zielzeit noch bei 10:30h. Mit zunehmenden Magenproblemen und folglich fehlender Energieversorgung ging es bei knapp 30 Grad mehr und mehr nur noch gehend voran.  So zerplatzte nach knapp 8,5 Stunden Wettkampfdauer der Traum von einer neuen Langdistanz Bestzeit. Mit einer Energieleistung erreichte Michael Dezort nach 11:46:56h schließlich das Ziel in Roth und war in Anbetracht des gesetzten Ziels zwar nicht ganz glücklich aber in Hinblick auf den besonderen Rennverlaufs an diesem Tage dann doch zufrieden mit der erreichten Zielankunft als immerhin 1471. von knapp 3500 Einzelstartern.

 

 

Ironman European Championship Frankfurt 2017 – Thomas Gatterer / Triathlon Günzburg

 

Hitzeschlacht auch in Frankfurt. Zum Zweiten Mal ging Gatterer in Frankfurt an den Start. Mit einer Schwimmzeit von 01:07:25 war der Günzburger Langdistanzler zwar fast 2 Minuten langsamer als im vergangenen Jahr, aber auf Grund einer Verletzung in der Vorbereitung doch zufrieden. Die Radstrecke ging dieses Jahr relativ locker vom Pedal und so kam Gatterer nach 05:17:40h in der 2. Wechselzone an, etwa 20 Minuten schneller als noch 2016. Mit recht lockeren Beinen und einer Temperatur von nun mehr als 31 Grad wechselte Gatterer schnell in die Laufschuhe. Bis etwa Laufkilometer 16 wäre sogar die „magische Grenze“ von 10:30h noch möglich gewesen. Dieses Tempo war aber nicht zu halten. Mit einer Gesamtzeit von 10:40:44h kam Thomas Gatterer schließlich stolz als 688. Athlet von etwa 3000 Startern (134. AK von 443) am Frankfurter Römer ins Ziel.

 

Triathlon - Vereinsmeister 2017  gekürt

am vergangenen Sonntag trugen die günzburger Triathleten ihre jährliche Vereinsmeisterschaft aus.
Start war am königsbrunner Ilsesee bei leichtem Regen und kühlen 18 Grad.
Als erstes mussten die Damen des Vereins über die Sprint-Distanz (0,5/18/5km) antreten.
Zum erste Mal in der Vereinsgeschichte wurden zwei Damen gleichzeitig Vereinsmeisterinnen,
Carina Saiko und Monika Soder. Keine von Beiden konnte sich im entscheiden Schlussspurt absetzen und
gingen somit zeitgleich in 01:08:28 über die Ziellinie. Für Saiko war das der 3. Platz in ihrer AK und der für Soder
sogar der Sieg in ihrer AK. In der Gesamtwertung für beide Damen Platz 4. In der Vereinsinternen Wertung
folgten Manuela Hofbauer-Strmecki (4. AK) und Susanne Sienel (5. AK.)
Die Herren maßen sich auf der olympischen Distanz über (1,5/44/10,8km).
Franz Brummer heißt der neue Vereinsmeister 2017. Er sicherte sich die Vereinskrone souverän in 2:27:48h.
Was ihm den 4. Platz AK und den 20. Platz im Gesamtfeld brachte. Gejagt wurde Brummer von Vereinsneuling
Andre Laubhan und Martin Müller. Beide lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen, welches Laubhan zu Ende der Laufstrecke
für sich entscheiden konnte. Laubhan belegt Platz 27 (7. AK) und Müller Platz 32 (6. AK). Auf den weiteren Plätzen folgten
Casten Einfeld 45. (3. AK), Uli Höhn 58. (5. AK), Josef Bäurle 74. (3. AK), Tobias Dobner 77. (16. AK), Andreas Mayer 83. (11. AK)
Jürgen Schwend 95. (18. AK), Bernd Reinhard 98. (11. AK), Thomas Barner 102. (13. AK) und Andreas Häufle 13. (5. AK).
Insgesamt dürfen die günzburger Multisportler wieder sehr zufrieden sein. 2 Damen unter den besten Zehn und 4x Podium in den
Altersklassen.

 

 

Großes Team von Triathlon Günzburg beim 12. VR-Triathlon in Lauingen

 

Am 18.06.2017 nahmen zahlreiche Triathleten vom Triathlonverein Günzburg über die verschiedenen Distanzen teil.

 

Über die Sprintdistanz (Volkstriathlon), das heißt 400 m Schwimmen-20 km Radfahren-5 km Laufen, konnten folgende Ergebnisse erzielt werden:

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Franz Brummer

M 40

1

13

1:01:10 h

Torsten Rollnik

M 30

5

24

1:03:59 h

Martin Müller

M 35

6

26

1:04:09 h

Andreas Häufle

M 25

6

29

1:04:49 h

Thomas Rollnik

M 30

7

32

1:05:47 h

Joachim Saiko

M 45

4

37

1:06:26 h

 

 

 

Über die Kurzdistanz (Olympische Distanz 1,5 km- 40 km-10 km) wurde auch die Schwäbische Meisterschaft ausgetragen. Carsten König wurde Schwäbischer Meister in seiner Altersklasse und Josef Bäurle und Manuela Hofbauer-Strmecki jeweils Schwäbische Vizemeister. Hier waren folgende Starter von Triathlon Günzburg erfolgreich.

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Carsten König

M 45

3 (1. Platz Schwäb. Meisterschaft)

10

2:11:32 h

Christian Schmid

M 25

4

36

2:22:22 h

Josef Bäurle

M 55

5 (2. Platz Schwäbisch. Meisterschaft)

50

2:27:30 h

Tobias Dobner

M 35

7

62

2:30:28 h

Jürgen Schwend

M 40

14

83

2:40:04 h

Manuela Hofbauer-Strmecki

W 45

4 (2. Platz Schwäb. Meisterschaft)

15

2:51:32 h

 

 

 

Die Mitteldistanz (2,25 km-80 km-20km) nahm Andre Laubhan in Angriff:

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Andre Laubhan

M 30

7

18

4:11:59 h

 

 

 

Günzburger Triathleten bei der Deutschen Meisterschaft erfolgreich

 

Günther Theer, Dieter Herrmann-Soder und Josef Egger sind Deutscher Meister

 

Im Rahmen des Ironmann 70.3 wurden am Sonntag auch die Deutschen Meisterschaften in Bad Schönborn im Kraichgau auf der Olympischen Distanz ausgetragen. Dabei mussten 1,5 km geschwommen, 41,8 km geradelt sowie 10 km gelaufen werden.

 

Mit gemischten Gefühlen waren die Athleten aus Günzburg angereist. Dieter Herrmann Soder hatte gerade eine Woche zuvor bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei teilgenommen, Günther Theer hat Probleme bei der Schwimmdisziplin und Josef Egger bestreitet nach einer langen Verletzungspause seinen ersten Triathlon.

 

Mit Spannung wurde vor dem Start um 14 Uhr bei Temperaturen weit über 30 Grad die Entscheidung erwartet, ob mit Neopren geschwommen werden kann. 45 Minuten vor dem Start kam dann nach 3maligem Nachmessen die Entscheidung – Neoprenverbot! Die Wassertemperatur betrug 22,2 Grad, also 0,3 Grad zu viel. Eine niederschmetternde Nachricht gerade für Günther Theer.

 

In einem sogenannten Rolling Start ging es dann ins Wasser. Dabei starten immer 2 Athleten im 6 Sekunden Abstand, die besten Schwimmer zuerst, die schlechteren zum Schluss. Als erster vom Team Triathlon Günzburg schaffte Josef Egger in 31:36 Minuten die Schwimmstrecke, gefolgt von Dieter Herrmann-Soder (37:58) und Günther Theer (44:00).

 

Die Radstrecke mit 41,8 km war sehr anspruchsvoll, zum Teil enge Kurven und immerhin 380 Höhenmeter. Günther Theer benötigte hierfür 1:26:04 Stunden, Josef Egger 1:27:38 und Dieter Herrmann-Soder 1:33.38.

 

Bei der abschließenden leicht welligen und winkligen Laufstrecke machte sich die Hitze in den Gassen der Stadt besonders bemerkbar und forderte ihren Tribut. Hier kam die Laufstärke von Theer besonders zu tragen. Er bewältigte diese mit der viertbesten Zeit in seiner Altersklasse in 52:05 Minuten, gefolgt von Dieter Herrmann-Soder (1:00:20 Stunden) und Josef Egger (1:13:34 Stunden).

