Freiburg, Mühlacker, Schongau, Füssen

 

Vier Städte, vier Wettkämpfe und vier Erfolgserlebnisse. Beim Freiburg - Triathlon bezwang Bernd Herrmann seine erste olympische Distanz in hervorragenden 02:28 h und sicherte sich damit den 15. Platz in der AK 50.

 

Beim Volksbank Triathlon in Mühlacker startete Andre Laubhan ebenfalls über die olympische Distanz und konnte in seiner AK sogar den 3. Platz und im Gesamtfeld den 7. Platz in 02:21:06 h erkämpfen.

 

In Schongau, beim 6. ARGI+ Triathlon erkämpfte sich unser sportlicher Leiter, Martin Müller, im Rahmen der bayerischen Meisterschaft über die olympische Distanz den 2:22:21 h einen 66. Gesamtplatz.

 

Michael Rück starte im schönen Füssen über die Halbmarathon-Distanz und beendete diese zufrieden in 01:53:25 h und damit auf Platz 17 in der AK 50.

 

 

Triathlon Wettkampfsaison ist in vollem Gange 

10 Athleten des Triathlon Verein Günzburg starteten am Sonntag 19.7. beim Nullinger Volkstriathlon (500 m Schwimmen/ 20 km Rad / 5 km Lauf) in Zusmarshausen.

Der rund um den Rothsee verlaufende Streckenführung bietet ideale Voraussetzungen für einen entspannten Start und erlaubt es den Zuschauern die Athleten in allen drei Disziplinen hautnah beobachten zu können. 

Im Feld der knapp 200 Starter konnten sich die Günzburger Triathleten gut behaupten.

Besonders abräumen konnten die Damen des Vereins. Monika Soder-Herrmann finishte als 2. beste Frau den Triathlon (1:16:43, 1. AK 50), Carina Saiko 3. (1:17:48, 2. AK 35) und Susanne Sienel 6. (1:20:49, 1. AK 45) in der Gesamtwertung.

Häufele Andi einer der Youngster im Verein und gerade in Vorbereitung auf seine erste olympische Distanz verfehlte in der AK25 als 4. in seiner Altersklasse (1:11:43, Gesamt 19.) knapp das Podest.

Die andern Herren waren ebenfalls gut dabei.

Laubhan Andre 5. AK 30 (1:11:47, Gesamt  21)

Rollnik Thomas 7. AK 30 (1:13:56, Gesamt 31)

Mayer Armin 2. AK 50 (1:14:05, Gesamt 32)

Saiko Joachim  5. AK 45 (1:15:02, Gesamt 40)

Reinhard Bernhard  7. AK 45 (1:16:43, Gesamt 49)

Barner Thomas 11. AK 45 (1:21:24, Gesamt 74)

 

Ebenfalls für uns unterwegs, Markus Blösch und Andreas Mayer in Karlsfeld über die olympische Distanz. Markus 02:38:16 h (167. Gesamt, 25. AK) Andreas 02:39:35 h (178. Gesamt, 23. AK)

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten.

 

 

Zwei Langdistanz Finish bei zwei Großveranstaltungen

 

Challenge Roth Teilnahme 2017 – Michael Dezort / Triathlon Günzburg

 

Auch dieses Jahr war Michael Dezort vom Triathlon Verein Günzburg bei der Challenge in Roth am Start vertreten. Nach dem guten Ergebnis im letzten Jahr war eine Verbesserung der Zeit das erklärte Ziel wenngleich die Wetterprognosen für den Wettkampftag (Sonnig mit bis zu 32 Grad) durchaus Respekt einflößend waren. Der Rennmorgen überraschte dann doch mit wolkenbedecktem Himmel und mit 1:06:45h für die 3,8km Schwimmen und einem schnelleren Wechsel als im Vorjahr ging Dezort bei noch moderaten Temperaturen fast 5 Minuten früher als 2016 aufs Rad. Trotz der teilweise schwierigen Windbedingungen gelang mit 5:31:55 ein Radsplit fast in Vorjahreszeit. Nach erneut schnellem Wechsel begann der abschließende Marathon trotz veränderter und schwerer Laufstrecke mit vielen Steigungen vielversprechend. Bis Kilometer 22 lag die anvisierte Zielzeit noch bei 10:30h. Mit zunehmenden Magenproblemen und folglich fehlender Energieversorgung ging es bei knapp 30 Grad mehr und mehr nur noch gehend voran.  So zerplatzte nach knapp 8,5 Stunden Wettkampfdauer der Traum von einer neuen Langdistanz Bestzeit. Mit einer Energieleistung erreichte Michael Dezort nach 11:46:56h schließlich das Ziel in Roth und war in Anbetracht des gesetzten Ziels zwar nicht ganz glücklich aber in Hinblick auf den besonderen Rennverlaufs an diesem Tage dann doch zufrieden mit der erreichten Zielankunft als immerhin 1471. von knapp 3500 Einzelstartern.

 

 

Ironman European Championship Frankfurt 2017 – Thomas Gatterer / Triathlon Günzburg

 

Hitzeschlacht auch in Frankfurt. Zum Zweiten Mal ging Gatterer in Frankfurt an den Start. Mit einer Schwimmzeit von 01:07:25 war der Günzburger Langdistanzler zwar fast 2 Minuten langsamer als im vergangenen Jahr, aber auf Grund einer Verletzung in der Vorbereitung doch zufrieden. Die Radstrecke ging dieses Jahr relativ locker vom Pedal und so kam Gatterer nach 05:17:40h in der 2. Wechselzone an, etwa 20 Minuten schneller als noch 2016. Mit recht lockeren Beinen und einer Temperatur von nun mehr als 31 Grad wechselte Gatterer schnell in die Laufschuhe. Bis etwa Laufkilometer 16 wäre sogar die „magische Grenze“ von 10:30h noch möglich gewesen. Dieses Tempo war aber nicht zu halten. Mit einer Gesamtzeit von 10:40:44h kam Thomas Gatterer schließlich stolz als 688. Athlet von etwa 3000 Startern (134. AK von 443) am Frankfurter Römer ins Ziel.

 

Triathlon - Vereinsmeister 2017  gekürt

am vergangenen Sonntag trugen die günzburger Triathleten ihre jährliche Vereinsmeisterschaft aus.
Start war am königsbrunner Ilsesee bei leichtem Regen und kühlen 18 Grad.
Als erstes mussten die Damen des Vereins über die Sprint-Distanz (0,5/18/5km) antreten.
Zum erste Mal in der Vereinsgeschichte wurden zwei Damen gleichzeitig Vereinsmeisterinnen,
Carina Saiko und Monika Soder. Keine von Beiden konnte sich im entscheiden Schlussspurt absetzen und
gingen somit zeitgleich in 01:08:28 über die Ziellinie. Für Saiko war das der 3. Platz in ihrer AK und der für Soder
sogar der Sieg in ihrer AK. In der Gesamtwertung für beide Damen Platz 4. In der Vereinsinternen Wertung
folgten Manuela Hofbauer-Strmecki (4. AK) und Susanne Sienel (5. AK.)
Die Herren maßen sich auf der olympischen Distanz über (1,5/44/10,8km).
Franz Brummer heißt der neue Vereinsmeister 2017. Er sicherte sich die Vereinskrone souverän in 2:27:48h.
Was ihm den 4. Platz AK und den 20. Platz im Gesamtfeld brachte. Gejagt wurde Brummer von Vereinsneuling
Andre Laubhan und Martin Müller. Beide lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen, welches Laubhan zu Ende der Laufstrecke
für sich entscheiden konnte. Laubhan belegt Platz 27 (7. AK) und Müller Platz 32 (6. AK). Auf den weiteren Plätzen folgten
Casten Einfeld 45. (3. AK), Uli Höhn 58. (5. AK), Josef Bäurle 74. (3. AK), Tobias Dobner 77. (16. AK), Andreas Mayer 83. (11. AK)
Jürgen Schwend 95. (18. AK), Bernd Reinhard 98. (11. AK), Thomas Barner 102. (13. AK) und Andreas Häufle 13. (5. AK).
Insgesamt dürfen die günzburger Multisportler wieder sehr zufrieden sein. 2 Damen unter den besten Zehn und 4x Podium in den
Altersklassen.

 

 

Großes Team von Triathlon Günzburg beim 12. VR-Triathlon in Lauingen

 

Am 18.06.2017 nahmen zahlreiche Triathleten vom Triathlonverein Günzburg über die verschiedenen Distanzen teil.

 

Über die Sprintdistanz (Volkstriathlon), das heißt 400 m Schwimmen-20 km Radfahren-5 km Laufen, konnten folgende Ergebnisse erzielt werden:

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Franz Brummer

M 40

1

13

1:01:10 h

Torsten Rollnik

M 30

5

24

1:03:59 h

Martin Müller

M 35

6

26

1:04:09 h

Andreas Häufle

M 25

6

29

1:04:49 h

Thomas Rollnik

M 30

7

32

1:05:47 h

Joachim Saiko

M 45

4

37

1:06:26 h

 

 

 

Über die Kurzdistanz (Olympische Distanz 1,5 km- 40 km-10 km) wurde auch die Schwäbische Meisterschaft ausgetragen. Carsten König wurde Schwäbischer Meister in seiner Altersklasse und Josef Bäurle und Manuela Hofbauer-Strmecki jeweils Schwäbische Vizemeister. Hier waren folgende Starter von Triathlon Günzburg erfolgreich.

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Carsten König

M 45

3 (1. Platz Schwäb. Meisterschaft)

10

2:11:32 h

Christian Schmid

M 25

4

36

2:22:22 h

Josef Bäurle

M 55

5 (2. Platz Schwäbisch. Meisterschaft)

50

2:27:30 h

Tobias Dobner

M 35

7

62

2:30:28 h

Jürgen Schwend

M 40

14

83

2:40:04 h

Manuela Hofbauer-Strmecki

W 45

4 (2. Platz Schwäb. Meisterschaft)

15

2:51:32 h

 

 

 

Die Mitteldistanz (2,25 km-80 km-20km) nahm Andre Laubhan in Angriff:

 

Name

AK

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Andre Laubhan

M 30

7

18

4:11:59 h

 

 

 

Günzburger Triathleten bei der Deutschen Meisterschaft erfolgreich

 

Günther Theer, Dieter Herrmann-Soder und Josef Egger sind Deutscher Meister

 

Im Rahmen des Ironmann 70.3 wurden am Sonntag auch die Deutschen Meisterschaften in Bad Schönborn im Kraichgau auf der Olympischen Distanz ausgetragen. Dabei mussten 1,5 km geschwommen, 41,8 km geradelt sowie 10 km gelaufen werden.

 

Mit gemischten Gefühlen waren die Athleten aus Günzburg angereist. Dieter Herrmann Soder hatte gerade eine Woche zuvor bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei teilgenommen, Günther Theer hat Probleme bei der Schwimmdisziplin und Josef Egger bestreitet nach einer langen Verletzungspause seinen ersten Triathlon.

 

Mit Spannung wurde vor dem Start um 14 Uhr bei Temperaturen weit über 30 Grad die Entscheidung erwartet, ob mit Neopren geschwommen werden kann. 45 Minuten vor dem Start kam dann nach 3maligem Nachmessen die Entscheidung – Neoprenverbot! Die Wassertemperatur betrug 22,2 Grad, also 0,3 Grad zu viel. Eine niederschmetternde Nachricht gerade für Günther Theer.

 

In einem sogenannten Rolling Start ging es dann ins Wasser. Dabei starten immer 2 Athleten im 6 Sekunden Abstand, die besten Schwimmer zuerst, die schlechteren zum Schluss. Als erster vom Team Triathlon Günzburg schaffte Josef Egger in 31:36 Minuten die Schwimmstrecke, gefolgt von Dieter Herrmann-Soder (37:58) und Günther Theer (44:00).

 

Die Radstrecke mit 41,8 km war sehr anspruchsvoll, zum Teil enge Kurven und immerhin 380 Höhenmeter. Günther Theer benötigte hierfür 1:26:04 Stunden, Josef Egger 1:27:38 und Dieter Herrmann-Soder 1:33.38.

 

Bei der abschließenden leicht welligen und winkligen Laufstrecke machte sich die Hitze in den Gassen der Stadt besonders bemerkbar und forderte ihren Tribut. Hier kam die Laufstärke von Theer besonders zu tragen. Er bewältigte diese mit der viertbesten Zeit in seiner Altersklasse in 52:05 Minuten, gefolgt von Dieter Herrmann-Soder (1:00:20 Stunden) und Josef Egger (1:13:34 Stunden).

 

Letztendlich schaffte es Theer in der Einzelwertung nach einer fulminanten Aufholjagd nach dem Schwimmen (hier noch vorletzter) auf Platz 6 von 18 gewerteten Teilnehmern in seiner Altersklasse M 60 in einer Endzeit von 3:07:56 Stunden und Josef Egger auf Platz 13 in 3:20:33 Stunden. Dieter Herrmann-Soder belegte den 8. Platz in seiner Altersklasse M 65 in 3:19:57 Stunden.

In der Mannschaftswertung werden die Altersklassen immer in zehn Jahre zusammengefasst. Die Günzburger schafften es als einziges Team ihrer Altersklassen (60 bis 69 Jahre) alle 3 Athleten ins Ziel zu bringen und wurden somit Deutscher Mannschaftsmeister.

Monika Soder war ebenso am Start bei der Deutschen Meisterschaft. Aufgrund der extremen Bedingungen musste Sie beim abschließenden Laufen zum ersten Mal in Ihrer erfolgreichen Triathlon Karriere Gehpausen einlegen und belegte nach einer Schwimmzeit von 31:28 Minuten, Rad 1:30:19 und Lauf 54:43 Minuten Platz 6 in Ihrer Altersklasse mit einer Endzeit von 3:02:16.

 

Erfolgreiches Wochenende der günzburger Triathleten

Bei der Challange WM Mitteldistanz erreichte Dieter Herrmann-Soder einen guten 6. Platz in seiner AK.

Monika Soder erreichte einen ersten Platz in ihrer AK über die olympische Distanz beim Triathlon im österreichischen Tulln.

Außerdem waren zahlreiche Vereinsmitglieder bei der TeamChallange der Burgauer Leichtathleten. Alle Teilnehmer haben die Veranstaltung in vollen Tönen gelobt. Etliche Podiumsplätze wurden von den Günzburgern und Ihren Freunden belegt. Herzlichen Glückwunsch

 

Günther Theer bei der Duathlon Europameisterschaft in Soria

 

Auch 2017 wurde Günther Theer von der Deutschen Triathlon Union für die Duathlon Europameisterschaften im Sprint in der Altersklassen Nationalmannschaft ( 60-64 Jahre) nominiert. Insgesamt waren genau 1000 Athleten aus 23 Nationen gemeldet. Die deutsche Delegation war mit 12 Athleten in den verschiedenen Altersklassen vertreten. Diese fanden im Spanischen Soria am vergangenen Wochenende statt.

 

Die Altersklassen ab 50 mussten bereits am frühen Sonntagmorgen um 8:36 bei kühlen 7 Grad und starkem böigem Wind an den Start. Zunächst waren 5 km in zwei Runden zu laufen, welche je in drei Schleifen verliefen, in einem ständigen bergauf und bergab. Theer bewältigte dies in 22:56 Minuten. Anschließend ging es auf die hügelige Radstrecke von 20 km Länge mit insgesamt 350 Höhenmeter. Hier machten sich die starken Windböen von bis zu 65 km/h extrem bemerkbar und forderten hohe Aufmerksamkeit und fahrerisches Können. Nach 43:28 Minuten wechselte Theer zur letzten Laufrunde mit 2,5 km, welche er in 11:47 Minuten bewältigte und nach insgesamt 1 Stunde und 21 Minuten auf Platz 17 von 25 Startern in seiner Altersklasse das Ziel erreichte. Theer ist mit dem Ergebnis zufrieden, insbesondere aus sportlicher Sicht, da bis zu Platz 11 gerade mal eine Minute fehlten und das obwohl aus terminlichen Gründen keine rechtzeitige Anreise zur Akklimatisierung in dem auf ca. 1100 Meter Höhe liegenden Soria erfolgen konnte. Eine Bestätigung dass der inzwischen 63 jährige im Mittelfeld der Altersklasse 60-64 der europäischen Elite immer noch mithalten kann. Der alte und neue Europameister in der Altersklasse 60-64 heißt Heinrich Wilmink aus Deutschland. Er schaffte die Strecke in 1 Stunde und 12 Minuten.

Bilder zum Cross-Triathlon

Bilder zum diesjährigen Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon und 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon können hier eingesehen werden.

Ergebnisse des 3. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon und des 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon

Hier könnt Ihr die Ergebnisse des 3. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon einsehen!

 

Hier geht es zu den Ergebnissen des 1. AOK. Kinder- und Jugendtriathlon

 

 

Anbei ein kleiner Einblick zum Rennsteiglauf.

73,5 Km mit 1865 Höhenmeter Startzeit 06.00 Uhr .... die Grundlegenden Zahlen zum Rennsteiglauf, den ich am 20.05.2017 in Angriff nahm.

 

Wie von mir erhofft, war es am Starttag ca. 7 Grad kühl und die Masse der verrückten Ultraläufer scharrte bereits mit den Füßen um endlich auf diese Strecke losgelassen zu werden.

Nach ca. 800 Meter durch Eisenach ging es auf die ersten Höhenmetern, die uns direkt auf den Rennsteig führte und wie  vorausgesagt musste man über den größten Teil der Laufstrecke mit allen Begebenheiten rechnen.

Steile Anstiege mit steinigen und geröllartigen, verwurzelten Waldwegen über Schotter und Asphaltierten Straßen ging es auf und ab... selbst steile Treppenabgänge machte vielen zu schaffen, aber am Ende wurden alle  mit der Finisher Medaille belohnt.

Die letzten 2 km konnte ich mein Tempo noch steigern da ich die gut hörbare Ansage der Streckensprecherin hören konnte.........

Ich wollte endlich ins Ziel.... um  diese Strecke in einer Zeit mit 08:31:22 zu meistern.

Diese Veranstaltung ist etwas unvergessliches für jeden Laufbegeisterten und ist mit nichts aufzuwiegen.

 

 

 

3. 4. und 5. Platz in den AK's bei den Bayerischen Meisterschaft im Kurzduathlon.

 

Auch 2017 bekam der TV Planegg-Krailling wieder den Zuschlag für die Ausrichtung der
Bayerischen Meisterschaft im Kurzduathlon (10,4 km Lauf, 42 km Rad und 5,2 km Lauf).
Im hochklassigen Wettkampf (150 Teilnehmer) um die Bayerische Meisterschaft nahmen,
am 7. Mai, auch Susanne Schürrer, André Laubhan, Josef Bäurle
und Carsten König teil. Regen, Wind und Temperaturen um die 9°C verlangten wieder
Einiges von den Sportlern, aber wer in Krailling startet ist kein Weichei.

3. Platz in der AK 30 für Susanne Schürrer mit der Zeit von 3:06:30.
Schnellster Günzburger Triathlet war André Laubhan (AK 30) der sich mit 2:09:54 den 15. Platz von insgesamt

126 Teilnehmern sicherte. Carsten König belegte mit der Zeit von 2:14:28 in der AK 45 den 4. Platz und insgesamt den 30. Platz.
Josef Bäurle kam nach 2:27:56 ins Ziel und belegte in der AK 55 den 5. Platz und wurde insgesamt 69..

Bei den Männern konnte Roman Deisenhofer von der TG Viktoria Augsburg seinen Vorjahressieg wiederholen.
Seine Klasse auf der Radstrecke (61:45) sicherte ihm den Sieg.

 

Saisonopening mit einem zweiten und zwei Vierten Plätzen in den AKS beim 9. Remchinger Cross-Triathlon am 30. April 2017

Trainingslager in Kroatien 2017

Als Ziele für das Trainingslager wurden natürlich die sportliche Weiterentwicklung, aber auch Stärkung des Miteinander im Vereinsleben und nicht zuletzt das Abschalten vom Alltag zu Hause definiert. Die Tage begannen morgens um 07:00 mit einem 20 minütigen Lauf und Gymnastik, danach Frühstück. Gegen 09:00 war dann die Radeinheit auf dem Programm. Touren zwischen 70 km und 136km standen auf dem Programm. Gelände meist hügelig. Nach der Rückkehr zum Hotel http://vrata-krke.hr/de/startseite/ ging´s wahlweise zum Adriastrand. Schwimmtraining im etwa 15 Grad "warmen" Wasser gar kein Problem. Oder einer Laufeinheit nach eigenem Ermessen. Die Temperaturen hielten sich zwischen 18und 22 Grad. Abends gemütliches Beisammensein. Das Buffet war reichlich lange vorrätig, was beim Frühstück nicht immer der Fall war. Am Samstag zur Abwechslung eine Mountainbike-Einheit, die allen riesen Spaß machte. Die Woche war geprägt von reichlich sportlichen Aktivitäten in malerischer Landschaft, Spaß für Groß und Klein und der Einsicht, dass sich Training, Spaß und Familie auch im Trainingslager integrieren lassen. Wir danken Denis für die hervorragende Organisation, Joachim Saiko für die "Echtzeit-Doku" auf Facebook, der Radbrauerei Günzburg für die Unterstützung mit herrlichem Alkoholfreiem und nicht zuletzt allen, die dabei waren. Es war eine echt geile Woche.

Eine Fotogalerie folgt.... schaut rein und lasst euch wie wir, von der Atmosphäre anstecken und verzaubern. 2018 werden wir Sibenik wieder sehen....

 

Anmeldung zum 3. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon mit 1. AOK Kinder- und Jugendtriathlon am 21.05.2017 ist geöffnet

Der Triathlon-Verein-Günzburg e.V. freut sich wieder den Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon austragen zu können. Dieses mal haben auch Kinder und Jugendliche die Möglichkeit teilzunehmen.

 

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.

Ausführlicher Bericht Josef Bäurle Mille Migla
In diesem Bericht beschreibt Josef Bäurle seine Erlebnisse rund um die Teilnahme bei der Mille Miglia 2016
Bericht Josef Bäurle_Mille Miglia.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB

Impressionen Weihnachtsfeier 2016

 

Günzburger Triathleten beim 2. Kulmbacher Cross-Triathlon

 

Triathlon im November? Ja, das geht! Am 20.11.2016 hat der ASV Kulmbach seinen 2. Cross-Triathlon ausgetragen. Vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. nahmen Susanne Schürrer, Carina Saiko, Joachim Saiko, Martin Müller teil und unser Radmechanik-Experte Rainer Falkner von VELO Saikos Radsport war auch am Start. Zuerst mussten im Kulmbacher Hallenbad 500 m geschwommen werden, dann war eine ca. 3 stündige Pause und dann ging es im Jagstartmodus mit Mountainbiken (16 km) und Laufen (4km) weiter.

 

Beim Schwimmen konnten alle Günzburger eine gute Leistung erzielen und starteten in aussichtsreichen Positionen in das abschließende Mountainbiken+Laufen. Martin startete als erster, Joachim nur wenig später, Carina, Susanne und Rainer folgten. Die MTB-Strecke (4x4 km) war, für Triathleten, die ja normalerweise auf der Straße unterwegs sind, technisch anspruchsvoll, was auch an den Regenfällen an den Vortagen und am Laub lag. Martin kam mit der Radstrecke zwar ganz gut zurecht, musste hier aber den ein oder anderen MTB-Spezialisten vorbei lassen. Joachim hatte richtig Spaß mit diesem Kurs und konnte Martin und weitere Starter schon schnell überholen. Carina ist auch ein MTB-Crack und tat sich ebenfalls leicht auf dem MTB und Susi fühlt sich auf dem MTB auch wohl. Rainer legte eine tolle Aufholjagd auf dem MTB hin, musste aber aufgrund eines technischen Defekts das Rennen nach einem Sturz aufgeben.

 

Von der Laufstrecke waren dann alle überrascht, denn auch da ging es quer durchs Gelände. Das Mountainbiken auf dem rutschigen Untergrund hat schon viel Kraft gekostet, da war das Laufen zusätzlich schwierig. Die Günzburger Triathleten überzeugten aber auch bei dieser Disziplin: Joachim Saiko, ist nicht nur ein guter Mountainbiker, sondern kann auch schnell laufen und kam damit auch als schnellster Günzburger nach 1:24:04 h ins Ziel (Platz 15 gesamt/2. AK M 45). Martin Müller folgte 2 Minuten später (1:26:08 h, 20. Gesamt/3. AK M 35). Carina Saiko hat einen tollen 2. Platz in der Gesamtwertung erzielt und war nur Sekunden hinter der Gesamtsiegerin. Für Carina blieb die Uhr nach 1:34:13 h stehen (Platz 1 AK W35). Auch auf das Treppchen bei den Frauen in der Gesamtwertung kam auch Susanne Schürrer (1:47:27h,/Platz 1 W30). Insgesamt waren 44 Männer und 7 Frauen gewertet.

 

Triathlon im November: Das ist richtig geil!

 

Herbstläufe 2016

Mit zwei Herbstläufen in der näheren Umgebung beendeten 5 Günzburger Triathleten die Laufsaison. Beim 37. Dinkelscherbener Crosslauf waren Martin auf der Langstrecke und Josef Bäurle auf der Kurzstrecke gemeldet. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen erreichte Martin über die 7,5 km lange Laufstrecke nach 36.43  Min  als Vierter in seiner Altersklasse und Gesamt18. in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld das Ziel im hoch über Dinkelscherben liegenden Fußballstadion. Josef benötigte für die 3,9 km lange Laufstrecke 17.34 min., was ihm den dritten Platz (von 10 zehn) in der AK 50 einbrachte.
Eine Woche später sollte sich das Wetter beim 27. Geologenlauf in Steinheim bei Heidenheim ganz anders darstellen. Trotz widriger Laufumstände mit Wind und Regen fanden sich 567 Laufbegeisterte auf den verschiedenen Laufstrecken ein, die das zweitgrößte Läuferfeld seit Bestehen bedeuteten. Michael Rück und Monika Soder starteten über die  5 km Strecke und freuten sich über eine Podiumsplatzierung. Michael nahm nach einer Endzeit von 22.36 min. sichtlich stolz die Medaille für einen unerwarteten 3. Platz (von 11) in der AK 40 entgegen. Monika gewann trotz einer gesundheitlich bedingten Laufpause in einer Zeit von 24.48 min sogar ihre Altersklasse 50 (von drei). Josef hatte sich die deutlich hügeligeren 10 km vorgenommen und kam mit einer Zeit von 47.09 min. als 14. (von 44) in seiner Altersklasse 50 ins Ziel.