 

Letztendlich schaffte es Theer in der Einzelwertung nach einer fulminanten Aufholjagd nach dem Schwimmen (hier noch vorletzter) auf Platz 6 von 18 gewerteten Teilnehmern in seiner Altersklasse M 60 in einer Endzeit von 3:07:56 Stunden und Josef Egger auf Platz 13 in 3:20:33 Stunden. Dieter Herrmann-Soder belegte den 8. Platz in seiner Altersklasse M 65 in 3:19:57 Stunden.

In der Mannschaftswertung werden die Altersklassen immer in zehn Jahre zusammengefasst. Die Günzburger schafften es als einziges Team ihrer Altersklassen (60 bis 69 Jahre) alle 3 Athleten ins Ziel zu bringen und wurden somit Deutscher Mannschaftsmeister.

Monika Soder war ebenso am Start bei der Deutschen Meisterschaft. Aufgrund der extremen Bedingungen musste Sie beim abschließenden Laufen zum ersten Mal in Ihrer erfolgreichen Triathlon Karriere Gehpausen einlegen und belegte nach einer Schwimmzeit von 31:28 Minuten, Rad 1:30:19 und Lauf 54:43 Minuten Platz 6 in Ihrer Altersklasse mit einer Endzeit von 3:02:16.

 

Erfolgreiches Wochenende der günzburger Triathleten

Bei der Challange WM Mitteldistanz erreichte Dieter Herrmann-Soder einen guten 6. Platz in seiner AK.

Monika Soder erreichte einen ersten Platz in ihrer AK über die olympische Distanz beim Triathlon im österreichischen Tulln.

Außerdem waren zahlreiche Vereinsmitglieder bei der TeamChallange der Burgauer Leichtathleten. Alle Teilnehmer haben die Veranstaltung in vollen Tönen gelobt. Etliche Podiumsplätze wurden von den Günzburgern und Ihren Freunden belegt. Herzlichen Glückwunsch

 

Günther Theer bei der Duathlon Europameisterschaft in Soria

 

Auch 2017 wurde Günther Theer von der Deutschen Triathlon Union für die Duathlon Europameisterschaften im Sprint in der Altersklassen Nationalmannschaft ( 60-64 Jahre) nominiert. Insgesamt waren genau 1000 Athleten aus 23 Nationen gemeldet. Die deutsche Delegation war mit 12 Athleten in den verschiedenen Altersklassen vertreten. Diese fanden im Spanischen Soria am vergangenen Wochenende statt.

 

Die Altersklassen ab 50 mussten bereits am frühen Sonntagmorgen um 8:36 bei kühlen 7 Grad und starkem böigem Wind an den Start. Zunächst waren 5 km in zwei Runden zu laufen, welche je in drei Schleifen verliefen, in einem ständigen bergauf und bergab. Theer bewältigte dies in 22:56 Minuten. Anschließend ging es auf die hügelige Radstrecke von 20 km Länge mit insgesamt 350 Höhenmeter. Hier machten sich die starken Windböen von bis zu 65 km/h extrem bemerkbar und forderten hohe Aufmerksamkeit und fahrerisches Können. Nach 43:28 Minuten wechselte Theer zur letzten Laufrunde mit 2,5 km, welche er in 11:47 Minuten bewältigte und nach insgesamt 1 Stunde und 21 Minuten auf Platz 17 von 25 Startern in seiner Altersklasse das Ziel erreichte. Theer ist mit dem Ergebnis zufrieden, insbesondere aus sportlicher Sicht, da bis zu Platz 11 gerade mal eine Minute fehlten und das obwohl aus terminlichen Gründen keine rechtzeitige Anreise zur Akklimatisierung in dem auf ca. 1100 Meter Höhe liegenden Soria erfolgen konnte. Eine Bestätigung dass der inzwischen 63 jährige im Mittelfeld der Altersklasse 60-64 der europäischen Elite immer noch mithalten kann. Der alte und neue Europameister in der Altersklasse 60-64 heißt Heinrich Wilmink aus Deutschland. Er schaffte die Strecke in 1 Stunde und 12 Minuten.

Bilder zum Cross-Triathlon

Bilder zum diesjährigen Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon und 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon können hier eingesehen werden.

Ergebnisse des 3. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon und des 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon

Hier könnt Ihr die Ergebnisse des 3. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon einsehen!

 

Hier geht es zu den Ergebnissen des 1. AOK. Kinder- und Jugendtriathlon

 

 

Anbei ein kleiner Einblick zum Rennsteiglauf.

73,5 Km mit 1865 Höhenmeter Startzeit 06.00 Uhr .... die Grundlegenden Zahlen zum Rennsteiglauf, den ich am 20.05.2017 in Angriff nahm.

 

Wie von mir erhofft, war es am Starttag ca. 7 Grad kühl und die Masse der verrückten Ultraläufer scharrte bereits mit den Füßen um endlich auf diese Strecke losgelassen zu werden.

Nach ca. 800 Meter durch Eisenach ging es auf die ersten Höhenmetern, die uns direkt auf den Rennsteig führte und wie  vorausgesagt musste man über den größten Teil der Laufstrecke mit allen Begebenheiten rechnen.

Steile Anstiege mit steinigen und geröllartigen, verwurzelten Waldwegen über Schotter und Asphaltierten Straßen ging es auf und ab... selbst steile Treppenabgänge machte vielen zu schaffen, aber am Ende wurden alle  mit der Finisher Medaille belohnt.

Die letzten 2 km konnte ich mein Tempo noch steigern da ich die gut hörbare Ansage der Streckensprecherin hören konnte.........

Ich wollte endlich ins Ziel.... um  diese Strecke in einer Zeit mit 08:31:22 zu meistern.

Diese Veranstaltung ist etwas unvergessliches für jeden Laufbegeisterten und ist mit nichts aufzuwiegen.

 

 

 

3. 4. und 5. Platz in den AK's bei den Bayerischen Meisterschaft im Kurzduathlon.

 

Auch 2017 bekam der TV Planegg-Krailling wieder den Zuschlag für die Ausrichtung der
Bayerischen Meisterschaft im Kurzduathlon (10,4 km Lauf, 42 km Rad und 5,2 km Lauf).
Im hochklassigen Wettkampf (150 Teilnehmer) um die Bayerische Meisterschaft nahmen,
am 7. Mai, auch Susanne Schürrer, André Laubhan, Josef Bäurle
und Carsten König teil. Regen, Wind und Temperaturen um die 9°C verlangten wieder
Einiges von den Sportlern, aber wer in Krailling startet ist kein Weichei.

3. Platz in der AK 30 für Susanne Schürrer mit der Zeit von 3:06:30.
Schnellster Günzburger Triathlet war André Laubhan (AK 30) der sich mit 2:09:54 den 15. Platz von insgesamt

126 Teilnehmern sicherte. Carsten König belegte mit der Zeit von 2:14:28 in der AK 45 den 4. Platz und insgesamt den 30. Platz.
Josef Bäurle kam nach 2:27:56 ins Ziel und belegte in der AK 55 den 5. Platz und wurde insgesamt 69..

Bei den Männern konnte Roman Deisenhofer von der TG Viktoria Augsburg seinen Vorjahressieg wiederholen.
Seine Klasse auf der Radstrecke (61:45) sicherte ihm den Sieg.

 

Saisonopening mit einem zweiten und zwei Vierten Plätzen in den AKS beim 9. Remchinger Cross-Triathlon am 30. April 2017

Trainingslager in Kroatien 2017

Als Ziele für das Trainingslager wurden natürlich die sportliche Weiterentwicklung, aber auch Stärkung des Miteinander im Vereinsleben und nicht zuletzt das Abschalten vom Alltag zu Hause definiert. Die Tage begannen morgens um 07:00 mit einem 20 minütigen Lauf und Gymnastik, danach Frühstück. Gegen 09:00 war dann die Radeinheit auf dem Programm. Touren zwischen 70 km und 136km standen auf dem Programm. Gelände meist hügelig. Nach der Rückkehr zum Hotel http://vrata-krke.hr/de/startseite/ ging´s wahlweise zum Adriastrand. Schwimmtraining im etwa 15 Grad "warmen" Wasser gar kein Problem. Oder einer Laufeinheit nach eigenem Ermessen. Die Temperaturen hielten sich zwischen 18und 22 Grad. Abends gemütliches Beisammensein. Das Buffet war reichlich lange vorrätig, was beim Frühstück nicht immer der Fall war. Am Samstag zur Abwechslung eine Mountainbike-Einheit, die allen riesen Spaß machte. Die Woche war geprägt von reichlich sportlichen Aktivitäten in malerischer Landschaft, Spaß für Groß und Klein und der Einsicht, dass sich Training, Spaß und Familie auch im Trainingslager integrieren lassen. Wir danken Denis für die hervorragende Organisation, Joachim Saiko für die "Echtzeit-Doku" auf Facebook, der Radbrauerei Günzburg für die Unterstützung mit herrlichem Alkoholfreiem und nicht zuletzt allen, die dabei waren. Es war eine echt geile Woche.

Eine Fotogalerie folgt.... schaut rein und lasst euch wie wir, von der Atmosphäre anstecken und verzaubern. 2018 werden wir Sibenik wieder sehen....

 

Anmeldung zum 3. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon mit 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon am 21.05.2017 ist geöffnet

Der Triathlon-Verein-Günzburg e.V. freut sich wieder den Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon austragen zu können. Dieses mal haben auch Kinder und Jugendliche die Möglichkeit teilzunehmen.

 

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.

Ausführlicher Bericht Josef Bäurle Mille Migla
In diesem Bericht beschreibt Josef Bäurle seine Erlebnisse rund um die Teilnahme bei der Mille Miglia 2016
Bericht Josef Bäurle_Mille Miglia.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB

 

Günzburger Triathleten beim 2. Kulmbacher Cross-Triathlon

 

Triathlon im November? Ja, das geht! Am 20.11.2016 hat der ASV Kulmbach seinen 2. Cross-Triathlon ausgetragen. Vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. nahmen Susanne Schürrer, Carina Saiko, Joachim Saiko, Martin Müller teil und unser Radmechanik-Experte Rainer Falkner von VELO Saikos Radsport war auch am Start. Zuerst mussten im Kulmbacher Hallenbad 500 m geschwommen werden, dann war eine ca. 3 stündige Pause und dann ging es im Jagstartmodus mit Mountainbiken (16 km) und Laufen (4km) weiter.

 

Beim Schwimmen konnten alle Günzburger eine gute Leistung erzielen und starteten in aussichtsreichen Positionen in das abschließende Mountainbiken+Laufen. Martin startete als erster, Joachim nur wenig später, Carina, Susanne und Rainer folgten. Die MTB-Strecke (4x4 km) war, für Triathleten, die ja normalerweise auf der Straße unterwegs sind, technisch anspruchsvoll, was auch an den Regenfällen an den Vortagen und am Laub lag. Martin kam mit der Radstrecke zwar ganz gut zurecht, musste hier aber den ein oder anderen MTB-Spezialisten vorbei lassen. Joachim hatte richtig Spaß mit diesem Kurs und konnte Martin und weitere Starter schon schnell überholen. Carina ist auch ein MTB-Crack und tat sich ebenfalls leicht auf dem MTB und Susi fühlt sich auf dem MTB auch wohl. Rainer legte eine tolle Aufholjagd auf dem MTB hin, musste aber aufgrund eines technischen Defekts das Rennen nach einem Sturz aufgeben.

 

Von der Laufstrecke waren dann alle überrascht, denn auch da ging es quer durchs Gelände. Das Mountainbiken auf dem rutschigen Untergrund hat schon viel Kraft gekostet, da war das Laufen zusätzlich schwierig. Die Günzburger Triathleten überzeugten aber auch bei dieser Disziplin: Joachim Saiko, ist nicht nur ein guter Mountainbiker, sondern kann auch schnell laufen und kam damit auch als schnellster Günzburger nach 1:24:04 h ins Ziel (Platz 15 gesamt/2. AK M 45). Martin Müller folgte 2 Minuten später (1:26:08 h, 20. Gesamt/3. AK M 35). Carina Saiko hat einen tollen 2. Platz in der Gesamtwertung erzielt und war nur Sekunden hinter der Gesamtsiegerin. Für Carina blieb die Uhr nach 1:34:13 h stehen (Platz 1 AK W35). Auch auf das Treppchen bei den Frauen in der Gesamtwertung kam auch Susanne Schürrer (1:47:27h,/Platz 1 W30). Insgesamt waren 44 Männer und 7 Frauen gewertet.

 

Triathlon im November: Das ist richtig geil!

 

3. Bona-Inklusionslauf in Dillingen

Gleich fünf Podestplätze in den AKs und einen in der Gesamtwertung konnte der Triathlon Günzburg bei besten Wettkampfbedingungen in Dillingen erlaufen. Mit sechs Startern waren die Triathleten aus Günzburg in Dillingen angetreten. Carina Saiko konnte sich auf der 5 Km Strecke in Ihrer Altersklasse durchsetzen und wurde hier erste. Mit dieser prima Leistung stand sie dann in der Gesamtwertung auch auf dem dritten Platz und damit auf dem Treppchen. Joachim Saiko startete  ebenfalls in der kurzen Distanz  wurde in der AK M 45 zweiter und 8ter der Gesamtwertung. Über die 10 Km starteten  Schürer Susanne (W30), Schmid Manuel (W40) Martin Müller (M35), Josef Bäuerle (M50) und Andre Laubhan (M30). Susi Schürer konnte in ihrer AK den dritten Platz und in der Gesamtwertung Platz 5 erlaufen. Manuela Schmid erlief sich den vierten Platz in der AK und damit knapp an Podest vorbei. Bei den Herren konnte sich Martin Müller den 3Platz in der Ak 35 erlaufen. Knapp dahinter kam Josef Bäuerle ins Ziel und sicherte sich in seiner Altersklasse Rang zwei. Andre Laubhan 6. im Gesamtfeld und 3. in der AK M30.

 

Impressionen RUN-SWIM-RUN Freibadabschluss 2016

1. Allgäu Swimrun: Martin Müller und Alexander Neumann bilden ein Team

 

Swimrun ist eine Ausdauermultisportart die von Schweden so langsam nach Europa rüber kommt und beinhaltet die Ausdauerdisziplinen Freiwasserschwimmen und Laufen. Im Gegensatz zu Swim & Run, wo zuerst geschwommen und dann gelaufen wird, ist es beim Swimrun so, dass sich Schwimmen und Laufen immer mal wieder abwechseln. Eben so, wie es gerade in die Streckenführung und Landschaft reinpasst. Gestartet wird beim Swimrun immer in 2er Teams. Das liegt darin, dass ein Swimrun gewollt mit nur den notwendigsten Streckenposten, Streckenmarkierungen und Verpflegungsstationen ausgestattet ist. Innerhalb eines Teams ist man so gezwungen zusammen zu arbeiten und auch die Teams untereinander helfen einander, falls erforderlich. So ist ein Swimrun auch ein tolles Team-Erlebnis und unterhalb den „Swimrunnern“ spricht man von „Swimrun-Family“.

 

Ansonsten sind die Regeln schnell erklärt: Das 2er Team startet gemeinsam und muss gemeinsam ins Ziel kommen, auf der Strecke soll man von seinem Partner nicht weiter voneinander entfernt sein als ca. 10 m. Zum Kälteschutz muss beim Schwimmen ein Neoprenanzug (spezieller Swimrun-Anzug) getragen werden, der zwar beim Laufen ausgezogen werden dürfte, aber man muss alles selbst transportieren. Es gibt keine „Ablage“ oder „Wechselzone“. So läuft man dann halt im Neoprenanzug und schwimmt mit Laufschuhen. Außerdem muss man irgendwo im Anzug noch Verpflegung, Paddles, Pullbuoy, Neoprenbadekappe, Schwimmbrille, Schwimmleine und Restube (Schnell-Aufblasbare Boje für Notfall im Wasser. Restube ist Pflicht) verstauen, falls man gedenkt das bei sich haben zu wollen.

 

Am 08.10.2016 fand nun in Oy-Mittelberg im Allgäu der erste Allgäu Swimrun statt. Insgesamt waren 22 km zu laufen und 3,5 km (verteilt auf sechs Abschnitte) zu schwimmen.  Das Wetter meinte es nicht gut mit den 52 Teams: 6 °C und Regen. Auch die Wassertemperaturen der beiden Seen in denen es zu schwimmen galt, war nicht gerade angenehm: Rottachsee 14°C und Grüntensee 13°C.

 

Vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. waren Alexander Neumann und Martin Müller als Team „Triathlon Günzburg 1“ am Start. Für die beiden erfahrenen Langdistanz-Triathleten war es der erste Start bei einem Swimrun. Um 10:00 Uhr morgens dann der Start in Oy-Mittelberg und das erste Teilstück waren 8 km Laufen. Die Laufstrecke war mit zahlreichen Trails und Anstiegen sehr anspruchsvoll. Obwohl es sehr kalt war und es geregnet hat, kommt man in dem warmen Swimrun-Anzug schnell ins schwitzen und außerdem ist der Swimrun-Anzug zwar etwas besser geeignet zum Laufen als ein Triathlon-Neoprenanzug, aber die Bewegungsfreiheit ist dennoch stark eingeschränkt. Die beiden Günzburger Swimrun-Rookies schafften aber das erste Teilstück leicht und kamen zum ersten Schwimmen, welches ein kurzes Teilstück war, aber die erste Abkühlung. Dann ein ganz kurzes Stück Laufen und dann gleich ein langer Schwimmabschnitt. Der Swimrun-Anzug hält zwar tatsächlich recht warm, aber im Vergleich zu einem Triathlon-Neoprenanzug schneidet er, was die Schwimmeigenschaften betrifft, schlecht ab. Das kalte Wasser, der langsame Anzug und die Paddles vermitteln ein sehr langsames Schwimmgefühl. Etwas Übung Bedarf es an seinen Partner beim Schwimmen mit einem 3 m langen flexiblen Seil verbunden zu sein. Das Seil ist unbedingt erforderlich, dass man beim Schwimmen zusammen bleibt. Im See gibt es gewollt keine Bojen . Nur Einstieg und Ausstieg sind markiert. Das Bedarf einer sehr guten Orientierung und ist für Freiwasser-Anfänger nicht geeignet.