3. Bona-Inklusionslauf in Dillingen

Gleich fünf Podestplätze in den AKs und einen in der Gesamtwertung konnte der Triathlon Günzburg bei besten Wettkampfbedingungen in Dillingen erlaufen. Mit sechs Startern waren die Triathleten aus Günzburg in Dillingen angetreten. Carina Saiko konnte sich auf der 5 Km Strecke in Ihrer Altersklasse durchsetzen und wurde hier erste. Mit dieser prima Leistung stand sie dann in der Gesamtwertung auch auf dem dritten Platz und damit auf dem Treppchen. Joachim Saiko startete  ebenfalls in der kurzen Distanz  wurde in der AK M 45 zweiter und 8ter der Gesamtwertung. Über die 10 Km starteten  Schürer Susanne (W30), Schmid Manuel (W40) Martin Müller (M35), Josef Bäuerle (M50) und Andre Laubhan (M30). Susi Schürer konnte in ihrer AK den dritten Platz und in der Gesamtwertung Platz 5 erlaufen. Manuela Schmid erlief sich den vierten Platz in der AK und damit knapp an Podest vorbei. Bei den Herren konnte sich Martin Müller den 3Platz in der Ak 35 erlaufen. Knapp dahinter kam Josef Bäuerle ins Ziel und sicherte sich in seiner Altersklasse Rang zwei. Andre Laubhan 6. im Gesamtfeld und 3. in der AK M30.

 

Impressionen RUN-SWIM-RUN Freibadabschluss 2016

1. Allgäu Swimrun: Martin Müller und Alexander Neumann bilden ein Team

 

Swimrun ist eine Ausdauermultisportart die von Schweden so langsam nach Europa rüber kommt und beinhaltet die Ausdauerdisziplinen Freiwasserschwimmen und Laufen. Im Gegensatz zu Swim & Run, wo zuerst geschwommen und dann gelaufen wird, ist es beim Swimrun so, dass sich Schwimmen und Laufen immer mal wieder abwechseln. Eben so, wie es gerade in die Streckenführung und Landschaft reinpasst. Gestartet wird beim Swimrun immer in 2er Teams. Das liegt darin, dass ein Swimrun gewollt mit nur den notwendigsten Streckenposten, Streckenmarkierungen und Verpflegungsstationen ausgestattet ist. Innerhalb eines Teams ist man so gezwungen zusammen zu arbeiten und auch die Teams untereinander helfen einander, falls erforderlich. So ist ein Swimrun auch ein tolles Team-Erlebnis und unterhalb den „Swimrunnern“ spricht man von „Swimrun-Family“.

 

Ansonsten sind die Regeln schnell erklärt: Das 2er Team startet gemeinsam und muss gemeinsam ins Ziel kommen, auf der Strecke soll man von seinem Partner nicht weiter voneinander entfernt sein als ca. 10 m. Zum Kälteschutz muss beim Schwimmen ein Neoprenanzug (spezieller Swimrun-Anzug) getragen werden, der zwar beim Laufen ausgezogen werden dürfte, aber man muss alles selbst transportieren. Es gibt keine „Ablage“ oder „Wechselzone“. So läuft man dann halt im Neoprenanzug und schwimmt mit Laufschuhen. Außerdem muss man irgendwo im Anzug noch Verpflegung, Paddles, Pullbuoy, Neoprenbadekappe, Schwimmbrille, Schwimmleine und Restube (Schnell-Aufblasbare Boje für Notfall im Wasser. Restube ist Pflicht) verstauen, falls man gedenkt das bei sich haben zu wollen.

 

Am 08.10.2016 fand nun in Oy-Mittelberg im Allgäu der erste Allgäu Swimrun statt. Insgesamt waren 22 km zu laufen und 3,5 km (verteilt auf sechs Abschnitte) zu schwimmen.  Das Wetter meinte es nicht gut mit den 52 Teams: 6 °C und Regen. Auch die Wassertemperaturen der beiden Seen in denen es zu schwimmen galt, war nicht gerade angenehm: Rottachsee 14°C und Grüntensee 13°C.

 

Vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. waren Alexander Neumann und Martin Müller als Team „Triathlon Günzburg 1“ am Start. Für die beiden erfahrenen Langdistanz-Triathleten war es der erste Start bei einem Swimrun. Um 10:00 Uhr morgens dann der Start in Oy-Mittelberg und das erste Teilstück waren 8 km Laufen. Die Laufstrecke war mit zahlreichen Trails und Anstiegen sehr anspruchsvoll. Obwohl es sehr kalt war und es geregnet hat, kommt man in dem warmen Swimrun-Anzug schnell ins schwitzen und außerdem ist der Swimrun-Anzug zwar etwas besser geeignet zum Laufen als ein Triathlon-Neoprenanzug, aber die Bewegungsfreiheit ist dennoch stark eingeschränkt. Die beiden Günzburger Swimrun-Rookies schafften aber das erste Teilstück leicht und kamen zum ersten Schwimmen, welches ein kurzes Teilstück war, aber die erste Abkühlung. Dann ein ganz kurzes Stück Laufen und dann gleich ein langer Schwimmabschnitt. Der Swimrun-Anzug hält zwar tatsächlich recht warm, aber im Vergleich zu einem Triathlon-Neoprenanzug schneidet er, was die Schwimmeigenschaften betrifft, schlecht ab. Das kalte Wasser, der langsame Anzug und die Paddles vermitteln ein sehr langsames Schwimmgefühl. Etwas Übung Bedarf es an seinen Partner beim Schwimmen mit einem 3 m langen flexiblen Seil verbunden zu sein. Das Seil ist unbedingt erforderlich, dass man beim Schwimmen zusammen bleibt. Im See gibt es gewollt keine Bojen . Nur Einstieg und Ausstieg sind markiert. Das Bedarf einer sehr guten Orientierung und ist für Freiwasser-Anfänger nicht geeignet.

 

Die Günzburger schafften dieses schwere Teilstück als erfahrene Triathleten aber trotzdem gut. Nach einem weiteren längeren Laufstück folgten dann noch 3 Schwimmabschnitte unterbrochen von kurzen Laufparts im kälteren Grüntensee. Während des Schwimmens hielt es sich mit dem Frieren in Grenzen, aber sobald das Wasser verlassen wurde, froren die Beiden doch recht stark. Stehenbleiben und länger ausruhen war deshalb nicht möglich. Laufen-Laufen-Laufen, um warm zu bleiben. Die Laufparts immer wieder gespickt mit steilen Anstiegen und technisch anspruchsvollen Trails. Nach dem letzten Schwimmabschnitt ging es noch einmal 2,5 km bergan Richtung Oy-Mittelberg um dort nach 3:57 h auf Platz 16 stolz ins Ziel zu laufen.

 

Fazit:

 

Für die beiden Triathleten war das etwas ganz Neues und etwas total anderes als ein Triathlon. Es ist physisch, technisch und mental wirklich sehr anspruchsvoll. Man muss nochmal auf eine andere Art über seine Grenzen gehen wie bei einem Triathlon. Es ist außerdem ein tolles Teamerlebnis. Man lernt auch erst einmal wie sehr der Athlet in einem Triathlon (über?)versorgt wird, denn ein Swimrun funktioniert auch mit deutlich weniger Streckenposten, Verpflegungsstationen und sonstigen Schnickschnack. Beim Swimrun muss der Athlet bzw. das Team mehr Eigenverantwortung übernehmen, als bei einem Triathlon. Trotzdem war der 1. Allgäu Swimrun sehr professionell aber auch liebevoll organisiert und die Starter fühlten sich stets sicher.

Bestimmt werden Alexander Neumann und Martin Müller mal wieder bei einem Swimrun starten, ihr Hauptaugenmerk wird aber weiter beim Triathlon liegen, weil auf Dauer würde man das Radfahren schon sehr vermissen

 

Dieter Herrmann-Soder bei der EM über die Mitteldistanz Challenge Walchsee

 

 

 

Am 4. September  wurden am Walchsee in Österreich die
Europameisterschaften über die Mitteldistanz ausgetragen. Dieter
Herrmann-Soder war vom DTU für die Altersklassen-Nationalmannschaft
nominiert worden und freute sich, einmal gegen die besten Triathleten in seiner Altersklasse
anzutreten.

 

Bei Kaiserwetter wurden ab 9.00 Uhr am Sonntagmorgen die Athleten im „Rollingstart“-Verfahren  ins Wasser geschickt. Dieter war voll motiviert und wollte die 1,9 km lange Schwimmstrecke in 40 Minuten absolvieren. Leider verfehlte er sein gestecktes Ziel knapp.
Auf dem Rad wusste er schon was auf ihn zukam: bereits zwei Tage zuvor hatte er die Strecke mit dem Rad abgefahren. Die beiden Radrunden mit 90 Kilometern und 1200 Höhenmetern
 waren sehr hart. Dafür aber bot eine herrliche Landschaft und ein tolles Spätsommerwetter den aktiven Triathleten eine kleine Entschädigung. Spätestens beim abschließenden Halbmarathon forderte die harte Radstrecke bei den meisten Wettkämpfern ihren Tribut. Bei Temperaturen von 30 Grad mussten die Athleten 4 mal  den Walchsee umrunden.  Mehrere kleine Anstiege pro Runde und die hohen Temperaturen beim Laufen führten auch bei Dieter Herrmann-Soder zu starken Muskelkrämpfen und so musste er das Tempo  stark reduzieren. 
Überglücklich lief er mit der  Deutschlandfahne, die er von den DTU-Verantwortlichen gereicht bekam, über die Ziellinie beim Challenge in Walchsee.
Mit dem 9. Platz von 16 Teilnehmern
 bei der Europameisterschaft im Triathlon über die Mitteldistanz konnte er sein gestecktes Ziel Top Ten erreichen. Hoch zufrieden beendete er mit diesem Ergebnis seine Triathlonsaison 2016.

 

Alexander Neumann beim IRONMAN 70.3 Zell am See Kaprun

 

Voller Tatendrang und hohen Erwartungen ging ich an den Start in Zell am See. Es gab einiges zu rechtzurücken, da ich in Zürich beim Ironman vor vier Wochen, auf dem Rad gesundheitsbedingt absteigen und aufgeben musste, was leider immer noch nachwirkt. Die Voraussetzungen waren bestens, fast zu gut. Die Wettkampfstrecke hatte es auf dem Rad aber mehr als in sich, da es nach knapp 20 KM mit 13 KM nur Bergauf ging, und die letzten beiden KM mit 14%.

 

Morgens nach den Profis gegen 11:15 Uhr ging es in den mit 17 Grad doch etwas frischem Zeller-See, zu der ersten Disziplin. Die 1,9 KM wurden in respektablen 31:10 Minuten bewältigt. Auf dem Rad begann nun das Gleiche Dilemma wie in Zürich. Vor dem Start war mir unheimlich übel und ich schaffte es nicht irgendetwas zu essen. Ich versuchte dies auszublenden und konzentrierte mich auf die Strecke, zudem, das Ziel diesmal zu finishen, und nicht aufzugeben. Die Radstrecke forderte auf den knapp 1300 Höhenmeter wirklich mehr als alles ab, zudem steigerte sich die Temperatur auf fast 33 Grad, und das ganze ohne Schatten. Nach dem harten Berg begann nun die Abfahrt sowie die letzten 55 KM, und hierbei musste äußerst konzentriert gefahren werden da die Strecke sehr selektiv war und teilweise Geschwindigkeiten von über 70 km/h erreicht wurden. Das Radfahren war enorm anstrengend, auch weil der Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechterte.

 

Nach 2 ¾ Stunden stieg ich vom Rad und begab mich auf die Halbmarathonstrecke. 21 KM können beim dem Zustand verdammt hart sein. Es waren zwei Runden a 10,5 Km zu bewältigen, dass ganze am See, ohne Schatten. Hierbei darf ruhig einmal erwähnt werden, das die ganzen Helfer einen derart klasse Job ablieferten, denn die Versorgung mit kalten Getränken, und Crash Eis war mehr als vorbildlich, ebenso die Unterstützung und Motivation der einzelnen Zuschauer. Ich denke dies war mit meinem Willen und Ehrgeiz der Grund, dass ich die 70.3 schaffte. Nach knapp zwei Stunden Laufzeit und einer Gesamtzeit von 5:43 Stunden erreichte ich das Ziel, zwar nicht ganz nach meinen Vorstellungen, aber mehr als glücklich.

 

 

 

Tolle Veranstaltung mit einer super Stimmung in einer wunderschönen Umgebung. Carsten Einfeld beim Ironman Schweden

 

Etwas bewölkt und gerade mal 12 Grad Außentemperatur und  16,6 Grad Wassertemperatur bot das Wetter beim Ironman Schweden. Im Laufe des Tages waren es dann um die 18-20 Grad.

Das neue Schwimmstartprozedere (Rolling Start) kam bei den meisten Athleten gut an. Es folgte eine schwierige Streckenführung mit vielen Richtungsänderungen, zudem ist nach 15 Minuten Nebel aufgekommen und die Bojen waren schwer zu sehen. Carsten Einfeld´s Schwimmzeit war langsamer als geplant, aber angesichts der nicht einfachen Bedingungen ganz ok - 1:03,57.

 

Nach dem Wechsel auf´s Rad war das Wetter anfangs noch ziemlich frisch und neblig, nach 25-30 km hatte Carsten seinen Rhythmus gefunden und es lief bis ca. 150 k ganz gut. Anfangs noch leichter Gegenwind, aber nachdem es dann etwas wärmer geworden ist waren die Bedingungen sehr gut.  Bei Kilometer 120 verpasste Carsten die Verpflegungsstation und bekam bei 150 km leichte Probleme. Ab 130 km war dann zudem der schwierigere Teil der Strecke mit kleineren Straßen, vielen Richtungsänderungen und immer wieder kleineren Wellen. Auf dem Rad wäre sicher mehr drin gewesen. Ziel war unter 5:10, die 5:13,45 Radzeit war dann aber auch ok, v.a. wollte der Günzburger hinten raus  noch ein paar Körner sparen.