 

Die Günzburger schafften dieses schwere Teilstück als erfahrene Triathleten aber trotzdem gut. Nach einem weiteren längeren Laufstück folgten dann noch 3 Schwimmabschnitte unterbrochen von kurzen Laufparts im kälteren Grüntensee. Während des Schwimmens hielt es sich mit dem Frieren in Grenzen, aber sobald das Wasser verlassen wurde, froren die Beiden doch recht stark. Stehenbleiben und länger ausruhen war deshalb nicht möglich. Laufen-Laufen-Laufen, um warm zu bleiben. Die Laufparts immer wieder gespickt mit steilen Anstiegen und technisch anspruchsvollen Trails. Nach dem letzten Schwimmabschnitt ging es noch einmal 2,5 km bergan Richtung Oy-Mittelberg um dort nach 3:57 h auf Platz 16 stolz ins Ziel zu laufen.

 

Fazit:

 

Für die beiden Triathleten war das etwas ganz Neues und etwas total anderes als ein Triathlon. Es ist physisch, technisch und mental wirklich sehr anspruchsvoll. Man muss nochmal auf eine andere Art über seine Grenzen gehen wie bei einem Triathlon. Es ist außerdem ein tolles Teamerlebnis. Man lernt auch erst einmal wie sehr der Athlet in einem Triathlon (über?)versorgt wird, denn ein Swimrun funktioniert auch mit deutlich weniger Streckenposten, Verpflegungsstationen und sonstigen Schnickschnack. Beim Swimrun muss der Athlet bzw. das Team mehr Eigenverantwortung übernehmen, als bei einem Triathlon. Trotzdem war der 1. Allgäu Swimrun sehr professionell aber auch liebevoll organisiert und die Starter fühlten sich stets sicher.

Bestimmt werden Alexander Neumann und Martin Müller mal wieder bei einem Swimrun starten, ihr Hauptaugenmerk wird aber weiter beim Triathlon liegen, weil auf Dauer würde man das Radfahren schon sehr vermissen

 

Dieter Herrmann-Soder bei der EM über die Mitteldistanz Challenge Walchsee

 

 

 

Am 4. September  wurden am Walchsee in Österreich die
Europameisterschaften über die Mitteldistanz ausgetragen. Dieter
Herrmann-Soder war vom DTU für die Altersklassen-Nationalmannschaft
nominiert worden und freute sich, einmal gegen die besten Triathleten in seiner Altersklasse
anzutreten.

 

Bei Kaiserwetter wurden ab 9.00 Uhr am Sonntagmorgen die Athleten im „Rollingstart“-Verfahren  ins Wasser geschickt. Dieter war voll motiviert und wollte die 1,9 km lange Schwimmstrecke in 40 Minuten absolvieren. Leider verfehlte er sein gestecktes Ziel knapp.
Auf dem Rad wusste er schon was auf ihn zukam: bereits zwei Tage zuvor hatte er die Strecke mit dem Rad abgefahren. Die beiden Radrunden mit 90 Kilometern und 1200 Höhenmetern
 waren sehr hart. Dafür aber bot eine herrliche Landschaft und ein tolles Spätsommerwetter den aktiven Triathleten eine kleine Entschädigung. Spätestens beim abschließenden Halbmarathon forderte die harte Radstrecke bei den meisten Wettkämpfern ihren Tribut. Bei Temperaturen von 30 Grad mussten die Athleten 4 mal  den Walchsee umrunden.  Mehrere kleine Anstiege pro Runde und die hohen Temperaturen beim Laufen führten auch bei Dieter Herrmann-Soder zu starken Muskelkrämpfen und so musste er das Tempo  stark reduzieren. 
Überglücklich lief er mit der  Deutschlandfahne, die er von den DTU-Verantwortlichen gereicht bekam, über die Ziellinie beim Challenge in Walchsee.
Mit dem 9. Platz von 16 Teilnehmern
 bei der Europameisterschaft im Triathlon über die Mitteldistanz konnte er sein gestecktes Ziel Top Ten erreichen. Hoch zufrieden beendete er mit diesem Ergebnis seine Triathlonsaison 2016.

 

Alexander Neumann beim IRONMAN 70.3 Zell am See Kaprun

 

Voller Tatendrang und hohen Erwartungen ging ich an den Start in Zell am See. Es gab einiges zu rechtzurücken, da ich in Zürich beim Ironman vor vier Wochen, auf dem Rad gesundheitsbedingt absteigen und aufgeben musste, was leider immer noch nachwirkt. Die Voraussetzungen waren bestens, fast zu gut. Die Wettkampfstrecke hatte es auf dem Rad aber mehr als in sich, da es nach knapp 20 KM mit 13 KM nur Bergauf ging, und die letzten beiden KM mit 14%.

 

Morgens nach den Profis gegen 11:15 Uhr ging es in den mit 17 Grad doch etwas frischem Zeller-See, zu der ersten Disziplin. Die 1,9 KM wurden in respektablen 31:10 Minuten bewältigt. Auf dem Rad begann nun das Gleiche Dilemma wie in Zürich. Vor dem Start war mir unheimlich übel und ich schaffte es nicht irgendetwas zu essen. Ich versuchte dies auszublenden und konzentrierte mich auf die Strecke, zudem, das Ziel diesmal zu finishen, und nicht aufzugeben. Die Radstrecke forderte auf den knapp 1300 Höhenmeter wirklich mehr als alles ab, zudem steigerte sich die Temperatur auf fast 33 Grad, und das ganze ohne Schatten. Nach dem harten Berg begann nun die Abfahrt sowie die letzten 55 KM, und hierbei musste äußerst konzentriert gefahren werden da die Strecke sehr selektiv war und teilweise Geschwindigkeiten von über 70 km/h erreicht wurden. Das Radfahren war enorm anstrengend, auch weil der Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechterte.

 

Nach 2 ¾ Stunden stieg ich vom Rad und begab mich auf die Halbmarathonstrecke. 21 KM können beim dem Zustand verdammt hart sein. Es waren zwei Runden a 10,5 Km zu bewältigen, dass ganze am See, ohne Schatten. Hierbei darf ruhig einmal erwähnt werden, das die ganzen Helfer einen derart klasse Job ablieferten, denn die Versorgung mit kalten Getränken, und Crash Eis war mehr als vorbildlich, ebenso die Unterstützung und Motivation der einzelnen Zuschauer. Ich denke dies war mit meinem Willen und Ehrgeiz der Grund, dass ich die 70.3 schaffte. Nach knapp zwei Stunden Laufzeit und einer Gesamtzeit von 5:43 Stunden erreichte ich das Ziel, zwar nicht ganz nach meinen Vorstellungen, aber mehr als glücklich.

 

 

 

Tolle Veranstaltung mit einer super Stimmung in einer wunderschönen Umgebung. Carsten Einfeld beim Ironman Schweden

 

Etwas bewölkt und gerade mal 12 Grad Außentemperatur und  16,6 Grad Wassertemperatur bot das Wetter beim Ironman Schweden. Im Laufe des Tages waren es dann um die 18-20 Grad.

Das neue Schwimmstartprozedere (Rolling Start) kam bei den meisten Athleten gut an. Es folgte eine schwierige Streckenführung mit vielen Richtungsänderungen, zudem ist nach 15 Minuten Nebel aufgekommen und die Bojen waren schwer zu sehen. Carsten Einfeld´s Schwimmzeit war langsamer als geplant, aber angesichts der nicht einfachen Bedingungen ganz ok - 1:03,57.