 

Beim Laufen waren3 Runden zu je 14 km, teilweise durch die Stadt mit einer tollen Stimmung zu bewältigen. Zunächst nach dem Wechsel extrem zäh. Nachdem  dann die Speicher wieder ein wenig aufgefüllt waren, ging es deutlich besser (nach etwa 7-8 km). Dann war es ein gleichmäßiger, nicht allzu schneller Lauf ohne größere Probleme mit regelmäßigen Stopps an den Verpflegungsstellen. Die letzten 4-5 km war Einfeld ziemlich platt, kämpfte sich aber bis ins Ziel. Carsten wollte deutlich unter 4 Std laufen, war aber mit seinen 4:04,30h doch zufrieden.

 

 Insgesamt ein sehr schöner Wettkampf, den ich v.a. durch die Unterstützung meiner 3 Kinder auf der Strecke genossen habe. Hart war es , wie immer, trotzdem.

 

Endzeit: 10:29,21h. AK 20 von 203, gesamt 383 von 2450 und damit schnellster Ironman-Starter der Günzburger in 2016. Herzlichen Glückwunsch!!

 

 

 

Strahlende Gesichter beim 3MUC Triathlon in Oberschleissheim

 

2 günzburger Triathleten und ein "Gastathlet" erreichten tolle Leistungen in dem Münchener Vorort. Bei besten klimatischen Bedingungen absolvierte Bernd Reinhard seine zweite olympische Distanz in persönlicher Bestzeit. Er erreichte mit 02:37h den Gesamtrang 117 und in der AK Rang 18. Tom Gatterer, etwas von seiner Schwimmleistung enttäuscht, kämpfte sich in 02:15 auf Gesamtrang 27 und in der AK auf Rang 5. Thilo Rebholz vom TSV Laupheim, (2maliger Finisher beim Günzburger alkoholfrei Cross Triathlon) der mit den beiden Günzburgern unterwegs war, absolvierte seine erste olympische Distanz. Auch Thilo konnte eine respektable 02:41h Leistung abliefern. Das brachte ihn auf Rang 138 und in der AK auf Rang 23. Insgesamt waren 204 Athleten am Start. Glückwunsch  Jungs, gelungener Saisonabschluss.

Impressionen Helferfest Cross-Triathlon 2016

 

Starke Leistungen der Günzburger Triathleten

 

Bereits am 16.07.2016 absolvierte der Günzburger Triathlet Uli Höhn ein Langdistanzrennen in Berlin (3,8km schwimmen, 180km Radfahren, 42,2km laufen). Er bewältigte die Königsdisziplin im Triathlon in 10:57h und einem sehr guten Platz 6 in der Gesamtwertung (Rang 3 AK).

 

Am 24.07. belegte Franz Brummer beim 5. ARGI+ Schongau Triathlon über die olympische Distanz (1,5km/40km/10km) Rang 3 in seiner Altersklasse. Die Gesamtzeit von 02:17h brachte ihn im Gesamtfeld auf Rang 17.

 

Beim 28. Oettinger Triathlon feierte Alexander Neumann (Vereinsmeister Tri GZ 2016) einen weiteren 1. Platz. In seiner Altersklasse war am 07.08. über die Sprintdistanz (0,5km/23,2km/5,2km) keiner schneller. In einer Zeit von 01:11h belegt Neumann damit auch Rang 16 in der Gesamtwertung.

 

Mit einer starken Mannschaft gingen die Athleten des Triathlon Verein Günzburg beim Einstein-Triathlon an den Start. Über verschiedene Triathlon und Duathlon Distanzen zeigten die Günzburger starke Leistungen, die sogar mit drei Medaillen in den Altersklassen gewürdigt werden konnten.

 

Zum ersten Mal in Ulm ausgetragen, die Deutsche Meisterschaft im Duathlon, der Powerman Germany über 10km Laufen, 80km Radfahren und 20km Laufen. Monika Soder belegte hier den 2. Rang in ihrer Altersklasse in 05:58h und erkämpfte die erste von drei Medaillen für die Günzburger.

 

Über die Jedermann-Distanz im Triathlon konnte Carina Saiko, bei ihrem insgesamt erst zweiten Triathlon ebenfalls gleich auf´s Podest durchstarten. Mit einer Gesamtzeit von 01:14h bewältigte sie die 500m schwimmen, 20km Radfahren und 5km laufen. Dieses Ergebnis brachte sie auf Rang 3 in ihrer Altersklasse.

 

Ebenfalls eine Medaille konnte Günther Theer über die Olympische-Distanz erkämpfen. In einer Zeit von 02:34h bezwang er die 1,5km schwimmen, 40km Radfahren und 10km laufen.

 

Über die Triathlon Mitteldistanz starteten Thomas Gatterer und Andreas Mayer. Beide hatten noch das Ironman-Finish von Frankfurt in den Beinen. Trotzdem konnten sich die Endzeiten über 2,5km schwimmen, 80km Radfahren und 20km laufen sehen lassen. Gatterer kam nach 04:38h ins Ziel (Rang 9 in der AK) und Mayer in 04:44h (Rang 15 in der AK).

 

Weiterhin absolvierten die olympische Distanz Markus Blösch in 02:35h (Rang 22 AK), Thomas Barner in 02:42h (Rang 39 AK) und Simone Laude in 03:08h (Rang 4 AK). Christian Kirchhoff Sprint in 01:25h (Rang 26 AK), Andre Laubhahn den Powerman Langdistanz in 04:56h (Rang 6 AK).

 

Joe Meier, der in Ulm für seinen 150 Triathlon geehrt wurde, hatte leider Pech. Nach einer Verwarnung durch einen Kampfrichter, verpasste Meier die Penalty Box und wurde im Nachhinein disqualifiziert. Joe Meier hatte eine Endzeit über die olympische Distanz von 02:47h.

 

Bereits am 06.08, errang Susi Sienel beim Mountainbike-Rennen (Bräuhausbude-Cup) den 3. Rang. Hier mussten in 2h so viele 5km-Runden wie möglich gefahren werden. Susi schaffte 7 Runden in einer Zeit von 02:09h. Das bedeutete am Ende Rang 3 in der Klasse Masters Damen.

 

 

 

Michael Dezort finisht in Roth!

Nachdem Michael Dezort im letzten Jahr bei der Challenge Roth aufgrund eines Unfalls nicht starten konnte, sollte es dieses Jahr nun endlich klappen mit der ersten Langdistanz.
Die Temperatur am Sonntag Morgen um 5 Uhr war mit fast 18 Grad nahezu ideal für den bevorstehenden Wettkampf.   Die unmittelbaren Starvorbereitungen liefen planmäßig auch wenn die Aufregung in der ganzen Wechselzone deutlich zu spüren war. Interessant war der separat abgesperrte Profibereich, in dem auch das Rad von Jan Frodeno, dem letztjährigen Hawaiisieger und damit amtierenden Weltmeister zu bestaunen war.
Der Start der Profis erfolgte Punkt 6:30 und wie erwartet setzte sich Frodeno sofort an die Spitze, die er bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte. Im 5 Minuten Abstand gingen in Folge jeweils 200 Altersklasse Athleten in  18 Startgruppen an den Start. Michael Dezort startet um 7:35 Uhr auf die Wendepunktstrecke im Kanal.  Vom Start weg herrscht großes Gedränge mit viel Körperkontakt, da die Kanalbreite für Hin- und Rückweg aufgeteilt wurde .  Michael Dezort gelingt es infolge des Gedränges selten seinen Schwimmrhythmus zu finden. So ist es nicht verwunderlich, dass das selbst gesteckte Ziel für die Schwimmzeit (1:05 h) mit 1:09:36h klar verfehlt wird. Mit wackligen Beinen geht es in die Wechselzone 1 und nach knapp 5 Minuten bestätigt die Zeitmessmatte am Ende der WZ1 den Beginn des Radsplits.
Anfangs noch etwas kühl, wird das Wetter bald angenehm und so gelingt eine super Fahrt mit dem perfekt eingestellten Wettkampfrad. Streng nach Pulsvorgaben, um ja nicht zu schnell an zu gehen, absolviert Michael Dezort die 180km mit hügeligen 1000 Höhenmetern in einer hervorragenden Zeit von 5:27:12h und einem Schnitt von fast 33km/h. Höhepunkte auf der Radstrecke waren die zahlreichen Stimmungsnester, allen voran der berühmte Solarer Berg, der den Puls vor lauter Stimmung und jubelnden Fans vorübergehend in den Laktatbereich treibt. Der anschließende Wechsel in der WZ2 klappt in Rekordzeit von knapp zwei Minuten und damit geht es nach 6:44h in Laufschuhen auf die abschließende Marathondistanz.
Während anfangs noch Kilometerschnitte zwischen 5:40 und 6min gelingen, wird der Lauf mit zunehmenden Temperaturen und ansteigender Erschöpfung langsamer. Trotz guter Betreuung und aufmunternder Worte durch die mit angereisten Vereinskollegen und Freunde, fallen die letzten Kilometer der Marathonstrecke am Schwersten.  Insbesondere die Verpflegung gelingt nicht mehr wie geplant – aber Kilometer 25 geht nur noch Cola. Schließlich nach 10:51:20h erreicht Michael Dezort den Zielbogen in Roth und hat damit seine erste Langdistanz mit einer super Zeit und guten Platzierung (Platz 833 von 3482 Startern) gefinisht.  Jan Frodeno war mit 07:35:39 über drei Stunden schneller und erreichte damit einen neuen Weltrekord für die Ironman Distanz.

IRONMAN Frankfurt: 4 glückliche Finisher!

 

Bei der 15. Auflage des IRONMAN Frankfurts am 03.07.2016 waren auch Andreas Mayer, Thomas Gatterer und Martin Müller vom Triathlon-Verein-Günzburg mit dabei. Außerdem am Start der Schwimmtrainer der Günzburger Triathleten Denis Cepcik.

 

Die Strecken: 3,8 km Schwimmen im Langener Waldsee, 180 km in und um Frankfurt (2 Runden) und ein abschließender Marathon in der Frankfurter City (4 Runden).

 

Der Schwimmstart um 06:40 Uhr zum ersten Mal als sogenannter „Rolling Start“ durchgeführt, d.h. alle 5 Sekunden gehen 12 Starter über die Startlinie (schnelle Schwimmer zuerst). Der Rolling Start führt zu einem sichereren und angenehmeren Schwimmen im Vergleich zu einem Massen- oder Wellenstart. Das haben auch die drei Günzburger „Eisenmänner“ so empfunden. Thomas Gatterer benötige 1:05:20 h, Andreas Mayer 1:20:55 h und Martin Müller 0:57:52 h für das Schwimmen.

 

Beim Radfahren herrschten zunächst optimale Temperaturen um die 20°C  ab der 2. Runde recht starker Wind, es regnete auch einmal und wurde kalt, ansonsten kamen Gatterer (5:38:12 h), Mayer (5:53:01 h) und Müller (5:37:10 h) gut mit der Radstrecke zurecht.

 

Beim Marathon konnte Thomas Gatterer seine guten Trainingsleistungen im Wettkampf abrufen und finishte nach einem abschließenden schnellen Marathon (4:02:42 h) in 10:55:29 h als 220.(von 480) in der AK M 40. Andreas Mayer legte bei seinem ersten IRONMAN überhaupt auch einen schnellen Marathon hin (4:03:13 h) und hörte nach 11:29:37 h zum ersten Mal den magischen Satz „YOU ARE AN IRONMAN“. Mayer wurde in der AK M 45 246. (von 440) Die Marathon-Distanz gehört nicht zu Müllers „Lieblingsspeisen“, dafür schlug er sich respektabel (4:28:10h) und kam nach 11:12:30 h am Römer ins Ziel (242. Platz in der AK M 35 [402 Starter in dieser AK]).

Denis Cepcik erreichte mit einer tollen Zeit von 10:26:19h das Ziel.

Dieter Herrmann-Soder: Deutscher Vizemeister Mitteldistanz

 

Dieter Herrmann-Soder Deutscher Vizemeister über die halbe Ironman-Distanz

 

Im Rahmen der Challenge Heilbronn wurden die Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 93 km Rad und 21,1 km Laufen) ausgetragen. Bedingt durch die starken Regenfälle der Vortage musste der Veranstalter das Schwimmen  im Neckar absagen und durch einen 5-Kilometer-Lauf ersetzen.