 

Nach dem Wechsel auf´s Rad war das Wetter anfangs noch ziemlich frisch und neblig, nach 25-30 km hatte Carsten seinen Rhythmus gefunden und es lief bis ca. 150 k ganz gut. Anfangs noch leichter Gegenwind, aber nachdem es dann etwas wärmer geworden ist waren die Bedingungen sehr gut.  Bei Kilometer 120 verpasste Carsten die Verpflegungsstation und bekam bei 150 km leichte Probleme. Ab 130 km war dann zudem der schwierigere Teil der Strecke mit kleineren Straßen, vielen Richtungsänderungen und immer wieder kleineren Wellen. Auf dem Rad wäre sicher mehr drin gewesen. Ziel war unter 5:10, die 5:13,45 Radzeit war dann aber auch ok, v.a. wollte der Günzburger hinten raus  noch ein paar Körner sparen.

 

Beim Laufen waren3 Runden zu je 14 km, teilweise durch die Stadt mit einer tollen Stimmung zu bewältigen. Zunächst nach dem Wechsel extrem zäh. Nachdem  dann die Speicher wieder ein wenig aufgefüllt waren, ging es deutlich besser (nach etwa 7-8 km). Dann war es ein gleichmäßiger, nicht allzu schneller Lauf ohne größere Probleme mit regelmäßigen Stopps an den Verpflegungsstellen. Die letzten 4-5 km war Einfeld ziemlich platt, kämpfte sich aber bis ins Ziel. Carsten wollte deutlich unter 4 Std laufen, war aber mit seinen 4:04,30h doch zufrieden.

 

 Insgesamt ein sehr schöner Wettkampf, den ich v.a. durch die Unterstützung meiner 3 Kinder auf der Strecke genossen habe. Hart war es , wie immer, trotzdem.

 

Endzeit: 10:29,21h. AK 20 von 203, gesamt 383 von 2450 und damit schnellster Ironman-Starter der Günzburger in 2016. Herzlichen Glückwunsch!!

 

 

 

Strahlende Gesichter beim 3MUC Triathlon in Oberschleissheim

 

2 günzburger Triathleten und ein "Gastathlet" erreichten tolle Leistungen in dem Münchener Vorort. Bei besten klimatischen Bedingungen absolvierte Bernd Reinhard seine zweite olympische Distanz in persönlicher Bestzeit. Er erreichte mit 02:37h den Gesamtrang 117 und in der AK Rang 18. Tom Gatterer, etwas von seiner Schwimmleistung enttäuscht, kämpfte sich in 02:15 auf Gesamtrang 27 und in der AK auf Rang 5. Thilo Rebholz vom TSV Laupheim, (2maliger Finisher beim Günzburger alkoholfrei Cross Triathlon) der mit den beiden Günzburgern unterwegs war, absolvierte seine erste olympische Distanz. Auch Thilo konnte eine respektable 02:41h Leistung abliefern. Das brachte ihn auf Rang 138 und in der AK auf Rang 23. Insgesamt waren 204 Athleten am Start. Glückwunsch  Jungs, gelungener Saisonabschluss.

Impressionen Helferfest Cross-Triathlon 2016

 

Starke Leistungen der Günzburger Triathleten

 

Bereits am 16.07.2016 absolvierte der Günzburger Triathlet Uli Höhn ein Langdistanzrennen in Berlin (3,8km schwimmen, 180km Radfahren, 42,2km laufen). Er bewältigte die Königsdisziplin im Triathlon in 10:57h und einem sehr guten Platz 6 in der Gesamtwertung (Rang 3 AK).

 

Am 24.07. belegte Franz Brummer beim 5. ARGI+ Schongau Triathlon über die olympische Distanz (1,5km/40km/10km) Rang 3 in seiner Altersklasse. Die Gesamtzeit von 02:17h brachte ihn im Gesamtfeld auf Rang 17.

 

Beim 28. Oettinger Triathlon feierte Alexander Neumann (Vereinsmeister Tri GZ 2016) einen weiteren 1. Platz. In seiner Altersklasse war am 07.08. über die Sprintdistanz (0,5km/23,2km/5,2km) keiner schneller. In einer Zeit von 01:11h belegt Neumann damit auch Rang 16 in der Gesamtwertung.

 

Mit einer starken Mannschaft gingen die Athleten des Triathlon Verein Günzburg beim Einstein-Triathlon an den Start. Über verschiedene Triathlon und Duathlon Distanzen zeigten die Günzburger starke Leistungen, die sogar mit drei Medaillen in den Altersklassen gewürdigt werden konnten.

 

Zum ersten Mal in Ulm ausgetragen, die Deutsche Meisterschaft im Duathlon, der Powerman Germany über 10km Laufen, 80km Radfahren und 20km Laufen. Monika Soder belegte hier den 2. Rang in ihrer Altersklasse in 05:58h und erkämpfte die erste von drei Medaillen für die Günzburger.

 

Über die Jedermann-Distanz im Triathlon konnte Carina Saiko, bei ihrem insgesamt erst zweiten Triathlon ebenfalls gleich auf´s Podest durchstarten. Mit einer Gesamtzeit von 01:14h bewältigte sie die 500m schwimmen, 20km Radfahren und 5km laufen. Dieses Ergebnis brachte sie auf Rang 3 in ihrer Altersklasse.

 

Ebenfalls eine Medaille konnte Günther Theer über die Olympische-Distanz erkämpfen. In einer Zeit von 02:34h bezwang er die 1,5km schwimmen, 40km Radfahren und 10km laufen.

 

Über die Triathlon Mitteldistanz starteten Thomas Gatterer und Andreas Mayer. Beide hatten noch das Ironman-Finish von Frankfurt in den Beinen. Trotzdem konnten sich die Endzeiten über 2,5km schwimmen, 80km Radfahren und 20km laufen sehen lassen. Gatterer kam nach 04:38h ins Ziel (Rang 9 in der AK) und Mayer in 04:44h (Rang 15 in der AK).

 

Weiterhin absolvierten die olympische Distanz Markus Blösch in 02:35h (Rang 22 AK), Thomas Barner in 02:42h (Rang 39 AK) und Simone Laude in 03:08h (Rang 4 AK). Christian Kirchhoff Sprint in 01:25h (Rang 26 AK), Andre Laubhahn den Powerman Langdistanz in 04:56h (Rang 6 AK).

 

Joe Meier, der in Ulm für seinen 150 Triathlon geehrt wurde, hatte leider Pech. Nach einer Verwarnung durch einen Kampfrichter, verpasste Meier die Penalty Box und wurde im Nachhinein disqualifiziert. Joe Meier hatte eine Endzeit über die olympische Distanz von 02:47h.

 

Bereits am 06.08, errang Susi Sienel beim Mountainbike-Rennen (Bräuhausbude-Cup) den 3. Rang. Hier mussten in 2h so viele 5km-Runden wie möglich gefahren werden. Susi schaffte 7 Runden in einer Zeit von 02:09h. Das bedeutete am Ende Rang 3 in der Klasse Masters Damen.

 

 

 

Michael Dezort finisht in Roth!

Nachdem Michael Dezort im letzten Jahr bei der Challenge Roth aufgrund eines Unfalls nicht starten konnte, sollte es dieses Jahr nun endlich klappen mit der ersten Langdistanz.
Die Temperatur am Sonntag Morgen um 5 Uhr war mit fast 18 Grad nahezu ideal für den bevorstehenden Wettkampf.   Die unmittelbaren Starvorbereitungen liefen planmäßig auch wenn die Aufregung in der ganzen Wechselzone deutlich zu spüren war. Interessant war der separat abgesperrte Profibereich, in dem auch das Rad von Jan Frodeno, dem letztjährigen Hawaiisieger und damit amtierenden Weltmeister zu bestaunen war.
Der Start der Profis erfolgte Punkt 6:30 und wie erwartet setzte sich Frodeno sofort an die Spitze, die er bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte. Im 5 Minuten Abstand gingen in Folge jeweils 200 Altersklasse Athleten in  18 Startgruppen an den Start. Michael Dezort startet um 7:35 Uhr auf die Wendepunktstrecke im Kanal.  Vom Start weg herrscht großes Gedränge mit viel Körperkontakt, da die Kanalbreite für Hin- und Rückweg aufgeteilt wurde .  Michael Dezort gelingt es infolge des Gedränges selten seinen Schwimmrhythmus zu finden. So ist es nicht verwunderlich, dass das selbst gesteckte Ziel für die Schwimmzeit (1:05 h) mit 1:09:36h klar verfehlt wird. Mit wackligen Beinen geht es in die Wechselzone 1 und nach knapp 5 Minuten bestätigt die Zeitmessmatte am Ende der WZ1 den Beginn des Radsplits.
Anfangs noch etwas kühl, wird das Wetter bald angenehm und so gelingt eine super Fahrt mit dem perfekt eingestellten Wettkampfrad. Streng nach Pulsvorgaben, um ja nicht zu schnell an zu gehen, absolviert Michael Dezort die 180km mit hügeligen 1000 Höhenmetern in einer hervorragenden Zeit von 5:27:12h und einem Schnitt von fast 33km/h. Höhepunkte auf der Radstrecke waren die zahlreichen Stimmungsnester, allen voran der berühmte Solarer Berg, der den Puls vor lauter Stimmung und jubelnden Fans vorübergehend in den Laktatbereich treibt. Der anschließende Wechsel in der WZ2 klappt in Rekordzeit von knapp zwei Minuten und damit geht es nach 6:44h in Laufschuhen auf die abschließende Marathondistanz.
Während anfangs noch Kilometerschnitte zwischen 5:40 und 6min gelingen, wird der Lauf mit zunehmenden Temperaturen und ansteigender Erschöpfung langsamer. Trotz guter Betreuung und aufmunternder Worte durch die mit angereisten Vereinskollegen und Freunde, fallen die letzten Kilometer der Marathonstrecke am Schwersten.  Insbesondere die Verpflegung gelingt nicht mehr wie geplant – aber Kilometer 25 geht nur noch Cola. Schließlich nach 10:51:20h erreicht Michael Dezort den Zielbogen in Roth und hat damit seine erste Langdistanz mit einer super Zeit und guten Platzierung (Platz 833 von 3482 Startern) gefinisht.  Jan Frodeno war mit 07:35:39 über drei Stunden schneller und erreichte damit einen neuen Weltrekord für die Ironman Distanz.