 

Am Sonntagmorgen ab 9.00 Uhr hieß es für  2500 Triathleten in mehreren Gruppen gesplittet und zeitversetzt  auf der 5 Kilometer langen Laufstrecke zu starten. Mit einer Zeit von 23:07 Minuten konnte Dieter Herrmann-Soder als zweiter seiner Alterklasse (TM 65) die 93 Kilometer lange Radstrecke (die mit 1000 Höhenmeter gespickt war) in Angriff  nehmen. Mit mächtig Druck auf den Pedalen konnte er bereits bei Radkilometer 5  in seiner Altersklasse die Führung übernehmen und bis weit über die Hälfte der Strecke verteidigen. Doch es kommt oft anders als geplant.  Durch einen Defekt an der Schaltung seines Rades wurde er von seinem Kontrahenten bei Kilometer 50 überholt. Für den Günzburger hieß es jetzt nur noch, das Rad in die zweite Wechselzone zu bringen. Mit einem Rückstand von ca. 2 Minuten auf den Führenden ging es nun auf die 21 Kilometer lange Laufstrecke. Am Wendepunkt bei 6 Kilometern hatte er seinen direkten Gegner bereits auf Sichtkontakt. Doch dann wurde er von einem anderen Triathleten unfair behindert, so dass er stürzte und sich Verletzungen am Knie und Ellbogen zuzog. Nach kurzer Versorgung durch Sanitäter konnte er  den Wettkampf  wieder aufnehmen. Jetzt hieß es, den zweiten Platz zu verteidigen. Mit einer Zeit von 6:00:30 lief Dieter Herrmann-Soder überglücklich als Deutscher Vizemeister über die Ziellinie. Letztendlich fehlten nur 8 Minuten zum Titel.

 

 

Bei den DTU Deutschen Meisterschaften in Heilbronn gingen die nationalen Titel über die Mitteldistanz bei den Profis an Laura Philipp (Schwäbisch Gmünd) und Andreas Böcherer (Freiburg). Mindestens genauso hochklassig war der Kampf um die Titel und Platzierrungen bei den Age-Groupern. Insgesamt wurden 21 Deutsche Titel vergeben.

 

Alexander Neumann, Dieter Herrmann-Soder (Ü55) und Monika Soder sind Vereinsmeister 2016

 

Mit Spannung haben die Athleten der diesjährigen Vereinsmeisterschaft entgegen gefiebert, die im Rahmen des Ingolstadt Triathlon ausgetragen wurde. Am 12.06.2016 war es dann schließlich soweit. 8 Herren und 5 Damen stellten sich dem Kampf um die Vereinskrone und so viel vorne weg, es sollte ein äußerst spannendes Rennen werden…

Start für die Männer, über die olympische Distanz  (1,5km/40km/9,6km, war um 10:30 Uhr. Alexander Neumann kam als erster Günzburger aus dem Wasser, gefolgt von Carsten Einfeld und Thomas Gatterer. Franz Brummer, Vereinsmeister 2015 startete in der zweiten Startgruppe und hatte die viertbeste Schwimmzeit der Vereinsmitglieder. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen an der Spitze der Günzburger Triathleten.

Gatterer holte auf dem Rad Carsten Einfeld nach einigen Kilometern ein und konnte einen etwa 3 minütigen Vorsprung in die Wechselzone mitnehmen. Alexander Neumann war etwa 30sek. vor Gatterer in der Wechselzone. Franz Brummer im „Fernduell“ um die Titelverteidigung lag mit seiner Radzeit noch dazwischen.Auf der Laufstrecke hieß es dann alles oder nichts. Mit einer Gesamtzeit von 02:14:14, (Rang 35 Gesamtwertung, 4. AK40) kam Alexander Neumann als erster Günzburger Triathlet ins Ziel. Dicht gefolgt von Thomas Gatterer 02:14:22 (Rang 36 Gesamtwertung, 5. AK40) und Carsten Einfeld in 02:18:35 (Rang 59 Gesamtwertung, 7. AK50). Spannende Blicke auf die Uhr. Warten auf Franz Brummer… dessen Uhr bei 02:14:23 stehen blieb. Somit waren die Podestplatzierungen klar. Neumann Vereinsmeister 2016, 2. Gatterer,  3. Brummer, 4. Einfeld .

Dieter Herrmann-Soder konnte die Altersklasse 65 gewinnen und wurde mit 02:47:52 zudem Vereinsmeister in der Wertung über 55 Jahre. Bei den Männern rundeten die äußerst guten Leistungen  Andreas Mayer in 02:33:44 (221. Gesamtwertung, 33. AK), Thomas Barner in 02:52:00 (424. Gesamtwertung, 64. AK45) und Uwe Zetzmann in 02:52:36 (430. Gesamtwertung, 66. AK) ab. Insgesamt wurden bei den Männern 564 Triathleten gewertet. Die 5 Damen des Günzburger Triathlon Verein waren in Ingolstadt für die Sprint Distanz mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 4,6 km Laufen gemeldet. Im Gegensatz zum Günzburger Crosstriathlon ist die Schwimmdistanz im See zu bewältigen und es wird im Block von etwa 150  Schwimmern gestartet. Im Training können diese Bedingungen nicht geübt werden und so war die Nervosität der Neulinge hoch.

Beim Schwimmen kam dann leider auch wieder der Regen und so kämpften sich die Damen danach durch Gegenwind und regennasse Fahrbahn durch die glücklicherweise flache Radstrecke. Monika kam als erste Günzburgerin mit einem  Vorsprung von etwa 1 Minute in die Wechselzone, gefolgt von Simone Laude, Susanne Sienel , Michaela Mauler und Heike Vietz. Susanne fuhr dann die beste Radzeit der Günzburgerinnen (5. beste Radzeit im gesamten Feld), konnte sich an Simone vorbeischieben, aber nicht mehr an Monika. So hieß die neue Reihenfolge, Monika, Susanne, Simone, Michaela, Heike.

Beim Wechsel in die nassen Laufschuhe spielte der Regen schon fast keine Rolle mehr, denn es war sowieso schon als pitschnass.  Mit einem dreiminütigen Vorsprung ging Monika auf die Laufstrecke und konnte Ihren Start- Zielsieg nach 01:17:03 feiern. Monika Soder gewann damit auch Ihre Altersklasse und beleghte im Gesamtfeld den 8. Platz. Vizemeistern wurde Susanne in 01:23:40, die damit 21. in der Gesamtwertung wurde und mit Rang 4 in der AK nur knapp ihren ersten Podiumsplatz verfehlte.  Rang 3 ging an eine glückliche Simone Laude in 01:26:45 (33. Gesamtwertung, Rang 33 AK). Gefolgt von Michaela in 01:30:48 (64. Gesamtwertung, 9. AK) und Heike in 01:30:52 (66. Gesamtwertung, Rang 12 AK). Insgesamt wurden bei den Damen 161 Triathletinnen gewertet.

Die Laufdistanz rund um den See konnte von allen problemlos bewältigt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian Irrgang und Martin Edelmann die in den vergangenen Wochen mit einem Lauftraining auf der Tartanbahn dafür sorgten, dass einige der Damen ihre Laufzeit verbessern konnten.

Text: Thomas Gatterer und Susanne Sienel

 

Triathlon-Verein-Günzburg: Deutscher Mannschafts-Meister im  Duathlon Altersklasse W 50 !

 

Bei den Deutschen Meisterschaften über die Duathlon-Kurzdistanz in Alsdorf am 15.05.2016 waren 7 Athletinnen und Athleten vom Triathlonverein Günzburg am Start. In der Kurzdistanz wird zu Beginn eine 10 km Laufstrecke bewältigt, anschließend 40 km mit dem Rad gefahren und zum Schluss nochmals 5 km gelaufen.

 

Die sieben Sportler aus Günzburg reisten bereits am Vortag ins 540 km entfernte Alsdorf. Am Wettkampftag waren die Wetterbedingungen alles andere als gut. Neben sehr kühlen Temperaturen herrschte starker Wind mit Böen über 40 km/h welche den Athleten insbesondere auf der Radstrecke alles abverlangten.

 

Zunächst starteten die Herren mit Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer. Beide nutzen diesen Wettkampf als Formtest für die demnächst anstehenden Ziele. Günther Theer startet in 3 Wochen für Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Spanien, Dieter Herrmann-Soder in 4 Wochen bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Heilbronn.

 

Theer erreichte als schnellster Günzburger Starter das Ziel in 2:20 Minuten auf dem 6. Platz in seiner Altersklasse und ist mit der erreichten Zeit nach seinem Umstieg von der Sprint-  auf die Kurzdistanz vollauf zufrieden.
Dieter Herrmann-Soder finishte  in 2:40 auf dem 5. Platz in seiner Altersklasse. Auch er ist unter den gegebenen Bedingungen mit seiner Zeit mehr als zufrieden.

 

45 Minuten nach den Männern starteten die Frauen. Hier glänzte insbesondere Monika Soder mit einer Zeit von 2:28 und belegte damit in Ihrer Altersklasse den 2. Rang als Deutsche Vizemeisterin 2016. Dem aber nicht genug. Neben Monika Soder konnten Heike Krahn und Kirsten Schindler den schwierigen Wettkampf bei Ihrem Duathlon-Debüt erfolgreich bewältigen. Da dies keiner weiteren Mannschaft in dieser Altersklasse gelang holten sie somit die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft an die Donau.

 

Die starken Leistungen rundeten die ebenfalls erstmals in dieser Disziplin angetretenen Athletinnen Daniela Fälschle in 2:46 und Mirjam Schlecht in 2:38 ab. Daniela glänzte mit einer unerwartet guten Laufleistung über die ersten 10 Kilometer. Allerdings konnte Mirjam als wettkampferfahrene Mountainbikerin den Rückstand schon zu Beginn der Radstrecke aufholen.

 

Die kühlen und windigen  Bedingungen bei den Duathlon-Meisterschaften in der Eifel verlangten von den Athleten und Athletinnen alles ab. Umso höher ist das Finish der Duathlon-Rookies im nordrheinwestfälischen Alsdorf zu bewerten und im Damenteam ist noch mit weiteren Erfolgen zu rechnen.

 

2. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon

Wir bedanken uns bei ALLEN die unseren 2. Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlon möglich gemacht haben.

 

Ergebnisse 2016

 

Hier gibt es die ersten Bilder

 

Noch mehr Bilder hier

5 Günzburger Triathleten starteten beim 23. Kraillinger Duathlon

Bei recht niedrigen Temperaturen - aber zumindest trockenen Straßen - wurden um 9.00 Uhr zuerst die Volksduathleten auf die Strecke geschickt.
Mit dabei war Susanne Schürer, die ihren ersten Duathlon bravourös absolvierte. In einer Gesamtzeit von 1:34:21 über 5 km Laufen, 21 km auf dem Rad und einem abschließenden 3,8 km langen Lauf konnte sie den 6. Platz in ihrer Altersklasse erringen.

Eine Viertelstunde später ertönte dann der Startschuss für die Kurzduathleten. Hierbei mussten 10 km gelaufen, 42 km geradelt und nochmals 5 km gelaufen werden.
Schnellster Günzburger Starter war Neumitglied Andre Laubhahn. In einer sehr guten Zeit von 2:13:46 lag er in der Gesamtwertung auf Platz 40 und in seiner Altersklasse (AK 35) auf dem 10. Platz.

Drei Günzburger Athleten nahmen an der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft teil.
Carsten Einfeld sicherte sich mit einer Zeit von 2:22:20 einen 5. Platz in der Meisterschaftswertung der AK 50. Trotz niedriger Temperaturen konnte er seine brilliante Form auf dem Rad abrufen. Die anspruchsvolle Laufstrecke mit Wald- und Wiesenpassagen ließ leider keine Spitzenzeiten zu.
Mirjam Schlecht und Monika Soder nutzten den Wettkampf zum Formtest für die in 2 Wochen stattfindenden nationalen Duathlonmeisterschaften in Alsdorf. Monika Soder freute sich mit einer Gesamtzeit von 2:39: 27 über den Bayerischen Meistertitel in der AK 50. Mit einer Zielzeit von 2:45:15 konnte Mirjam Schlecht bei ihrem Duathlondebüt einen hervorragenden 4. Platz in ihrer Klasse (AK 45) verbuchen. Die passionierte Mountainbikerin meinte nach ihrem Finish: "Duathlon ist Anschlag vom Start bis ins Ziel!"

Durch die in diesem Jahr veränderte und verlängerte Streckenführung (sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen) wurde versucht, den Zuschauern einiges mehr zu bieten! Jedoch waren aufgrund der kalten Temperaturen nur wenige Fans unterwegs.
Pünktlich zu Beginn der Siegerehrung fing es dann auch an zu regnen!

EM Duathlon: Günther Theer und Dieter Herrmann-Soder

 

Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer behaupten sich im Feld der besten Altersklassen Duathleten Europas.

 

Am Samstag und Sonntag fanden die Europameisterschaften im Duathlon in den Distanzen Sprint (5 km Laufen, 20 km Rad und nochmals 2,5 km Laufen) sowie auf der Kurzdistanz (10 km Laufen, 40 km Rad und 5 Km Laufen) im 600 km entfernten Kalkar statt. Dieter Herrmann-Soder und Günther Theer vom Triathlon Verein Günzburg waren für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und reisten bereits am Donnerstag an. Nachdem am Freitag alle Formalitäten erledigt wurden und die beiden Athleten an der offiziellen Streckenbesichtigung sowie der Wettkampfbesprechung teilnahmen ging es am Abend mit der Nationenparade zum Marktplatz nach Kalkar. Nach den Grußworten der Bürgermeisterin von Kalkar sowie dem Präsidenten der Deutschen Triathlon Union erklärte der Präsident der Europäischen Triathlon Union die Europameisterschaften für eröffnet.

 

Am Samstagmorgen begannen die Wettkämpfe um 9:00 Uhr mit den Starts der Para-Duathleten.

 

Um 13 Uhr war es dann für Dieter Herrmann-Soder soweit. An der Startlinie befanden sich die Athleten für die Kurzdistanz der Altersgruppen 50-79 Jahre. Es standen 4 Laufrunden mit je 2,5 km an, bevor es auf das Rad ging. Auf der zu Beginn sehr holperigen Strecke mussten ebenfalls 4 Runden bewältigt werden. Danach folgten nochmals 2 Laufrunden mit je 2,5 km. Pünktlich zum Startschuss öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. Dazu gab es heftigen Wind und auf der Radstrecke artete der Regen dann auch noch in Hagel aus. Die kühlen Temperaturen sowie der kräftige Wind setzten Herrmann-Soder mächtig zu. Trotz allem biss er sich durch und landetet am Schluss mit einer Endzeit von 2:39:20 Stunden auf den 8. Platz in seiner Altersklasse bei 11 Teilnehmern. Bei einer Bestzeit von 2:20:29 sowie Platz 11 mit 2:45:15 in dieser Altersklasse ist er mit dem Ergebnis unter den gegebenen Bedingungen sehr zufrieden.

 

Um 18 Uhr gingen die Athleten der Altersklassen 50-79 Jahre in der Sprintdistanz an den Start.
Bei kühlen, aber trockenen und nicht mehr ganz so windigen Bedingungen konnte hier Günther Theer in der Altersklasse M 60 bei seinem ersten internationalen Auftritt mit 1:09:37 und somit Platz 11 von 22 Startern ein hervorragendes Ergebnis einfahren. Die Bestzeit in dieser Altersklasse lag bei 1:01.55, Platz 22 bei 1:19:15. In einem von Beginn an sehr schnellem Rennen (am Anfang mit einer Laufgeschwindigkeit von knapp 20 km/h), galt es mächtig auf die Zähne zu beißen. Und wenn der Wechsel vom Lauf auf das Rad optimal geklappt hätte wäre sogar Platz 7 oder 8 im Bereich des Möglichen gewesen. Theer trennten davon letztendlich nicht einmal 1 Minute.

 

Zufrieden mit ihren Leistungen und jeder Menge Motivation für die kommenden Wettkämpfe traten die beiden Athleten am Sonntagmorgen die Heimreise an.

 

Josef Bäurle: Paris-Roubaix: In der Hölle des Norderns!

Ich habs geschafft!! Zwar langsamer als erwartet, aber ich bin ohne Sturz bei Paris-Raubaix durchgekommen, was insbesondere auf den Pavès nicht ganz einfach war.
 
Schon seit vielen Jahren liebäugle ich mit einer Teilnahme bei diesem Radklassiker. Dieses Jahr sollte es endlich soweit sein. Statt einem Radtrainingslager auf Malle oder sonst wo sollte ein zweiwöchiger Urlaubsaufenthalt Anfang Februar auf  Sri Lanka, das ich mit dem Touren-Radl bereisen wollte, die nötige Grundlage für dieses Unterfangen bringen. Dort brachte ich aber gerade mal 850 Radkilometer zusammen - der Urlaubsgedanke stand doch mehr im Vordergrund. Nach meiner Rückkehr gings auch nur tröpfenweise mit dem Radtraining weiter. Nachdem die Langlaufsaison auch ziemlich ausgefallen war, war ich etwas in Trainingsrückstand und fühlte mich nicht so fit. Zwei Läufe im Januar und Anfang April bestätigten dies. Nun ja, wenigstens hatte ich Ende März beim Brevet über 216 km in Treuchtlingen ein kleines Erfolgserlebnis, wo ich mich bei richtig guten Radfahrern festbeißen konnte und unter den ersten sechs ankam. 
 
Meinen Radkumpel Raimund aus Bad Krozingen, den ich bei P-B-P kennen lernte und mit ihm zusammen zwei Drittel der Strecke gemeinsam zurück legte, konnte ich auf dieses Event neugierig machen und zu einer Teilnahme überzeugen. So machte ich mich am Freitagmorgen, 08.04.16, mit dem Zug auf den Weg nach Offenburg. Dort wurde ich von Raimund am Bahnhof abgeholt und mit dem Auto gings weiter nach Roubaix, wo auch die Startunterlagenausgabe statt fand. Für die Amateure war die Strecke zuerst als Rennen ausgeschrieben. Dieses Ansinnen wurde dann jedoch wieder zurück genommen, da zu viel Stürze bei einem gemeinsamen Start drohten. So wurde ein Zeitfenster festgelegt, in der die weit über 1000 Radler die Langstrecke über 172 km in Angriff nehmen sollten. Mindestens 5000 Radbegeisterte sollten später bei den kürzeren Strecken noch dazu kommen. Bereits um vier Uhr in der Früh weckte uns der Wecker. Nach einem kurzen Frühstück bestiegen wir einen der vielen Busse, der uns ca. 100 km weiter zum Startort nach Busigny bringen sollte. Leider trafen wir dort erst sehr spät ein und bestimmt die Hälfte der Startberechtigten waren bereits losgeradelt. Darüber war ich doch etwas frustiert, da ich hochmotiviert angereist war und voll reinhalten wollte, um doch halbwegs mit den Besten mitzuhalten. Dieses Vorhaben war schon mal durchkreuzt. Nichtsdestotrotz legte ich von Anfang an voll los und flog an den ersten Gruppen nur so vorbei. Raimund war dieses Tempo zu hoch und ließ bereits nach 5 km abreißen. Nun ja, irgendwo auf der Strecke hätten wir uns sowieso verloren und so passierte es halt schon früher als erwartet.
 
Aufgrund von Regen in der Nacht war die erste Hälfte der 27 Pavès, die in 5 Kategorien von * - ***** je nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt waren, sehr schwierig zu fahren. Insbesondere im Wald von Arenberg, einem der härtesten Pave-Abschnitte über 3 km, war das Kopfsteinpflaster unglaublich glatt, so als hätte jemand Schmierseife darauf verteilt. Zudem unglaublich ruppig zu fahren, mit riesigen Spalten zwischen den Steinen und links und rechts abfallend. Nur mit viel Glück konnte ich dort kurz nacheinander zwei Stürze vermeiden. Da überkam mich richtig die Angst (ja, auch ich kenn solche Gefühle!). Kurz darauf schlug dann der Pannenteufel zum ersten Mal zu - Plattfuß hinten. Zwei weitere am Vorderrad an anderen Kopfsteinpflasterpassagen sollten folgen!! Eine spätere Untersuchung ergab jedesmal einen sog. "snake bite". Trotz einem Druck von 6 1/2 bar hatte der eine oder andre Plasterstein doch zu einem Durchschlag geführt. Entweder war ich zu schnell über das Pave geschruppt oder ich bin mit meinen aktuell 83 kg einfach zu schwer. Ich tentiere zum zweiten Punkt. Dazu verrutschte mir aufgrund der krassen Rüttelei der Sattel und ich saß auf dem Bike wie der Affe auf dem Schleifstein.  Das warf mich natürlich weit zurück, nagte an der Motivation und brachte mir einen Zeitverlust von gut einer Stunde ein. Erschwerend kam im zweiten Streckenabschnitt dazu, daß dort die vielen tausend Teilnehmer der verkürzten 142 km und 45 km Runden zusammen trafen. Da wurde es natürlich sehr eng auf den schmalen, eigentlich nur noch landwirtschaftlich genutzten Sträßchen. Trotzdem schaffte ich die 172 km gerade noch unter 7 Stunden. Ein Highlight war am Schluß die Einfahrt ins ehrwürdige Freilichtlicht Velodrome in Roubaix, in dem auch die Profis am nächsten Tag die Entscheidung suchen sollten. Obwohl ich ziemlich kaputt von den Anstrengungen war, fühlte ich eine große Freude, die Königin der Radklassiker bestanden zu haben. Damit war ich meinem kleinen Lebenstraum weiter nahe gekommen, die berühmtesten Eintagesrennen zu erstrampeln. Nach Mailand-San Remo, Flandernrundfahrt, Paris-Roubaix und Amstel-Gold-Race fehlen jetzt nur noch die Rennen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und Lombardei-Rundfahrt. Diese stehen in den nächsten Jahren auf meiner Agenda.
Raimund hatte nicht ganz so viel Glück. Zwei Stürze (mit stark geprelltem Daumen) und ein kaputtes Vorderrad, das erst nach zeitaufwendigem Zentrieren eine Weiterfahrt ermöglichte, zeigten die Härte der Rundfahrt. Trotzdem schaffte auch er es ins Ziel.
 
Am darauffolgenden Tag wollten wir beide als Zuschauer die Profis dabei beobachten, ob sie es besser können. Trotz Regen in der Nacht war die Strecke trockener zu befahren als am Vortag, weshalb es relativ wenig Stürze gab. Im Wald von Arenberg sollte unser erster Standort sein, den wir nach 35 km Radfahrt rechtzeitig erreichten. Als die ersten Gruppen an uns vorbei flogen, hatte uns wie die vielen anderen Zuschauer das Radsportfieber voll erwischt. Die Stimmung war frenetisch, das Tempo der Profis verrückt hoch. Erst wenn man die unglaublich harten Schläge des Kopfsteinplasters selber erlebt hat, kann man beurteilen, was diese leisten. Danach wieder sofort auf die Räder gehüpft und die 35 km mit Vollgas über Nebenstrecken zum Pave Nr. 4 geradelt, um hier auf einer 5* Kopfsteinpflasterpassage die mögliche Entscheidung mitzuerleben. Von dort bis zum Ziel waren es ja nur noch knapp 20 km. Auch hier wieder tausende von Fans, vorrangig aus Frankreich und Belgien, die eine unglaubliche Radbegeisterung an den Tag legten. Nachdem kurz darauf Tom Boonen den Zielsprint im Veledrome gegen seinen australischen Gegner verloren hatte und nur als Zweiter über die Ziellinie rollte, war die Enttäuschung bei den vielen belgischen Zuschauern natürlich riesengroß. Auch ich hatte auf einen Sieg von ihm gehofft.
 
Noch am selben Abend fuhren wir mit`m Auto zurück nach Bad Krozingen, wo ich bei meinem Radkumpel die Nacht verbrachte. Nachdem das Wetter gut war und ich noch frei hatte, radelte ich zum Abschluß des ereignisreichen Wochendendes die gut 200 km zurück nach Günzburg. Jetzt sollte es aber auch mir reichen!

Vereins-Trainingslager 2016

 

Vom 26.03.2016 bis zum 02.04.2016 hat der Triathlon-Verein-Günzburg sein Trainingslager abgehalten. Mit dabei waren Thomas und Pia Gatterer, Thomas Barner und Susanne Sienel, Heike Vietz, Uwe Riegler, Daniel Semesch und Marie-Therese Dillmann, Carsten Einfeld mit den Kinder Pauline und Nils, Andreas Mayer und Anke, Martin, Ruth, Levi und Mia Müller.

 

Als Domizil wählten die Günzburger Triathleten eine Apartmentanlage mit tollen Sportmöglichkeiten u.a. ein Wettkampf-50 m Schwimmbecken, was u.a. auch den Bayerischen Triathlon-Landeskader unter der Leitung von Landestrainer Roland Knoll an diese Anlage lockte.

 

Täglich wurde geradelt, geschwommen und gelaufen. Da aber auch Kinder und Hobbyathleten dabei waren, kamen Freizeitaktivitäten wie Ponnyreiten, Stadtbummel oder Strandspaziergang auch nicht zu kurz. Kulinarisch hat die Toskana natürlich einiges zu bieten. Auf der Anlage konnte man zwischen Halbpension bzw. Selbstversorger wählen.

 

Die bunt gemischte Truppe hat es geschafft qualitativ hochwertiges Trainingslager & Urlaub optimal zu kombinieren. Bestimmt war man nicht zu letzten Mal in der Toskana zum Trainingslager.

 

Höhlenbärenlauf 2016

Mit 156 Teilnehmern hatte der TV Hürben bei schönstem Sonnenschein
eine sehr gute Beteiligung.
Der Hauptstart erfolgte beim Lauf über 10,4 km [118] mit zwei 2 Runden von 5,2 km
und insgesamt 96 Teilnehmern.
Im Gegensatz zum letzten Jahr war die nicht leichte Strecke,
mit typischen Crosslauf Steigungen [118 Höhenmeter] und wechselndem Untergrund,  
trocken und griffig.
Mit 41:55,4 wurde Carsten König in der AK M45 7. und insgesamt 15.
Josef Bäurle finishte in der AK M50 als 11. mit einer Zeit von 48:57,8
 

Dieter Herrmann-Soder und Josef Meier zu Ehrenvorsitzenden ernannt

 

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung am 22.01.2016 wurden Dieter Herrmann-Soder und Josef Meier von der Vorstandschaft zu Ehrenvorsitzenden ernannt.

Sowohl Herrmann-Soder als auch Meier, die immer noch an Triathlonwettkämpfen teilnehmen,  sind schon seit über 25 Jahren Mitglied im Triathlon-Verein-Günzburg und waren auch lange Jahre als Vorstände und Mitglieder der Vorstandschaft aktiv.

Auch aktuell setzen Sie sich noch mit vollem Einsatz für das Vereinsleben ein. Josef Meier leitet das Organisationsteam der Cross-Triathlon-Veranstaltung und Dieter Herrman-Soder leitet das Radtraining und ist beim Cross-Triathlon für die Radstrecke verantwortlich.

Da fiel es der aktuellen Vorstandschaft um Martin Müller leicht beiden diese Ehre Teil werden zu lassen. Der ganze Triathlon-Verein-Günzburg bedankt sich bei Ihren neuen Ehrenvorsitzenden.