IRONMAN Frankfurt: 4 glückliche Finisher!

 

Bei der 15. Auflage des IRONMAN Frankfurts am 03.07.2016 waren auch Andreas Mayer, Thomas Gatterer und Martin Müller vom Triathlon-Verein-Günzburg mit dabei. Außerdem am Start der Schwimmtrainer der Günzburger Triathleten Denis Cepcik.

 

Die Strecken: 3,8 km Schwimmen im Langener Waldsee, 180 km in und um Frankfurt (2 Runden) und ein abschließender Marathon in der Frankfurter City (4 Runden).

 

Der Schwimmstart um 06:40 Uhr zum ersten Mal als sogenannter „Rolling Start“ durchgeführt, d.h. alle 5 Sekunden gehen 12 Starter über die Startlinie (schnelle Schwimmer zuerst). Der Rolling Start führt zu einem sichereren und angenehmeren Schwimmen im Vergleich zu einem Massen- oder Wellenstart. Das haben auch die drei Günzburger „Eisenmänner“ so empfunden. Thomas Gatterer benötige 1:05:20 h, Andreas Mayer 1:20:55 h und Martin Müller 0:57:52 h für das Schwimmen.

 

Beim Radfahren herrschten zunächst optimale Temperaturen um die 20°C  ab der 2. Runde recht starker Wind, es regnete auch einmal und wurde kalt, ansonsten kamen Gatterer (5:38:12 h), Mayer (5:53:01 h) und Müller (5:37:10 h) gut mit der Radstrecke zurecht.

 

Beim Marathon konnte Thomas Gatterer seine guten Trainingsleistungen im Wettkampf abrufen und finishte nach einem abschließenden schnellen Marathon (4:02:42 h) in 10:55:29 h als 220.(von 480) in der AK M 40. Andreas Mayer legte bei seinem ersten IRONMAN überhaupt auch einen schnellen Marathon hin (4:03:13 h) und hörte nach 11:29:37 h zum ersten Mal den magischen Satz „YOU ARE AN IRONMAN“. Mayer wurde in der AK M 45 246. (von 440) Die Marathon-Distanz gehört nicht zu Müllers „Lieblingsspeisen“, dafür schlug er sich respektabel (4:28:10h) und kam nach 11:12:30 h am Römer ins Ziel (242. Platz in der AK M 35 [402 Starter in dieser AK]).

Denis Cepcik erreichte mit einer tollen Zeit von 10:26:19h das Ziel.

Dieter Herrmann-Soder: Deutscher Vizemeister Mitteldistanz

 

Dieter Herrmann-Soder Deutscher Vizemeister über die halbe Ironman-Distanz

 

Im Rahmen der Challenge Heilbronn wurden die Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 93 km Rad und 21,1 km Laufen) ausgetragen. Bedingt durch die starken Regenfälle der Vortage musste der Veranstalter das Schwimmen  im Neckar absagen und durch einen 5-Kilometer-Lauf ersetzen.

 

Am Sonntagmorgen ab 9.00 Uhr hieß es für  2500 Triathleten in mehreren Gruppen gesplittet und zeitversetzt  auf der 5 Kilometer langen Laufstrecke zu starten. Mit einer Zeit von 23:07 Minuten konnte Dieter Herrmann-Soder als zweiter seiner Alterklasse (TM 65) die 93 Kilometer lange Radstrecke (die mit 1000 Höhenmeter gespickt war) in Angriff  nehmen. Mit mächtig Druck auf den Pedalen konnte er bereits bei Radkilometer 5  in seiner Altersklasse die Führung übernehmen und bis weit über die Hälfte der Strecke verteidigen. Doch es kommt oft anders als geplant.  Durch einen Defekt an der Schaltung seines Rades wurde er von seinem Kontrahenten bei Kilometer 50 überholt. Für den Günzburger hieß es jetzt nur noch, das Rad in die zweite Wechselzone zu bringen. Mit einem Rückstand von ca. 2 Minuten auf den Führenden ging es nun auf die 21 Kilometer lange Laufstrecke. Am Wendepunkt bei 6 Kilometern hatte er seinen direkten Gegner bereits auf Sichtkontakt. Doch dann wurde er von einem anderen Triathleten unfair behindert, so dass er stürzte und sich Verletzungen am Knie und Ellbogen zuzog. Nach kurzer Versorgung durch Sanitäter konnte er  den Wettkampf  wieder aufnehmen. Jetzt hieß es, den zweiten Platz zu verteidigen. Mit einer Zeit von 6:00:30 lief Dieter Herrmann-Soder überglücklich als Deutscher Vizemeister über die Ziellinie. Letztendlich fehlten nur 8 Minuten zum Titel.

 

 

Bei den DTU Deutschen Meisterschaften in Heilbronn gingen die nationalen Titel über die Mitteldistanz bei den Profis an Laura Philipp (Schwäbisch Gmünd) und Andreas Böcherer (Freiburg). Mindestens genauso hochklassig war der Kampf um die Titel und Platzierrungen bei den Age-Groupern. Insgesamt wurden 21 Deutsche Titel vergeben.

 

Alexander Neumann, Dieter Herrmann-Soder (Ü55) und Monika Soder sind Vereinsmeister 2016

 

Mit Spannung haben die Athleten der diesjährigen Vereinsmeisterschaft entgegen gefiebert, die im Rahmen des Ingolstadt Triathlon ausgetragen wurde. Am 12.06.2016 war es dann schließlich soweit. 8 Herren und 5 Damen stellten sich dem Kampf um die Vereinskrone und so viel vorne weg, es sollte ein äußerst spannendes Rennen werden…

Start für die Männer, über die olympische Distanz  (1,5km/40km/9,6km, war um 10:30 Uhr. Alexander Neumann kam als erster Günzburger aus dem Wasser, gefolgt von Carsten Einfeld und Thomas Gatterer. Franz Brummer, Vereinsmeister 2015 startete in der zweiten Startgruppe und hatte die viertbeste Schwimmzeit der Vereinsmitglieder. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen an der Spitze der Günzburger Triathleten.

Gatterer holte auf dem Rad Carsten Einfeld nach einigen Kilometern ein und konnte einen etwa 3 minütigen Vorsprung in die Wechselzone mitnehmen. Alexander Neumann war etwa 30sek. vor Gatterer in der Wechselzone. Franz Brummer im „Fernduell“ um die Titelverteidigung lag mit seiner Radzeit noch dazwischen.Auf der Laufstrecke hieß es dann alles oder nichts. Mit einer Gesamtzeit von 02:14:14, (Rang 35 Gesamtwertung, 4. AK40) kam Alexander Neumann als erster Günzburger Triathlet ins Ziel. Dicht gefolgt von Thomas Gatterer 02:14:22 (Rang 36 Gesamtwertung, 5. AK40) und Carsten Einfeld in 02:18:35 (Rang 59 Gesamtwertung, 7. AK50). Spannende Blicke auf die Uhr. Warten auf Franz Brummer… dessen Uhr bei 02:14:23 stehen blieb. Somit waren die Podestplatzierungen klar. Neumann Vereinsmeister 2016, 2. Gatterer,  3. Brummer, 4. Einfeld .