 

Dreikönigsläufe 2016

Beim VR-Dreikönigslauf in Lauingen lief Ulrich Höhn den Halbmarathon in 1:35 h und wurde von 57 Startern 18. und in der AK M 50 gar Zweiter. Auf der 10 km Strecke war Carsten König der schnellste Günzburger in 44:18 min auf Gesamtplatz 18 (AK M 45 5.Platz), dicht gefolgt von Thomas Gatterer in 44:22 min. Thomas Gatterer wurde damit 19. Gesamt und 3. Platz M 40. In 48:38 min absolvierte Josef Bäurle die 10 km (die 10 km Strecke war tatsächlich 10,6 km lang), womit er Gesamt den 50. Platz und AK M 50 den 7. Rang belegte. Über die 10 km haben 124 Athleten das Ziel erreicht. Martin Müller lief die 5 km Strecke (5,3 km) in 22:22min und wurde von 95 Startern 11. Und in der AK M 35 Erster (leider nur ein Starter in der AK M 35).

Beim Dreikönigslauf in Günzburg, der ohne offizielle Zeitmessung ausgetragen wird, waren die Günzburger Triathleten ebenfalls erfolgreich. Monika Soder war über 5 km die schnellste Frau im Gesamtfeld, die zweitschnellste Frau Carina Saiko nimmt am Rookie Programm des Günzburger-Alkoholfrei-Cross-Triathlons teil. Joachim Saiko wurde zweiter bei den Herren über 5 km. Dieter Herrmann-Soder und Michaela Mauler (ebenfalls aus dem Rookie-Programm) schafften gar die 10 km Strecke.

Sportlerehrung 2015

Im Rahmen einer kurzweiligen und bunten Feier wurden vom Oberbürgermeister Gerhard Jauernig die Sportler der Günzburger Vereine geehrt. Vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. wurden geehrt:

·         Bronzemedaille: Josef Egger, Alexander Neumann, Manuela Hofbauer-Strmecki

·         Silbermedaille: Carsten König

·         Goldmedaille: Monika Soder

·         Ehrenpreis des Oberbürgermeisters: Elisabeth Hollweck

Die Vorstandschaft war durch Martin Müller und Andrea Schwinn vertreten. Der ganze Verein gratuliert den geehrten Triathleten recht herzlich.

2.Bona-Inklusionslauf in Dillingen

Beim 2. Bona-Inklusionslauf am 18.10.2015 erreichten Triathleten vom Triathlon-Verein-Günrzburg e.V. tolle Ergebnisse:

  • 10 km : Alexander Neumann: Platz 2 Gesamt, Platz 1 AK M 40.
  • 10 km: Josef Bäurle: Platz 15 Gesamt, Platz 1 AK M 50.
  • 10 km: Dieter Herrmann-Soder, Platz 49 Gesamt, Platz 4 M 60.
  • 5 km: Monika Soder, Platz 2 Gesamt, Platz 1 W 50

Heike Vietz schafft Ihren 1.Marathon

Heike Vietz hat beim München Marathon 2015 Ihre ersten Marathon erfolgreich nach 4:15 h gefinisht!!!

Über diese Leistung kann Sie sehr stolz sein und der ganze Triathlonverein Günzburg gratuliert recht herzlich zu diesem Erfolg!




9. Marktlauf in Pfaffenhofen a.d. Ilm: Josef Bäurle mit dabei

Josef Bäurle entschied sich am Sonntag, 04.10.15, kurzfristig zum Start beim 9. Marktlauf in Pfaffenhofen a.d. Ilm und war bei seiner ersten Teilnahme erstaunt über den großen Zulauf. Über Bambini-, Kinder-, Hobby- sowie Hauptlauf wurde für jedes Alter und Fitness alles abgedeckt. Josef startete natürlich beim Hauptlauf über 7,4 km, die über 3 flache Asphaltrunden am Stadtrand zurück gelegt werden mußten. In einer Zeit von 32.10 min rannte er als Gesamt. 25 von 122 Teilnehmern ziemlich erschöpft über die Ziellinie. Das fehlende Lauftraining in den letzten Monaten machte sich doch bemerkbar und verursachte in den nächsten Tagen einen starken Muskelkater in den Beinen. So reichte es wiederum nur zum 4. Platz von 12 in der Spitze sehr stark besetzten AK 50. Hubert Schmid, der Gesamtsieger des Laufes und ebenfalls ein Triathlet, entstammte ebenfalls dieser Altersklasse.

Freibad-Saisonabschluss 2015

Am 14.09.2015 fand unser Abschluß von der Freibadsaison statt . 1000m Laufen 100m schwimmen und noch einmal 1000m Laufen.
Beim ersten Lauf übernahm Josef Bäurle bein den Männern die Führung, bei den Frauen war es am Anfang ein Dreikampf Monika, Susi und Andrea.
Nach dem Schwimmen übernahm Franz die Führung und baute sie noch aus, Uli Höhn wurde zweiter und Josef Bäurle belegte Platz 3.
Bei den Damen konnte Andrea im Schwimmen auf Monika aufschließen und wechselte sogar als Erste auf die Laufstrecke, doch Monika konnte den Rückstand gleich aufholen und wurde Érste bei den Frauen und gesammt Viertplatzierte.
Platz 2 Belegte Andrea und der 3. Platz ging an Susi die ein beherztes Rennen.
Anschliesend war in der Gaststätte zur Münz noch eine kleine Siegerehrung. Es gab tolle Preise und es war ein rundum schöner Abschluß.

Thomas Gatterer schafft Cologne 226 und Martin Müller Cologne 226 half

Am 06.09.2015 startete im Rahmen des CARGLASS-Cologne Triathlon-Weekend 2015 die Cologne 226-Distanz (3,8 km Schwimmen-180 km Radfahren-42,195 km Laufen) an der Fühlinger Regattastrecke für Thomas Gatterer vom Triathlon-Verein-Günzburg e.V. pünktlich um 07:05 Uhr. Das Wetter war trocken, frischer Wind, aber gerade mal 12 Grad Lufttemperatur. Gatterer erwischte einen guten Start und absolvierte die 3,8km schwimmen in sehr guten 1:07 h und lag nach dem Schwimmen auf Rang 40. Dann begann der Kampf auf dem Rad nicht nur gegen die Zeit, sondern vor allem auch gegen den Wind, der noch deutlich zugelegt hatte. Die 180km (nach Veranstalter 184km) Radstrecke verlaufen in weiten Teilen über Land und waren somit sehr windanfällig. Während Gatterer in der ersten von drei zu absolvierenden Runden eine Zeitstrafe von 5 Minuten, wegen angeblichen Windschattenfahrens kassierte, hielt er dennoch seine Zielzeit mit 10:59h im Auge. Dieser Plan begann in der dritten Runde jedoch zu wackeln. Der Wind sollte an diesem „längsten Tag des Jahres“ zu stark sein und so wechselte er nach 05:48h auf die Laufstrecke. Im Vergleich zum letzten Jahr etwa 30 Minuten langsamer. Mit einer ersten schnellen Laufrunde sollte doch noch eine neue persönliche Bestzeit erzwungen werden, aber die „Körner“, die auf der Radstrecke liegen geblieben waren, machten auch diesem Plan zu Nichte. Die beiden letzten Laufrunden musste er deutlich Tempo reduzieren und benötigte für die 42,195 km noch 04:41h. Im Vergleich zum letzte Jahr 11 Minuten langsamer. Dennoch kam Thomas Gatterer glücklich über die Ziellinie und erreichte noch den 90. Gesamtplatz von 198 Finishern. Mit diesem Finish hat der 40 jährigen Familienvater aus Deubach (Ichenhausen) einen „lupenreinen Hattrick“ in Köln geschafft, nachdem er dort schon 2013 und 2014 die IRONMAN-Distanz bewältigt hat

Martin Müller, ebenfalls Triathlon-Verein-Günzburg, startete bei der Cologne 226 Half-Distanz (1,9 km Schwimmen-90 km Radfahren-21,1 km Laufen). Nach 31:27 min hatte Martin Müller die 1,9 km Schwimmstrecke absolviert. Auch Martin hatte auf der Radstrecke mit dem Gegenwind zu kämpfen, konnte aber mit 2:38h eine ordentliche Zeit fahren. Der abschließende Halbmarathon in der wunderschönen Kölner Innenstadt, dauert dann noch 1:56 h. Die Uhr blieb im Ziel dann nach guten 5:15:44 h stehen. Von 692 Finishern war das der 257. Gesamtplatz.

Nach einer kurzen Saisonpause nehmen die beiden Triathlon-Begeisterten dann ihr Saisonziel 2016, die IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONSHIP in Frankfurt, ins Visier.

Rottachsee-Langstreckenschwimmen 2015

Am 29.08.2015 fand zum sechsten Mal das Langstreckenschwimmen im Rottachsee statt. Aus Günzburg traten Monika Soder, Dieter Herrmann-Soder, Thomas Gatterer, Uwe Zetzmann und Martin Müller die Fahrt ins schöne Allgäu an.

Herrlicher Sonnenschein, 30 °C Außentemperatur und 22°C Wassertemperatur  (Neoprenanzug erlaubt) waren wirklich optimale Bedingungen um dort anzutreten. Jedoch war es ein bisschen windig, was auf dem 2,5 km-Kurs im See zu Wellengang führte. Die Wellen und die sehr kleinen und wenigen Bojen führten dazu, dass der Kurs  nicht leicht zu schwimmen war. Die Günzburger Triathleten machten das aber trotzdem alle klasse.

Über die 2,5 km Strecke war Monika Soder sogar drittschnellste Frau (2. Platz Altersklasse) und benötige 49:41 min. Thomas Gatterer  benötigte gar nur 44:47 min und belegte den 11.Gesamtplatz und Platz 4 Altersklasse. Dieter Herrmann-Soder schwamm eine Zeit von 57:18 min und erreichte damit den 33. Gesamtplatz (von 50) und wurde zweiter in der AK. Uwe Zetzmann, der zum ersten Mal überhaupt eine so lange Distanz geschwommen ist, kam nach 1:02 h ins Ziel als 37. Gesamt und 11. AK.

Martin Müller nahm die 5 km Distanz (2 Runden) in Angriff und belegte Gesamtplatz 12 (von 48) und Platz 5 in AK. Seine Zeit betrug 1:25 h.

Für die Günzburger Triathleten war das ein toller Erfolg bei einer gut organisierten Veranstaltung und ein schöner Ausflug dazu.

Josef Bäurle bei Paris-Brest-Paris!

P-B-P. Nur die wenigsten werden mit diesen drei Buchstaben etwas anfangen können. Selbst eingefleischte Radsportfans dürften dies nicht unbedingt in Verbindung mit einem großen Radsportereignis bringen. Dabei handelt es sich um eines der ältesten Radrennen der Welt, das bereits im Jahre 1891 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Von Paris aus wird dabei quer durch Frankreich an die bretonische Stadt Brest geradelt und anschließend geht es auf den gleichen Straßen zurück. Auf der 1240 km langen Strecke sind dabei über 11.500 Höhenmeter zu überwinden. Schlechte Straßenverhältnisse auf Nebenstrecken  und ein sehr rauer Teerbelag erschweren zudem das Fortkommen auf zwei Rädern. Um sich für das nur alle 4 Jahre stattfindende Radrennen zu qualifizieren, sind dabei sog. "Brevets" über 200, 300, 400 und 600 km zu absolvieren. Josef Bäurle vom Triathlonverein Günzburg wollte sich dieses Jahr den langgehegten Traum von einer Teilnahme erfüllen. Die erforderlichen Ausdauerfahrten absolvierte er im Frühjahr im Bereich von Eichstätt, Chiemgau, in den französischen Vogesen sowie einer Rundfahrt im südlichen Bayern. Am Sonntag, den 16.08.15, war es dann endlich soweit. Als einer von knapp 6000 Teilnehmern aus der gesamten Welt startete Bäurle am späten Nachmittag in einer der vorderen Startgruppen. Von Beginn an wurde ein hohes Tempo gefahren. So wurden innerhalb der ersten drei Stunden bereits 105 km zurück gelegt, bevor nach Einbruch der Dunkelheit die Geschwindigkeit zwangsläufig gedrosselt werden mußte. Danach wurde die Weiterfahrt regelmäßig in Abständen von 70 - 90 km durch Kontrollstellen unterbrochen, in denen das Nachweisheft abgestempelt werden mußte und eine Versorgung mit Nahrungsmitteln stattfinden konnte. Diese notwendigen Stopps kosteten jedes Mal viel Zeit. Die erste Nacht und der nachfolgende Tag verliefen ohne größere Zwischenfälle und so war Brest schneller als erwartet erreicht. Auch auf der Rückfahrt sollte das Wetter trocken bleiben. Die zweite Nacht gestaltete sich wesentlich schwieriger. Fünf Grad Außentemperatur, die aufkommende Müdigkeit und Nebel am frühen Morgen sorgten für ein langsameres Fortkommen. Insbesondere die letzten 300 km auf der sehr hügeligen Strecke wurden dann für Bäurle noch richtig schmerzhaft. Die größten Probleme bereiteten dabei das Sitzfleisch und brennende Fußsohlen. Trotzdem konnte dieser noch vor Einbruch der Dunkelheit das ersehnte Ziel im Vorort von Paris in einer Gesamtzeit von 52.19 Stunden erreichen. Dies brachte ihm einen niemals erwarteten Platz unter den ersten 100 Finishern ein. Fast 20 Prozent aller Teilnehmer mußten aus den verschiedensten Gründen das Rennen beenden. Für Bäurle wird die Teilnahme immer mit unvergeßlichen Eindrücken in Erinnerung bleiben.

Martin Müller bei den DHM Triathlon 2015

Im Rahmen des 1. May Generalbau City Triathlon wurde am 02.08.2015 die diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Triathlon  ausgerichtet. Martin Müller vom Triathlon-Verein-Günzburg ist als Teilzeitstudent an der Fernuniversiät in Hagen im Studiengang Kultur- und Sozialwissenschaften eingeschrieben und war deshalb für die  Fernuni in Hagen bei der DHM startberechtigt. Die Gelegenheit sich mit den, zumeist jüngeren Vollzeitstudenten zu messen, war für den Vollzeit-Berufstätigen Familienvater eine interessante Herausforderung zudem die DHM in eine neue Großveranstaltung mit über 1500 Startern in der wunderschönen Altstadt von Tübingen integriert wurde.

Die Distanzen der DHM betrugen 750 m im Necker-20 km Radfahren und 5 km Laufen.

Im Vorfeld des Wettkampfes war Martin erkältet und hoffte dennoch auf ein gutes Rennen. Das Wetter war super. 28°C keine Wolke am Himmel. Die Kulisse in Tübingen ein Traum mit sehr vielen Zuschauern. Als guter Schwimmer stellte sich Martin wie gewohnt in die erste Reihe beim Schwimmstart und normalerweise verlässt er die erste Disziplin auch unter den besten 10 oder 15 Athleten. Diese Starttaktik war für die DHM aber schon mal schlecht. Die Studenten waren sogar im Schwimmen deutlich besser als befürchtet und so musste Martin beim Start heftig Prügel einstecken. Ansonsten war das Schwimmen im Necker (Wendepunktstrecke mit- und gegen Strömung) natürlich toll. Nach 11:56 min hat Martin das Schwimmen auf Zwischenposition 43 beendet. Die Radstrecke führte 10 km in Richtung „Alb“ den Berg hoch und die gleiche Richtung 10 km wieder zurück in die Altstadt zurück. Für dieses Zeitfahren benötigte Martin 36:02 min. Das abschließende Laufen führte 2 Runden a 2,5 km durch die engen Gassen in der Altstadt. Durch Kopfsteinpflaster und bergauf-bergab keine leichte Strecke. Für die 5 km benötigte Martin 20:03 min (diese Strecke sollte der  Veranstalter nochmal nachmessen, da die Laufzeiten durchweg zu schnell sind). Nach 1:15:27 h blieb für den „Altstudenten“ Martin dann die Uhr stehen, was bei der DHM-Männer-Wertung den 73.Platz von 106 Startern bedeutete. Fazit: Die jungen Vollzeitstudenten sind wirklich richtig schnell (Siegerzeit 1:01:27h [Laufzeit 14:44 min]) und einige zählen wohl zur erweiterten deutschen Spitze (ein Diplom haben sie aber im Gegensatz zu Martin noch nicht in der Tasche :-)). Das war ein tolles Gefühl dort mitstarten zu dürfen und die Platzierung ist demnach auch okay. Im nächsten Jahr wird Martin aber die „jungen Wilden“ wahrscheinlich wieder alleine um die Titel kämpfen lassen. Mit dem 1. May Generalbau City Triathlon, wo neben der DHM noch die Deutschen Betriebssportmeisterschaften, Sprintdistanz, Schnupperdistanz, Kurzdistanz und sogar 1. Und 2. Bundesliga ausgetragen wurden, ist eine weitere hochklassige Triathlon Großveranstaltung in Süddeutschland entstanden. Die Organisation war gut, nur die ewig lange Wechselzone, das Prozedere beim Auschecken und das Streckenvermessen sollte man für das nächste Jahr nochmal optimieren.

Die 1.Bundesliga einmal live zu erleben, war schon toll. Da geht dann aber so richtig die Post ab. Triathlon auf Weltklasse-Niveau.

24-Stunden-Schwimmen in Wendlingen 2015

Zum 24h-Schwimmen am 03/04.07.2015 in Wendlingen hatten neben Martin Müller, Max Stapelberg und Dieter Seitz, die bereits 24h-Erfahrung hatten, zum ersten Mal Simone Laude und Migel Saldivia gemeldet. Die 5 Günzburger Triathleten waren in die Mannschaft der „Bunten Mischung an fliegenden Fischen“ eingebunden und wurden hier sehr herzlich aufgenommen, nicht nur wegen der „versprochenen“ Kilometer für die Mannschaft.

Mit über 1200 Teilnehmern hatte die Veranstaltung einen Teilnahmerekord und das merkte man in den ersten Stunden nach dem Start am Freitag um 19 Uhr. Zeitweise waren über 20 Schwimmer auf einer Bahn und insgesamt etwa 100 Schwimmer im Becken. Das erinnerte sehr an eine Triathlon-Startphase. Max und Martin legten gleich richtig los und lagen gleich von Anfang an im Vorderfeld.

Da wir nicht vorhatten, bis zum Ende zu bleiben, wurde die Gelegenheit genutzt, Nachts bei ruhigerem Schwimmbetrieb Kilometer zu sammeln. Ein Zwischenstand um 02.45 Uhr führte Max auf Platz 2, Martin auf Platz 6 und Migel auf Platz 19 der Männer, Simone etwa auf Platz 20 der Frauen. Simone, Martin und Max haben wohl nur ein kurzes Nickerchen gemacht, denn als Migel und Dieter nach 3 Stunden „Schlaf“ zum Pool zurückkamen, kamen die 3 schon wieder aus dem Wasser. In der „Spukwertung“ von 24 bis 1 Uhr hatte Max mal Zwischendurch in einer dreistündigen Einheit am Stück mit 3.200m den dritten Platz mitgenommen. Als dann der Sonnenaufgang nahte waren zeitgleich alle 5 GZ-Triathleten im Wasser.

Als es dann morgens wieder heiß wurde, ging es für uns bereits in den „Endspurt“, da eine vorzeitige Heimreise in den frühen Morgenstunden bereits vorher geplant war. Trotz verkürzter Wettkampfteilnahme haben dann am Ende Simone mit 8.100m den Platz 46 bei den Frauen gesichert und Martin 20.100m den Platz 13 bei den Männern, Beide aber eben nur in weniger als 14 Stunden. Da ließ sich Max mit 15,5 Stunden etwas mehr Zeit, hat aber dafür mit 31.600m den 5ten Platz in der Männerwertung für die Günzburger Triathleten gesichert. Dieter war nur als Coach dabei und hat 6.000m für die Mannschaft beigetragen.

Als Einziger hat Migel die volle Zeit genutzt und nach 20.100m den 13ten Platz mit Martin geteilt.

Jeder hatte so seinen individuellen Höhepunkt, der Eine mit einer tollen km-Leistung, der Andere mit dem Schwimmen im Mondlicht oder bei Sonnenaufgang.

Die 5 Günzburger haben etwa 1/3 der Schwimmleistung für die Mannschaft der „fliegenden Fische“ (46 Teilnehmer) und damit zum überlegenen Sieg der Mannschaft beigetragen. Natürlich wurden wir von der Mannschaftsleitung eingeladen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Ich vermute mal, das wird nicht unser letzter 24h-Wettkampf gewesen sein."

Vereinsmeisterschaften 2015 in Erbach

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften des Triathlon-Verein-Günzburg wurden im Rahmen des Erbach-Triathlons am 28. Juni 2015 ausgetragen. Bei den Herren musste die olympische Distanz (1,5 km-43 km-10 km) bewältigt werden und bei den Frauen die Sprintdistanz (0,5 km-23 km-5km). Bei den Herren wurde wieder ein spannender Ausgang vorhergesagt, wobei Franz Brummer und Alexander Neumann die klaren Favoriten waren. Monika Soder wurde gejagt von Manuela Hofbauer-Strmecki und Julia Schindele.

Am Wettkampftag herrliches Sommerwetter mit Temperaturen um die 25°C. Martin Müller erwischte wieder einen sehr guten Start beim Schwimmen und konnte die Schwimmstrecke als schnellster Günzburger absolvieren.

Auf der Radstrecke machten dann aber die starken Radfahrer mächtig druck. Alexander Neumann, Franz Brummer und Thomas Gatterer zogen hier schon beim Radfahren an Martin Müller vorbei.  Franz Brummer konnte sich dann schon beim Radfahren ein Stück absetzen. Josef Bäurle absolvierte allerdings den stärksten Radsplit.

Beim Laufen lies Franz Brummer dann nichts mehr anbrennen und siegte souverän in der Vereinswertung. Alexander Neumann wurde sicher zweiter. Thomas Gatterer rettete den Bronzeplatz vor Josef Bäurle der vierter wurde und Martin Müller als fünfter. Dann folgten Michael Dezort, der ebenfalls ein starkes Rennen lieferte und Ulrich Höhn auf den Plätzen sechs und sieben. Stephan Fischer mit guter Leistung auf Rang acht. Dieter Herrmann-Soder zeigte eine tolle Leistung  und wurde Vereinsmeister in der Wertung Ü 55.

Bei den Frauen waren sehr schöne Leistungen zu sehen und Monika Soder konnte einen Start-Ziel Sieg feiern und schaffte es die starken Herausforderinnen Julia Schindele und Manuela Hofbauer-Strmecki auf Abstand halten.

Die Vereinsmeister 2015 sind also wie in 2014 Franz Brummer und Monika Soder. Der Wanderpokal bei den Männern bleibt also in der Vitrine zu Hause bei Franz Brummer und bei den Frauen nahm  Monika Soder die neue Glas-Wander-Trophäe mit.

Die Platzierten erhielten hochwertige Präsente der Sponsoren Saikos Velo Radsport, Radbrauerei Günzburg, Sport Zimmermann, Auto Herrmann und Physiotherapie Anja Göpfert.

Am Abend trafen sich dann einige Athleten und Freunde noch beim Guntia Fest auf dem Marktplatz in Günzburg um zu feiern.

Lautstark unterstützt wurde die Athleten freundlicherweise von unseren Freunden, Mitgliedern und Fotographen Uwe Rigler, Anja Göpfert, Michael Rück und Josef Egger.

Damen: Sprintdistanz

Name

Platzierung               (Vereins-M./Gesamt/AK)

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

Monika Soder

1/ 12/1

0:10:23 h

0:42:20 h

0:24:07 h

1:21:42 h

Julia Schindele

2/21/4

0:10:24 h

0:43:25 h

0:26:37 h

1:25:34 h

Manuela Hofbauer-Strmecki

3/26/3

0:11:17 h

0:43:41 h

0:26:08 h

1:27:20 h

 

 

Herren: Olympische Distanz

Name

Platzierung               (Vereins-M./Gesamt/AK)

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

Franz Brummer

1/7/2

0:25:40 h

1:10:45 h

0:41:34 h

2:22:11 h

Alex. Neumann

2/18/3

0:23:34 h

1:12:16 h

0:44:45 h

2:25:53 h

Thomas Gatterer

3/44/8

0:25:12 h

1:13:05 h

0:49:04 h

2:31:58 h

Josef Bäurle

4/49/8

0:30:00 h

1:09:55 h

0:48:00 h

2:33:13 h

Martin Müller

5/50/7

0:22:48 h

1:15:25 h

0:49:59 h

2:33:34 h

Michael Dezort

6/59/16

0:25:43 h

1:16:44 h

0:46:45 h

2:35:19 h

Ulrich Höhn

7/65/17

0:25:17 h

1:20:08 h

0:46:30 h

2:37:07 h

Stephan Fischer

8/108/15

0:25:16 h

1:23:58 h

0:52:59 h

2:48:01 h

Dieter Herrmann-Soder

1 Ü55/138/2

0:30:27 h

1:26:47 h

0:55:09 h

2:58:56 h

 

Herren Sprintdistanz

Name

Platzierung               (Gesamt/AK)

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

Miguel Saldiva

135/22

0:13:58 h

0:45:06 h

0:24:49 h

1:29:25 h

Robert Roh

141/23

0:13:05 h

0:45:51 h

0:25:25 h

1:30:31 h

1. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon am 17.05.2015 !!!

Der Triathlon-Verein-Günzburg e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern,  dem Schirmherr Oberbürgermeister der Stadt Günzburg Gerhard Jauernig, der Stadt Günzburg und den anliegenden Gemeinden sowie dem Landkreis, den Stadtwerken Günzburg, den Feuerwehren, dem Bayerischen Roten Kreuz, der DLRG Leipheim/Günzburg, den Sponsoren insbesondere beim Hauptsponsor der Radbrauerei Gebr. Bucher, der Günzburger Zeitung, Radio 7, Donau-3-FM, Tonstudio Bibertal, Firma ZEITGEMAESS, Physiotherapeutin Anja Göpfert, Rainer Falkner Anwohnern und Zuschauern, dass Sie unsere Veranstaltung so toll unterstützt haben.

 

 

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Hier geht's zum Bericht und den Bildern der Günzburger Zeitung.

 

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Der Triathlon-Verein-Günzburg e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern,  dem Schirmherr Oberbürgermeister der Stadt Günzburg Gerhard Jauernig, der Stadt Günzburg und den anliegenden Gemeinden sowie dem Landkreis, den Stadtwerken Günzburg, den Feuerwehren, dem Bayerischen Roten Kreuz, der DLRG Leipheim/Günzburg, den Sponsoren insbesondere beim Hauptsponsor der Radbrauerei Gebr. Bucher, der Günzburger Zeitung, Radio 7, Donau-3-FM, Tonstudio Bibertal, Firma ZEITGEMAESS, Physiotherapeutin Anja Göpfert, Rainer Falkner Anwohnern und Zuschauern, dass Sie unsere Veranstaltung so toll unterstützt haben.

 

 

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