Dieter Herrmann-Soder konnte die Altersklasse 65 gewinnen und wurde mit 02:47:52 zudem Vereinsmeister in der Wertung über 55 Jahre. Bei den Männern rundeten die äußerst guten Leistungen  Andreas Mayer in 02:33:44 (221. Gesamtwertung, 33. AK), Thomas Barner in 02:52:00 (424. Gesamtwertung, 64. AK45) und Uwe Zetzmann in 02:52:36 (430. Gesamtwertung, 66. AK) ab. Insgesamt wurden bei den Männern 564 Triathleten gewertet. Die 5 Damen des Günzburger Triathlon Verein waren in Ingolstadt für die Sprint Distanz mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 4,6 km Laufen gemeldet. Im Gegensatz zum Günzburger Crosstriathlon ist die Schwimmdistanz im See zu bewältigen und es wird im Block von etwa 150  Schwimmern gestartet. Im Training können diese Bedingungen nicht geübt werden und so war die Nervosität der Neulinge hoch.

Beim Schwimmen kam dann leider auch wieder der Regen und so kämpften sich die Damen danach durch Gegenwind und regennasse Fahrbahn durch die glücklicherweise flache Radstrecke. Monika kam als erste Günzburgerin mit einem  Vorsprung von etwa 1 Minute in die Wechselzone, gefolgt von Simone Laude, Susanne Sienel , Michaela Mauler und Heike Vietz. Susanne fuhr dann die beste Radzeit der Günzburgerinnen (5. beste Radzeit im gesamten Feld), konnte sich an Simone vorbeischieben, aber nicht mehr an Monika. So hieß die neue Reihenfolge, Monika, Susanne, Simone, Michaela, Heike.

Beim Wechsel in die nassen Laufschuhe spielte der Regen schon fast keine Rolle mehr, denn es war sowieso schon als pitschnass.  Mit einem dreiminütigen Vorsprung ging Monika auf die Laufstrecke und konnte Ihren Start- Zielsieg nach 01:17:03 feiern. Monika Soder gewann damit auch Ihre Altersklasse und beleghte im Gesamtfeld den 8. Platz. Vizemeistern wurde Susanne in 01:23:40, die damit 21. in der Gesamtwertung wurde und mit Rang 4 in der AK nur knapp ihren ersten Podiumsplatz verfehlte.  Rang 3 ging an eine glückliche Simone Laude in 01:26:45 (33. Gesamtwertung, Rang 33 AK). Gefolgt von Michaela in 01:30:48 (64. Gesamtwertung, 9. AK) und Heike in 01:30:52 (66. Gesamtwertung, Rang 12 AK). Insgesamt wurden bei den Damen 161 Triathletinnen gewertet.

Die Laufdistanz rund um den See konnte von allen problemlos bewältigt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian Irrgang und Martin Edelmann die in den vergangenen Wochen mit einem Lauftraining auf der Tartanbahn dafür sorgten, dass einige der Damen ihre Laufzeit verbessern konnten.

Text: Thomas Gatterer und Susanne Sienel

 

Triathlon-Verein-Günzburg: Deutscher Mannschafts-Meister im  Duathlon Altersklasse W 50 !

 

Bei den Deutschen Meisterschaften über die Duathlon-Kurzdistanz in Alsdorf am 15.05.2016 waren 7 Athletinnen und Athleten vom Triathlonverein Günzburg am Start. In der Kurzdistanz wird zu Beginn eine 10 km Laufstrecke bewältigt, anschließend 40 km mit dem Rad gefahren und zum Schluss nochmals 5 km gelaufen.

 

Die sieben Sportler aus Günzburg reisten bereits am Vortag ins 540 km entfernte Alsdorf. Am Wettkampftag waren die Wetterbedingungen alles andere als gut. Neben sehr kühlen Temperaturen herrschte starker Wind mit Böen über 40 km/h welche den Athleten insbesondere auf der Radstrecke alles abverlangten.

 

Zunächst starteten die Herren mit Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer. Beide nutzen diesen Wettkampf als Formtest für die demnächst anstehenden Ziele. Günther Theer startet in 3 Wochen für Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Spanien, Dieter Herrmann-Soder in 4 Wochen bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Heilbronn.

 

Theer erreichte als schnellster Günzburger Starter das Ziel in 2:20 Minuten auf dem 6. Platz in seiner Altersklasse und ist mit der erreichten Zeit nach seinem Umstieg von der Sprint-  auf die Kurzdistanz vollauf zufrieden.
Dieter Herrmann-Soder finishte  in 2:40 auf dem 5. Platz in seiner Altersklasse. Auch er ist unter den gegebenen Bedingungen mit seiner Zeit mehr als zufrieden.

 

45 Minuten nach den Männern starteten die Frauen. Hier glänzte insbesondere Monika Soder mit einer Zeit von 2:28 und belegte damit in Ihrer Altersklasse den 2. Rang als Deutsche Vizemeisterin 2016. Dem aber nicht genug. Neben Monika Soder konnten Heike Krahn und Kirsten Schindler den schwierigen Wettkampf bei Ihrem Duathlon-Debüt erfolgreich bewältigen. Da dies keiner weiteren Mannschaft in dieser Altersklasse gelang holten sie somit die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft an die Donau.

 

Die starken Leistungen rundeten die ebenfalls erstmals in dieser Disziplin angetretenen Athletinnen Daniela Fälschle in 2:46 und Mirjam Schlecht in 2:38 ab. Daniela glänzte mit einer unerwartet guten Laufleistung über die ersten 10 Kilometer. Allerdings konnte Mirjam als wettkampferfahrene Mountainbikerin den Rückstand schon zu Beginn der Radstrecke aufholen.

 

Die kühlen und windigen  Bedingungen bei den Duathlon-Meisterschaften in der Eifel verlangten von den Athleten und Athletinnen alles ab. Umso höher ist das Finish der Duathlon-Rookies im nordrheinwestfälischen Alsdorf zu bewerten und im Damenteam ist noch mit weiteren Erfolgen zu rechnen.

 

2. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon

Wir bedanken uns bei ALLEN die unseren 2. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon möglich gemacht haben.

 

Ergebnisse 2016

 

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EM Duathlon: Günther Theer und Dieter Herrmann-Soder

 

Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer behaupten sich im Feld der besten Altersklassen Duathleten Europas.

 

Am Samstag und Sonntag fanden die Europameisterschaften im Duathlon in den Distanzen Sprint (5 km Laufen, 20 km Rad und nochmals 2,5 km Laufen) sowie auf der Kurzdistanz (10 km Laufen, 40 km Rad und 5 Km Laufen) im 600 km entfernten Kalkar statt. Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer vom Triathlon Verein Günzburg waren für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und reisten bereits am Donnerstag an. Nachdem am Freitag alle Formalitäten erledigt wurden und die beiden Athleten an der offiziellen Streckenbesichtigung sowie der Wettkampfbesprechung teilnahmen ging es am Abend mit der Nationenparade zum Marktplatz nach Kalkar. Nach den Grußworten der Bürgermeisterin von Kalkar sowie dem Präsidenten der Deutschen Triathlon Union erklärte der Präsident der Europäischen Triathlon Union die Europameisterschaften für eröffnet.

 

Am Samstagmorgen begannen die Wettkämpfe um 9:00 Uhr mit den Starts der Para-Duathleten.

 

Um 13 Uhr war es dann für Dieter Herrmann-Soder soweit. An der Startlinie befanden sich die Athleten für die Kurzdistanz der Altersgruppen 50-79 Jahre. Es standen 4 Laufrunden mit je 2,5 km an, bevor es auf das Rad ging. Auf der zu Beginn sehr holperigen Strecke mussten ebenfalls 4 Runden bewältigt werden. Danach folgten nochmals 2 Laufrunden mit je 2,5 km. Pünktlich zum Startschuss öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. Dazu gab es heftigen Wind und auf der Radstrecke artete der Regen dann auch noch in Hagel aus. Die kühlen Temperaturen sowie der kräftige Wind setzten Herrmann-Soder mächtig zu. Trotz allem biss er sich durch und landetet am Schluss mit einer Endzeit von 2:39:20 Stunden auf den 8. Platz in seiner Altersklasse bei 11 Teilnehmern. Bei einer Bestzeit von 2:20:29 sowie Platz 11 mit 2:45:15 in dieser Altersklasse ist er mit dem Ergebnis unter den gegebenen Bedingungen sehr zufrieden.

 

Um 18 Uhr gingen die Athleten der Altersklassen 50-79 Jahre in der Sprintdistanz an den Start.
Bei kühlen, aber trockenen und nicht mehr ganz so windigen Bedingungen konnte hier Günther Theer in der Altersklasse M 60 bei seinem ersten internationalen Auftritt mit 1:09:37 und somit Platz 11 von 22 Startern ein hervorragendes Ergebnis einfahren. Die Bestzeit in dieser Altersklasse lag bei 1:01.55, Platz 22 bei 1:19:15. In einem von Beginn an sehr schnellem Rennen (am Anfang mit einer Laufgeschwindigkeit von knapp 20 km/h), galt es mächtig auf die Zähne zu beißen. Und wenn der Wechsel vom Lauf auf das Rad optimal geklappt hätte wäre sogar Platz 7 oder 8 im Bereich des Möglichen gewesen. Theer trennten davon letztendlich nicht einmal 1 Minute.

 

Zufrieden mit ihren Leistungen und jeder Menge Motivation für die kommenden Wettkämpfe traten die beiden Athleten am Sonntagmorgen die Heimreise an.

 

Josef Bäurle: Paris-Roubaix: In der Hölle des Norderns!

Ich habs geschafft!! Zwar langsamer als erwartet, aber ich bin ohne Sturz bei Paris-Raubaix durchgekommen, was insbesondere auf den Pavès nicht ganz einfach war.
 
Schon seit vielen Jahren liebäugle ich mit einer Teilnahme bei diesem Radklassiker. Dieses Jahr sollte es endlich soweit sein. Statt einem Radtrainingslager auf Malle oder sonst wo sollte ein zweiwöchiger Urlaubsaufenthalt Anfang Februar auf  Sri Lanka, das ich mit dem Touren-Radl bereisen wollte, die nötige Grundlage für dieses Unterfangen bringen. Dort brachte ich aber gerade mal 850 Radkilometer zusammen - der Urlaubsgedanke stand doch mehr im Vordergrund. Nach meiner Rückkehr gings auch nur tröpfenweise mit dem Radtraining weiter. Nachdem die Langlaufsaison auch ziemlich ausgefallen war, war ich etwas in Trainingsrückstand und fühlte mich nicht so fit. Zwei Läufe im Januar und Anfang April bestätigten dies. Nun ja, wenigstens hatte ich Ende März beim Brevet über 216 km in Treuchtlingen ein kleines Erfolgserlebnis, wo ich mich bei richtig guten Radfahrern festbeißen konnte und unter den ersten sechs ankam. 
 
Meinen Radkumpel Raimund aus Bad Krozingen, den ich bei P-B-P kennen lernte und mit ihm zusammen zwei Drittel der Strecke gemeinsam zurück legte, konnte ich auf dieses Event neugierig machen und zu einer Teilnahme überzeugen. So machte ich mich am Freitagmorgen, 08.04.16, mit dem Zug auf den Weg nach Offenburg. Dort wurde ich von Raimund am Bahnhof abgeholt und mit dem Auto gings weiter nach Roubaix, wo auch die Startunterlagenausgabe statt fand. Für die Amateure war die Strecke zuerst als Rennen ausgeschrieben. Dieses Ansinnen wurde dann jedoch wieder zurück genommen, da zu viel Stürze bei einem gemeinsamen Start drohten. So wurde ein Zeitfenster festgelegt, in der die weit über 1000 Radler die Langstrecke über 172 km in Angriff nehmen sollten. Mindestens 5000 Radbegeisterte sollten später bei den kürzeren Strecken noch dazu kommen. Bereits um vier Uhr in der Früh weckte uns der Wecker. Nach einem kurzen Frühstück bestiegen wir einen der vielen Busse, der uns ca. 100 km weiter zum Startort nach Busigny bringen sollte. Leider trafen wir dort erst sehr spät ein und bestimmt die Hälfte der Startberechtigten waren bereits losgeradelt. Darüber war ich doch etwas frustiert, da ich hochmotiviert angereist war und voll reinhalten wollte, um doch halbwegs mit den Besten mitzuhalten. Dieses Vorhaben war schon mal durchkreuzt. Nichtsdestotrotz legte ich von Anfang an voll los und flog an den ersten Gruppen nur so vorbei. Raimund war dieses Tempo zu hoch und ließ bereits nach 5 km abreißen. Nun ja, irgendwo auf der Strecke hätten wir uns sowieso verloren und so passierte es halt schon früher als erwartet.
 
Aufgrund von Regen in der Nacht war die erste Hälfte der 27 Pavès, die in 5 Kategorien von * - ***** je nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt waren, sehr schwierig zu fahren. Insbesondere im Wald von Arenberg, einem der härtesten Pave-Abschnitte über 3 km, war das Kopfsteinpflaster unglaublich glatt, so als hätte jemand Schmierseife darauf verteilt. Zudem unglaublich ruppig zu fahren, mit riesigen Spalten zwischen den Steinen und links und rechts abfallend. Nur mit viel Glück konnte ich dort kurz nacheinander zwei Stürze vermeiden. Da überkam mich richtig die Angst (ja, auch ich kenn solche Gefühle!). Kurz darauf schlug dann der Pannenteufel zum ersten Mal zu - Plattfuß hinten. Zwei weitere am Vorderrad an anderen Kopfsteinpflasterpassagen sollten folgen!! Eine spätere Untersuchung ergab jedesmal einen sog. "snake bite". Trotz einem Druck von 6 1/2 bar hatte der eine oder andre Plasterstein doch zu einem Durchschlag geführt. Entweder war ich zu schnell über das Pave geschruppt oder ich bin mit meinen aktuell 83 kg einfach zu schwer. Ich tentiere zum zweiten Punkt. Dazu verrutschte mir aufgrund der krassen Rüttelei der Sattel und ich saß auf dem Bike wie der Affe auf dem Schleifstein.  Das warf mich natürlich weit zurück, nagte an der Motivation und brachte mir einen Zeitverlust von gut einer Stunde ein. Erschwerend kam im zweiten Streckenabschnitt dazu, daß dort die vielen tausend Teilnehmer der verkürzten 142 km und 45 km Runden zusammen trafen. Da wurde es natürlich sehr eng auf den schmalen, eigentlich nur noch landwirtschaftlich genutzten Sträßchen. Trotzdem schaffte ich die 172 km gerade noch unter 7 Stunden. Ein Highlight war am Schluß die Einfahrt ins ehrwürdige Freilichtlicht Velodrome in Roubaix, in dem auch die Profis am nächsten Tag die Entscheidung suchen sollten. Obwohl ich ziemlich kaputt von den Anstrengungen war, fühlte ich eine große Freude, die Königin der Radklassiker bestanden zu haben. Damit war ich meinem kleinen Lebenstraum weiter nahe gekommen, die berühmtesten Eintagesrennen zu erstrampeln. Nach Mailand-San Remo, Flandernrundfahrt, Paris-Roubaix und Amstel-Gold-Race fehlen jetzt nur noch die Rennen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und Lombardei-Rundfahrt. Diese stehen in den nächsten Jahren auf meiner Agenda.
Raimund hatte nicht ganz so viel Glück. Zwei Stürze (mit stark geprelltem Daumen) und ein kaputtes Vorderrad, das erst nach zeitaufwendigem Zentrieren eine Weiterfahrt ermöglichte, zeigten die Härte der Rundfahrt. Trotzdem schaffte auch er es ins Ziel.
 
Am darauffolgenden Tag wollten wir beide als Zuschauer die Profis dabei beobachten, ob sie es besser können. Trotz Regen in der Nacht war die Strecke trockener zu befahren als am Vortag, weshalb es relativ wenig Stürze gab. Im Wald von Arenberg sollte unser erster Standort sein, den wir nach 35 km Radfahrt rechtzeitig erreichten. Als die ersten Gruppen an uns vorbei flogen, hatte uns wie die vielen anderen Zuschauer das Radsportfieber voll erwischt. Die Stimmung war frenetisch, das Tempo der Profis verrückt hoch. Erst wenn man die unglaublich harten Schläge des Kopfsteinplasters selber erlebt hat, kann man beurteilen, was diese leisten. Danach wieder sofort auf die Räder gehüpft und die 35 km mit Vollgas über Nebenstrecken zum Pave Nr. 4 geradelt, um hier auf einer 5* Kopfsteinpflasterpassage die mögliche Entscheidung mitzuerleben. Von dort bis zum Ziel waren es ja nur noch knapp 20 km. Auch hier wieder tausende von Fans, vorrangig aus Frankreich und Belgien, die eine unglaubliche Radbegeisterung an den Tag legten. Nachdem kurz darauf Tom Boonen den Zielsprint im Veledrome gegen seinen australischen Gegner verloren hatte und nur als Zweiter über die Ziellinie rollte, war die Enttäuschung bei den vielen belgischen Zuschauern natürlich riesengroß. Auch ich hatte auf einen Sieg von ihm gehofft.
 
Noch am selben Abend fuhren wir mit`m Auto zurück nach Bad Krozingen, wo ich bei meinem Radkumpel die Nacht verbrachte. Nachdem das Wetter gut war und ich noch frei hatte, radelte ich zum Abschluß des ereignisreichen Wochendendes die gut 200 km zurück nach Günzburg. Jetzt sollte es aber auch mir reichen!